Telefon 0800 / 5550025
Welche Stylingprodukte eignen sich für einen natürlichen, ungemachten Look (Undone-Look)?

Welche Stylingprodukte eignen sich für einen natürlichen, ungemachten Look (Undone-Look)?

Natürlich gestylt: So gelingt der „Undone-Look“ ohne sichtbare Produktspuren

Der Undone-Look soll so wirken, als hätten Sie nur wenig Zeit ins Styling gesteckt. In der Praxis steckt häufig Planung dahinter. Ziel ist ein bewegtes, lockeres und zufällig fallendes Haar ohne hartes Finish oder sichtbare Rückstände. Geeignet sind Produkte, die den natürlichen Eindruck erhalten. Dieser Artikel zeigt, welche Produktarten dazu passen und wie Sie sie einsetzen, damit das Haar natürlich bleibt und gepflegt aussieht, ohne „gemacht“ zu wirken.


Was den Undone-Look wirklich ausmacht

Der Undone-Look lebt von Struktur, Bewegung und einem leichten Maß an Unordnung. Er soll:

  • das natürliche Haar unterstützen, nicht überdecken
  • flexibel bleiben und nicht wie ein Helm wirken
  • weder stark glänzen noch stark matt erscheinen

Dafür eignen sich vor allem leichte, flexible Produkte, die nicht hart werden, sich ausbürsten lassen und den natürlichen Fall der Haare erhalten. Im Mittelpunkt stehen Textur, leichte Bündelung und etwas Halt. Maximales Volumen oder ein sehr festes Finish passen weniger dazu.


Diese Produktarten unterstützen einen natürlichen Undone-Effekt

1. Leichte Styling-Cremes und -Lotionen

  • geben leichte Bündelung und glätten Frizz
  • sind gut für Wellen und leichte Locken
  • lassen die Haare kontrolliert, aber nicht stark gestylt wirken
Empfehlung: Unsere Kosmetikexperten empfehlen Philip B Styling Weightless Volumizing Curl Enchancer (178 ml).

2. Salzsprays und leichte Textursprays

  • geben dem Haar griffige Struktur und leichte Wellen
  • passen zu Beach-Waves und locker fallenden Längen
  • wirken am besten in leicht feuchtem Haar und bei mittleren bis längeren Längen

3. Trockenshampoo und Volumensprays für den Ansatz

  • bringen Fülle am Ansatz ohne sichtbare Rückstände, wenn die Farbe passt
  • lassen das Haar weniger frisch geföhnt und leicht getragen wirken
Empfehlung: Unsere Kosmetikexperten empfehlen kms HairPlay Dry Texture Spray (75 ml).

4. Leichte Schaumfestiger

  • geben in kleinen Mengen Stand und Bewegung
  • eignen sich besonders für feines Haar, das sonst schnell in sich zusammensackt

5. Weiche Pasten und Wachse mit flexiblem Halt

  • passen für Längen und Spitzen oder für Kurzhaarfrisuren
  • strukturieren einzelne Strähnen, ohne das Haar zu verkleben

Typische Stolperfallen: und wie Sie sie vermeiden

Auch ein natürlicher Look wirkt schnell künstlich, wenn Produkte unpassend eingesetzt werden. Häufige Fehler:

  • Zu viel Produkt auf einmal
    Das Haar wirkt beschwert, strähnig oder fettig. Besser mit einer kleinen Menge starten und bei Bedarf nachlegen.

  • Falsche Produktwahl für den Haartyp
    Sehr pflegende Cremes auf feinem Haar oder stark austrocknende Salzsprays auf ohnehin trockenem Haar verändern den Effekt deutlich.

  • Harter, glänzender Lack als Finish
    Glänzende, starre Oberflächen passen nicht zum Undone-Look. Besser sind flexible, kaum sichtbare Finishes.

  • Produkte nur am Ansatz, nicht in den Längen
    Konzentrierter Auftrag am Ansatz lässt das Haar schnell ungewaschen aussehen. Produkte meist in den Längen und Spitzen beginnen und erst zum Schluss zum Ansatz gehen.


Erprobte Styling-Tipps für einen glaubwürdigen „Ungemacht“-Effekt

  • Aufbereitung nach dem Waschen
    Handtuchtrockenes Haar mit etwas Styling-Creme oder leichtem Schaum durchkämmen. Anschließend an der Luft trocknen lassen oder mit Diffusor bei niedriger Hitze trocknen.

  • Struktur statt Perfektion
    Für leichte Wellen einige Strähnen um einen Lockenstab drehen. Danach mit den Fingern auskämmen, damit keine sehr gleichmäßigen Locken entstehen.

  • Textur schichten statt überladen
    Zuerst etwas Volumen am Ansatz, zum Beispiel mit Trockenshampoo. Dann leichtes Texturspray in die Längen. Zum Schluss bei Bedarf eine kleine Menge Paste in die Spitzen geben.

  • Finish mit den Fingern statt mit Bürste
    Am Ende mit den Fingern durch das Haar gehen, einzelne Strähnen formen und den Scheitel leicht ungenau ziehen. Dadurch wirkt das Ergebnis natürlicher.

  • Am zweiten Tag optimieren statt neu stylen
    Am Folgetag mit wenig Trockenshampoo und etwas Texturspray auffrischen, statt komplett neu zu waschen und zu föhnen. Haar am zweiten Tag eignet sich oft gut für den Undone-Look, weil es griffiger ist.


Kurz zusammengefasst

Für einen natürlichen Undone-Look brauchen Sie weniger starke Fixierung und mehr leichte Struktur. Geeignet sind vor allem Styling-Cremes, Textursprays, Trockenshampoo, leichte Schaumfestiger und flexible Pasten. Wichtig ist, Produkte sparsam zu dosieren, gleichmäßig zu verteilen und das Haar am Ende mit den Fingern zu formen statt mit starren Werkzeugen. So bleibt der Eindruck gepflegt, ohne überstylt zu wirken.


Häufig gestellte Fragen zum Undone-Look

Welche Haarlänge eignet sich am besten für den Undone-Look?
Der Look funktioniert mit fast jeder Länge. Besonders unkompliziert ist er bei Bob-Längen bis zu langen Haaren, weil hier natürliche Wellen und Bewegung gut sichtbar sind.

Kann ich den Undone-Look auch mit glattem Haar tragen?
Ja. Glattes Haar wirkt undone, wenn es Volumen am Ansatz, etwas Struktur in den Längen und keinen harten, präzisen Scheitel hat. Leichte Wellen mit Lockenstab oder Flechtzöpfen unterstützen diesen Eindruck.

Wie oft sollte ich für den Undone-Look die Haare waschen?
Viele empfinden den Look am Tag nach der Haarwäsche als gelungen, weil das Haar dann griffiger ist. Wichtig ist, dass die Kopfhaut sauber bleibt. Bei Bedarf lässt sich der Ansatz mit Trockenshampoo auffrischen.

Eignet sich der Undone-Look auch fürs Büro?
Ja, solange das Haar gepflegt wirkt und nicht zu stark zerzaust ist. Leichte Wellen, weiche Textur und ein lockerer Zopf oder Dutt können alltagstauglich und seriös aussehen.

Welche Stylingprodukte eignen sich für einen natürlichen, ungemachten Look (Undone-Look)?

Passende Produkte

Ähnliche Fragen