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Kann ich Haarkuren und Masken auch bei coloriertem oder getöntem Haar verwenden?

Pflegemasken bei coloriertem Haar: Was wirklich zusammenpasst

Gefärbtes oder getöntes Haar verlangt oft nach intensiver Pflege – gleichzeitig steht immer die Sorge im Raum, die mühsam erzielte Farbe könnte darunter leiden. Haarkuren und Masken versprechen Rettung für trockene Längen, lösen aber auch Fragen aus: Ziehen sie Farbe? Machen sie das Haar schneller stumpf? In diesem Beitrag geht es darum, wie Sie Kuren und Masken bei coloriertem Haar sinnvoll nutzen, was tatsächlich problematisch werden kann – und was nicht.


Warum gefärbtes Haar andere Pflege braucht

Jede Coloration greift in die Haarstruktur ein, mal mehr, mal weniger.

Bei dauerhaften Färbungen wird die Schuppenschicht geöffnet, damit die Farbpigmente ins Innere gelangen. Das hat Folgen, die Sie meist schnell bemerken:

  • Das Haar verliert leichter Feuchtigkeit
  • Die Oberfläche wirkt rauer und weniger glatt
  • Die Bruchanfälligkeit nimmt zu

Semi-permanente Tönungen arbeiten überwiegend an der Oberfläche. Sie gelten als schonender, können aber ebenfalls die äußere Struktur verändern – und damit das Pflegebedürfnis.

Haarkuren und Masken sind im Vergleich zu einer einfachen Spülung deutlich reichhaltiger. Sie sollen:

  • Feuchtigkeit zurückbringen
  • die Oberfläche glätten
  • das Haar geschmeidiger machen und die Kämmbarkeit verbessern

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, Kuren und Masken auch bei gefärbtem oder getöntem Haar zu verwenden. Entscheidend ist, wie stark Ihr Haar beansprucht ist, wie intensiv die Farbe ist – und wie überlegt Sie die Produkte einsetzen.


So setzen Sie Kuren und Masken bei gefärbtem Haar sinnvoll ein

Damit Pflege und Farbe sich nicht gegenseitig ausbremsen, hilft eine klare, nicht überladene Routine:

1. Nicht direkt nach dem Färbetermin übertreiben
Unmittelbar nach der Coloration ist die Schuppenschicht noch stärker geöffnet. Geben Sie der Farbe ein wenig Zeit, sich im Haar zu verankern. Milde Pflege ist in Ordnung, sehr intensive oder tiefenreinigende Behandlungen sollten in den ersten Tagen eher dosiert stattfinden.

2. Kuren nicht zur täglichen Gewohnheit machen
Eine Spülung nach jeder Haarwäsche kann sinnvoll sein. Für die meisten gefärbten Haare reichen ein- bis maximal zweimal pro Woche eine Kur oder Maske vollkommen aus. Mehr bringt hier selten mehr.

3. Längen und Spitzen in den Mittelpunkt stellen
Konzentrieren Sie Masken und Kuren vor allem auf die mittleren Längen und Spitzen. Am Ansatz ist das Haar in der Regel gesünder, reagiert schneller mit Beschwerung und wirkt dann platt oder strähnig.

4. Einwirkzeit ernst nehmen
Richten Sie sich nach der angegebenen Einwirkzeit. Ein Produkt über die doppelte oder dreifache Dauer im Haar zu lassen, macht es nicht automatisch wirksamer – bei feinem Haar kippt das Ergebnis oft ins Gegenteil: schwer, kraftlos, ohne Volumen.


Typische Stolperfallen – und wie Sie Ihre Haarfarbe schützen

Einige Gewohnheiten können die Farbhaltbarkeit oder den Glanz spürbar beeinträchtigen:

Zu viel des Guten bei reichhaltiger Pflege
Überpflegtes Haar wirkt gerne strähnig, dumpf und „müde“. Gerade bei feinem, gefärbtem Haar ist die richtige Menge oft deutlich geringer, als man intuitiv aufträgt.

Aggressive Zusatzbehandlungen
Stark klärende Produkte, häufige Detox-Kuren oder sehr heiß eingesetzte Stylingtools in Kombination mit pflegenden Masken setzen der Schuppenschicht immer wieder zu. Das kann die Farbe schneller auswaschen und den Glanz mindern.

Masken nach sehr heißem Waschen
Sehr heißes Wasser öffnet die Schuppenschicht zusätzlich. In Verbindung mit häufigem Waschen erleichtert das den Farbpigmenten den Weg nach draußen – unabhängig davon, wie gut die Maske an sich formuliert ist.


Erprobte Tipps für gepflegtes, coloriertes Haar

Lauwarm statt heiß waschen
Waschen Sie möglichst mit lauwarmem Wasser. Zum Abschluss kurz kühler nachspülen – das unterstützt eine glattere Oberfläche und damit den Glanz.

Mit wenig Produkt anfangen
Starten Sie mit einer kleinen Menge Kur oder Maske, arbeiten Sie sie sorgfältig ein und legen Sie erst dann nach, falls nötig. So vermeiden Sie Build-up und unnötige Beschwerung.

Schonend durchkämmen
Während die Kur einwirkt, lässt sich das Produkt gut mit einem grobzinkigen Kamm oder einfach mit den Fingern durch die Längen verteilen. Das reduziert mechanische Schäden und nutzt die Pflege gleichmäßiger aus.

Auf die Reaktion des Haares achten
Wirkt das Haar schwer, wachsig oder schnell fettig, ist die Pflege wahrscheinlich zu reichhaltig oder zu häufig. In diesem Fall weniger oft kuren oder auf leichtere Formulierungen umsteigen. Fühlt sich das Haar dagegen trocken, rau oder spröde an, darf die Pflege ein Stückchen reichhaltiger ausfallen oder etwas regelmäßiger stattfinden.


Kurz zusammengefasst

Haarkuren und Masken lassen sich problemlos bei coloriertem oder getöntem Haar einsetzen – in vielen Fällen sind sie sogar ein wichtiger Baustein, um die Struktur zu stabilisieren. Entscheidend sind Maß und Ziel: nicht überpflegen, Produkte vor allem in Längen und Spitzen einsetzen, auf moderate Wassertemperaturen achten und Stylinghitze nicht übertreiben. So bleiben Haarqualität, Glanz und Farbtiefe länger erhalten.


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