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Wie gehe ich mit Frizz und fliegenden Haaren um?

Goodbye Frizz: Wie Sie fliegende Haare endlich in den Griff bekommen

Frizz und fliegende Haare ruinieren in Sekunden, worin man morgens noch Mühe gesteckt hat. Kaum ist es draußen feucht, die Heizungsluft trocken oder der Föhn im Einsatz, stehen plötzlich feine Härchen ab, Strähnen kräuseln sich – und der Look wirkt unruhig. Die beruhigende Nachricht: Frizz ist kein Schicksal. Mit etwas Hintergrundwissen und ein paar gezielten Anpassungen lässt sich der Effekt deutlich verringern. Im Folgenden lesen Sie, warum Haare überhaupt „abheben“, was im Alltag wirklich hilft und welche Routine Ihr Haar auf Dauer glatter und entspannter wirken lässt.


Warum Haare frizzig werden – und was wirklich dahintersteckt

Frizz ist in den meisten Fällen ein Zeichen von Trockenheit oder Schädigung.

Die äußere Schuppenschicht des Haares ist dann nicht mehr glatt anliegend, sondern angeraut und leicht geöffnet. Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft kann schneller eindringen, das Haar quillt auf, verkürzt sich minimal und beginnt, sich zu kräuseln. So lösen sich einzelne Strähnen aus der Frisur und stehen ab. Bei glatten Haaren zeigt sich das oft als feine, „fliegende“ Härchen, bei Wellen und Locken eher als frizziger, unscharfer „Schleier“ über der ganzen Frisur.

Häufige Auslöser:

  • Trockenheit: etwa durch intensives Föhnen, Glätten, starke UV-Strahlung oder sehr häufiges Waschen
  • Reibung: z. B. durch grobes Abtrocknen mit dem Handtuch, raue Kleidung oder Kopfkissen
  • Elektrische Aufladung: vor allem bei trockener Luft und vielen synthetischen Materialien
  • Chemische Belastung: etwa durch häufiges Färben, Blondieren, Dauerwellen

Wichtig ist der Blickwinkel: Frizz ist kein Hinweis auf „Problemhaar“, sondern ein Signal. Das Haar zeigt, dass seine Oberfläche mehr Schutz, Feuchtigkeit und schonenden Umgang braucht.


Alltagstaugliche Strategien: So beruhigen Sie Frizz Schritt für Schritt

Es braucht selten eine komplette „Haare-Neuorganisation“. Oft genügt es, an ein paar Stellschrauben zu drehen. Drei Bereiche sind entscheidend: Waschen, Trocknen, Stylen.

Beim Waschen:

  • Greifen Sie zu milden, feuchtigkeitsspendenden Produkten.
  • Massieren Sie Shampoo in erster Linie in den Ansatz ein; die Längen und Spitzen werden durch den Schaum mitgereinigt und müssen nicht stark bearbeitet werden.
  • Gönnen Sie dem Haar nach jeder Wäsche eine Spülung – idealerweise mit Inhaltsstoffen wie pflanzlichen Ölen, Glycerin oder pflanzlichen Proteinen, die die Haaroberfläche glätten und Feuchtigkeit binden.

Beim Trocknen:

  • Nicht rubbeln, sondern drücken: Wickeln Sie das Haar in ein weiches Handtuch oder ein T-Shirt und pressen Sie die Feuchtigkeit sanft heraus.
  • Lassen Sie die Haare möglichst etwas an der Luft antrocknen, bevor der Föhn ins Spiel kommt.
  • Föhnen Sie mit Abstand zum Haar und bevorzugt auf mittlerer Temperatur, statt auf voller Hitzeleistung zu setzen.

Beim Stylen:

  • Arbeiten Sie ein leichtes Leave-in-Produkt in die Längen ein, um die Schuppenschicht anzulegen und die Haare kontrollierbarer zu machen.
  • Verwenden Sie Glätteisen, Lockenstab und Co. nur, wenn es wirklich nötig ist – und dann konsequent mit Hitzeschutz.
  • Für vereinzelte, fliegende Härchen am Ansatz reichen oft minimale Mengen eines glättenden Produkts oder ein Hauch Haaröl, den Sie zwischen den Fingerspitzen verreiben und vorsichtig über die störenden Strähnchen streichen.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Viel Frizz entsteht nicht durch einen „Fehler“, sondern durch kleine Gewohnheiten, die sich eingeschlichen haben:

  • Zu heißes Föhnen und Glätten: Hohe Temperaturen beschädigen die Haaroberfläche auf Dauer und verstärken Frizz – auch wenn das Haar direkt danach glatt wirkt.
  • Ständiges Bürsten im trockenen Zustand: Besonders bei welligem und lockigem Haar sorgt das für mehr Frizz statt für Glanz. Kämmen Sie lieber behutsam, beginnen Sie in den Spitzen und arbeiten Sie sich nach oben.
  • Grobes Frottieren: Rubbeln öffnet die Schuppenschicht und raut sie noch weiter auf – die Haare stehen anschließend leichter ab.
  • Zu „schwere“ Pflege: Sehr reichhaltige Produkte können feines Haar schnell strähnig und platt wirken lassen, ohne Frizz zuverlässig zu bändigen.

Entscheidend ist die Abstimmung auf den Haartyp: Feines Haar profitiert eher von leichten Formulierungen, während stark gelocktes oder sehr kräftiges Haar oft intensivere, reichhaltigere Pflege braucht, um ruhig zu liegen.


Erprobte Tipps für sichtbar glattere, weniger fliegende Haare

Wenn die Basis stimmt, lassen sich mit ein paar zusätzlichen Maßnahmen noch bessere Ergebnisse erzielen:

  • Kämmen im nassen oder zumindest feuchten Zustand: Nutzen Sie einen grobzinkigen Kamm oder eine Bürste, die für nasses Haar entwickelt wurde, um Bruch und Frizz zu vermeiden.
  • Schutz in der Nacht: Ein glattes Kopfkissen (z. B. aus Satin oder Seide) reduziert die Reibung, mit der Baumwolle das Haar über Stunden „bearbeitet“.
  • Weniger Reibung am Tag: Schals, Rollkragen und hohe Jackenkragen sind klassische Frizz-Verursacher im Nackenbereich. Wenn möglich, binden Sie die Haare in diesen Situationen locker zusammen.
  • Feuchtigkeit von innen: Eine gute Flüssigkeitszufuhr ersetzt keine Pflege, unterstützt aber die Versorgung von Kopfhaut und Haarwurzeln.
  • Regelmäßiges Spitzenschneiden: Poröse, gespaltene Spitzen fransen optisch aus und tragen viel zum frizzigen Gesamteindruck bei. Werden sie entfernt, wirkt die gesamte Haarstruktur ruhiger und gepflegter.

Kurz zusammengefasst

Frizz und fliegende Haare entstehen meist durch Trockenheit, eine aufgeraute Haaroberfläche und Reibung. Wer sein Haar sanft wäscht, schonend trocknet, Hitze dosiert einsetzt und passende Leave-in-Produkte nutzt, kann die Struktur spürbar glätten und Frizz deutlich begrenzen. Ausschlaggebend ist weniger ein einzelnes „Wundermittel“ als eine konsequente, zu Ihrem Haartyp passende Routine.


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