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Welche Stylingprodukte geben Volumen, ohne das Haar zu verkleben?

Mehr Fülle, weniger Klebegefühl: So bekommen Sie Volumen ins Haar, ohne es zu beschweren

Voluminöses, locker fallendes Haar gehört für viele zur Idealvorstellung einer gelungenen Frisur. In der Praxis endet das Styling aber nicht selten in angeklebten Ansätzen oder starren Strähnen. Die gute Nachricht: Es gibt eine ganze Reihe von Produkten, die sichtbar Fülle schenken, ohne das Haar zu verkleben – vorausgesetzt, sie passen zu Ihrem Haartyp und werden sinnvoll eingesetzt. Im Folgenden geht es darum, welche Produktarten sich eignen, wie Sie sie anwenden und welche typischen Fehler Sie sich sparen können.


Was Volumen eigentlich ausmacht – und warum Produkte oft „klebrig“ wirken

Volumen entsteht, wenn der Ansatz leicht vom Kopf absteht und die Längen genug Abstand zueinander haben, um beweglich zu bleiben. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Halt und Flexibilität.

Viele klassische Stylingprodukte arbeiten mit Filmbildnern, die sich wie eine dünne Hülle um das Haar legen. Wird zu viel davon eingesetzt oder ist die Formulierung sehr stark fixierend, kippt die Balance: Das Haar fühlt sich hart, stumpf oder eben klebrig an. Produkte mit viel Wachs, Ölen oder sehr dichter Geltextur sind für feines oder normales Haar deshalb schnell zu schwer.

Leichtere, volumenorientierte Formulierungen setzen eher auf:

  • feinen Sprühnebel oder luftige Schäume, die sich gleichmäßig verteilen
  • texturgebende Stoffe, die dem Haar minimal mehr „Grip“ geben
  • flexible Polymere, die Halt liefern, ohne das Haar zu verhärten

Am Ende geht es immer um denselben Punkt: genug Stabilität, damit die Frisur nicht zusammenfällt – aber so viel Beweglichkeit, dass das Haar lebendig wirkt und nicht wie ein starrer Helm.


Diese Stylingprodukte bringen sichtbar mehr Volumen – ohne Verkleben

Mehr Fülle lässt sich aus verschiedenen Richtungen erreichen. Entscheidend ist, dass die Produkte zu Haarstruktur und Stylinggewohnheiten passen.

Volumen-Schaumfestiger (Mousse)
Leichte Schaumfestiger sind der Klassiker für Ansatzvolumen. Sie legen sich als dünner Film ums Haar, geben Halt und lassen sich gut ausbürsten. Ideal für feines bis normales Haar – vorausgesetzt, der Schaum ist eher luftig und nicht cremig-dicht.

Ansatzsprays und Root-Lifter
Sie werden gezielt in den Ansatz gesprüht oder eingearbeitet. Der Vorteil: Sie wirken dort, wo das Volumen entstehen soll, ohne die Längen unnötig zu beschweren. Besonders interessant für Haare, die schnell „an der Kopfhaut kleben“ oder direkt nach dem Föhnen wieder in sich zusammenfallen.

Textur-Sprays und Meersalz-Sprays
Diese Produkte geben dem Haar mehr Griffigkeit und eine leicht „beachy“ Struktur, ohne den typischen Lack- oder Gelglanz. Sie eignen sich gut für normales bis etwas kräftigeres Haar, das sonst sehr glatt und rutschig ist. Bei stark trockenem oder geschädigtem Haar sollte man sie bewusst dosieren, da sie die Oberfläche zusätzlich leicht aufrauen.

Leichte Volumen-Sprays für Längen und Spitzen
Fein zerstäubende Sprays können die Längen optisch verdichten, ohne sie zu verkleben. Wichtig ist der Auftrag: nicht nur auf die Deckhaare zielen, sondern Strähne für Strähne arbeiten. So vermeiden Sie einzelne klebrige Stellen und erzielen ein gleichmäßigeres Ergebnis.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Viele Probleme mit klebrigem, platt wirkendem oder stumpfem Haar sind weniger eine Frage des „falschen Produkts“ als der Handhabung.

Zu viel Produkt auf einmal
Das ist der Klassiker. Gerade bei Schaumfestiger, Gel oder dichten Sprays reicht oft eine deutlich kleinere Menge, als man intuitiv verwenden würde. Besser in zwei dünnen Schichten arbeiten als alles auf einmal ins Haar geben.

Falsche Verteilung
Landet das Produkt konzentriert auf einem Punkt, wirkt diese Stelle schnell hart und strähnig. Schaum und Cremeprodukte zuerst in den Händen verteilen, dann ins Haar einarbeiten; Sprays entweder mit Abstand auftragen oder in die Hand sprühen und einarbeiten. Kamm oder Bürste helfen, das Produkt gleichmäßig in die Längen zu ziehen.

Nicht zum Haartyp passend
Dichtes, kräftiges Haar verträgt mehr Gewicht und stärkere Texturen als feines Haar. Was bei einer dicken Mähne für schönen Halt sorgt, lässt feines Haar sofort müde und strähnig aussehen. Umgekehrt verpufft ein ultraleichtes Volumen-Spray in sehr dickem Haar schnell ohne sichtbaren Effekt.

Zu wenig Föhnhitze oder unpassende Technik
Viele Volumenprodukte sind so formuliert, dass sie sich durch Wärme besser am Haar anlagern oder „aktivieren“. Lufttrocknen ist zwar schonender, kann bei diesen Produkten aber dazu führen, dass das Haar eher zusammensackt. Wer Volumen möchte, kommt um eine gewisse Föhnroutine meist nicht herum – idealerweise mit Hitzeschutz.


Erprobte Tipps für luftiges Volumen mit natürlichem Haargefühl

Mit ein paar einfachen Kniffen holen Sie aus denselben Produkten deutlich mehr heraus:

  • Handtuchtrocken statt tropfnass:
    In klatschnassem Haar verdünnt sich das Produkt, verliert an Wirkung und verteilt sich unkontrolliert. Besser: vorsichtig ausdrücken, dann arbeiten.

  • Produkt zuerst in den Händen verteilen:
    Schaum, Creme oder Spray kurz in den Handflächen verreiben und dann in Ansatz und Längen einarbeiten. Das verhindert „Produktinseln“ und damit verklebte Stellen.

  • Kopf über föhnen:
    Beim Föhnen den Kopf nach vorne beugen, die Ansätze mit den Fingern leicht anheben und in Wuchsrichtung gegen den Fall föhnen. Das gibt viel Stand, ohne dass man zu starken Produkten greifen muss.

  • Rundbürste gezielt einsetzen:
    Strähnen am Oberkopf über eine Rundbürste legen, beim Föhnen vom Ansatz wegziehen und die Strähne kurz auskühlen lassen, bevor Sie sie lösen. So „merkt“ sich das Haar die Form besser und das Volumen hält länger.

  • Volumen am zweiten Tag auffrischen:
    Trockene Ansatzprodukte wie Volumenpuder oder Trockenshampoo nehmen überschüssigen Talg auf und heben den Ansatz wieder an. Ideal, wenn das Haar optisch schon etwas nachgibt, aber noch nicht gewaschen werden soll.

  • Produktreste entfernen:
    Alte Stylingreste sollten vor dem nächsten Styling zumindest ausgebürstet, besser noch ausgewaschen werden. Schichten sich mehrere Tage lang Produkte übereinander, wirkt das Haar schnell stumpf, schwer und verliert an Beweglichkeit.


Kurz zusammengefasst

Volumen ohne Klebegefühl ist keine Zauberei, sondern eine Frage der richtigen Kombination: leichte, gut dosierbare Produkte, die zum Haartyp passen, plus eine Föhntechnik, die das gewünschte Volumen unterstützt. Schaumfestiger, Ansatzsprays, Textur- und Volumen-Sprays können dem Haar sichtbar mehr Fülle geben, wenn sie sparsam, gleichmäßig und in durchdachten Schritten eingesetzt werden. So bleibt das Haar beweglich, wirkt griffig statt klebrig – und sieht zugleich deutlich voluminöser aus.


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