Keine Ergebnisse Ergebnis: Ergebnisse:
Trusted Shops zertifiziert
Dieser Shop erfüllt die TS Richtlinien und bietet 30 Tage Käuferschutz. Mehr Informationen
Welche Fußpflege ist bei rissigen Fersen sinnvoll, um schmerzhafte Risse zu vermeiden?

Rissige Fersen: Welche Fußpflege wirklich hilft, schmerzhafte Risse zu vermeiden

Rissige Fersen sind mehr als nur ein optisches Ärgernis. Sie können spannen, brennen und bei tiefen Rissen jeden Schritt schmerzhaft machen. Besonders im Sommer, in offenen Schuhen oder bei langem Stehen sind die Füße im Dauereinsatz – trockene, verdickte Haut verschärft das Ganze zusätzlich. In diesem Artikel geht es darum, wie rissige Fersen entstehen, welche Pflege wirklich sinnvoll ist und mit welchen überschaubaren Schritten Sie schmerzhaften Rissen vorbeugen können.


Warum Fersen überhaupt reißen – und was dahintersteckt

Die Haut an den Fersen ist von Natur aus deutlich dicker als an vielen anderen Körperstellen. Sie trägt das gesamte Körpergewicht und wird bei jedem Schritt zusammengedrückt und wieder gedehnt. Wird diese Haut zu trocken oder bildet sehr viel Hornhaut, verliert sie an Elastizität. Unter Belastung kann sie dann einreißen – es entstehen Schrunden.

Typische Auslöser sind:

  • häufig barfuß oder in offenen Schuhen unterwegs sein
  • generell trockene Haut, etwa in der Heizperiode
  • häufiges, heißes Duschen oder Baden
  • wenig oder sehr unregelmäßige Fußpflege
  • Übergewicht oder langes Stehen, das den Druck auf die Fersen erhöht

Meist zeigen rissige Fersen: Die Hautbarriere an den Füßen ist aus der Balance geraten – zu trocken, zu dick, zu stark beansprucht.


Sanfte Fußpflege-Routine: So beugen Sie rissigen Fersen im Alltag vor

Eine hilfreiche Pflegeroutine verfolgt zwei Ziele: überschüssige Hornhaut schonend reduzieren und die Haut so versorgen, dass sie geschmeidig bleibt.

1. Milde Reinigung statt Austrocknen
Waschen Sie Ihre Füße täglich mit lauwarmem Wasser und einer milden, pH-hautneutralen Reinigung. Sehr heißes Wasser und scharfe Seifen entziehen der Haut zusätzlich Feuchtigkeit – genau das, was rissige Fersen nicht brauchen.

2. Hornhaut regelmäßig, aber behutsam entfernen
Nach dem Waschen, wenn die Haut leicht aufgeweicht ist, lässt sich die oberste, trockene Schicht gut mit einer feinen Hornhautfeile oder einem Bimsstein abtragen. Wichtig ist Zurückhaltung: nicht zu viel und nicht mit Gewalt. Zu aggressives Vorgehen reizt die Haut und kann kleinste Verletzungen verursachen.

3. Reichhaltig eincremen – am besten täglich
Eine tägliche, reichhaltige Fußcreme ist der Dreh- und Angelpunkt der Pflege. Bewährt haben sich Produkte mit feuchtigkeitsbindenden und hautglättenden Bestandteilen wie Harnstoff (Urea), Glycerin oder ausgewählten pflanzlichen Ölen und Fetten. Sie helfen der Haut, Wasser zu speichern und weich zu bleiben.

4. Intensivkur über Nacht
Bei sehr trockenen Fersen kann eine Nachtkur sinnvoll sein: abends großzügig eincremen, dünne Baumwollsocken anziehen und die Pflege über Nacht einwirken lassen. So haben die Inhaltsstoffe Zeit, in die Haut einzuziehen und sie spürbar zu glätten.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Manches, was gut gemeint ist, macht rissige Fersen eher schlimmer:

  • Zu scharfes Werkzeug
    Hobel, Rasierer oder Klingen bergen das Risiko von Schnittverletzungen und Infektionen. Besser bei Feile oder Bimsstein bleiben und mit Gefühl arbeiten.

  • Zu häufiges oder zu kräftiges Rubbeln
    Tägliches, intensives Schleifen stresst die Haut. Sinnvoller ist es, ein- bis zweimal pro Woche sanft Hornhaut zu entfernen und sich ansonsten auf konsequentes Eincremen zu konzentrieren.

  • Füße einweichen und dann zu viel Hornhaut entfernen
    Stark aufgeweichte Haut lässt sich zwar leicht abtragen, aber auch zu großzügig. Häufig wird dann zu viel entfernt, was zu Reizungen führen kann. Besser nur leicht aufweichen – und lieber öfter, dafür schonender vorgehen.

  • Pflege nur „bei Bedarf“
    Erst zur Creme zu greifen, wenn die Haut bereits rissig ist, kommt meist zu spät. Deutlich wirksamer ist eine regelmäßige, vorbeugende Pflege, die Risse gar nicht erst entstehen lässt.


Erprobte Tipps für glatte, geschützte Fersen

Mit einigen einfachen Gewohnheiten können Sie Ihren Fersen viel ersparen:

  • Machen Sie das Eincremen der Füße zur abendlichen Routine.
  • Tragen Sie möglichst gut passende, nicht scheuernde Schuhe mit stabiler Sohle und guter Dämpfung.
  • Vermeiden Sie lange Phasen barfuß auf harten Böden, wenn Sie zu rissigen Fersen neigen.
  • Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr – gut hydrierte Haut neigt weniger stark zu Trockenheit.
  • Schauen Sie Ihre Füße regelmäßig bewusst an: Je früher trockene, verhärtete Stellen auffallen, desto leichter lassen sie sich in den Griff bekommen.

Reißen die Fersen trotz sorgfältiger Pflege immer wieder tief ein, entzünden sich oder verursachen starke Schmerzen, sollten Sie ärztlichen oder podologischen Rat einholen. So lassen sich andere Ursachen – etwa Stoffwechsel- oder Hauterkrankungen – abklären.


Kurz zusammengefasst

Wirksame Fußpflege bei rissigen Fersen beruht auf drei Säulen: sanfte Reinigung, maßvolle Hornhautreduktion und tägliche, reichhaltige Pflege. Entscheidend ist nicht der Aufwand, sondern die Regelmäßigkeit. So bleibt die Fersenhaut elastisch, die natürliche Schutzschicht wird unterstützt – und schmerzhafte Risse lassen sich in vielen Fällen verhindern oder deutlich abmildern.


Ähnliche Fragen

Trusted Shops Käuferschutz +

Ihr Einkauf ist kostenlos mit dem Trusted Shops Käuferschutz bis € 2.500,00 versichert.

Zertifikat anzeigen