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Sind silikonfreie Handcremes besser für die Haut?

Weiche Hände ohne Silikone? Was silikonfreie Handcremes wirklich leisten – und was nicht

Trockene, strapazierte Hände sind für viele ganz normal – durch häufiges Händewaschen, Heizungsluft, Tippen am Laptop oder Haushaltstätigkeiten. Parallel dazu hat sich die Frage etabliert, ob silikonfreie Handcremes „besser“ sind. Dahinter steckt meist der Wunsch nach Pflege, die zuverlässig schützt, sich angenehm anfühlt und möglichst „clean“ formuliert ist.
Im Folgenden geht es darum, was Silikone in Handcremes tatsächlich machen, was silikonfreie Alternativen anders machen – und worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.


Was Silikone in Handcremes tatsächlich tun

Silikone sind synthetische Substanzen, die in vielen Haut- und Haarpflegeprodukten eingesetzt werden. In Handcremes sorgen sie vor allem für:

  • ein glattes, weiches Hautgefühl
  • einen dünnen, schützenden Film
  • ein schnell einziehendes Produkt ohne fettige Rückstände

Sie können die Verdunstung von Feuchtigkeit über die Hautoberfläche verringern – die Hände fühlen sich dadurch sofort glatter und „wie geschützt“ an.

Aus dermatologischer Sicht gelten Silikone in Kosmetik als gut verträglich. Sie dringen normalerweise nicht tief in die Haut ein, sondern bleiben überwiegend an der Oberfläche. „Gut“ oder „schlecht“ sind sie nicht aus Prinzip – entscheidend ist die gesamte Formulierung, die restlichen Inhaltsstoffe und das, was Ihre Haut braucht.


Woran sich silikonfreie Handcremes unterscheiden

Silikonfreie Handcremes verzichten auf diese synthetischen Filmbildner und setzen stattdessen auf eine Kombination aus Fetten, Ölen und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen. Typische Inhaltsstoffe sind etwa:

  • pflanzliche Öle und Fette
  • Feuchthaltefaktoren wie Glycerin oder bestimmte Zuckerverbindungen
  • beruhigende, schützende Begleitstoffe

Der Unterschied liegt weniger in einem abstrakten „natürlicher“ oder „unnatürlicher“, sondern spürbar im Hautgefühl:
Silikonfreie Texturen wirken oft etwas reichhaltiger, sind länger auf der Haut wahrnehmbar und brauchen manchmal mehr Zeit, bis sie vollständig eingezogen sind. Dafür liefern sie der Haut Lipide, die die Barrierefunktion direkt unterstützen können – nicht nur einen glättenden Effekt an der Oberfläche.

Ob sich das besser oder störender anfühlt, ist letztlich eine Frage der persönlichen Vorlieben.


Typische Irrtümer rund um Silikone – und was davon übrig bleibt

„Silikone sind grundsätzlich schlecht für die Haut.“
Dafür gibt es nach aktuellem Stand der Forschung keine pauschale Grundlage. In kosmetisch üblichen Konzentrationen gelten Silikone als hautverträglich.

„Silikone verstopfen die Poren der Hände.“
Die Handrücken neigen deutlich weniger zu Unreinheiten als etwa die Gesichtshaut. Zudem bleiben Silikone überwiegend an der Oberfläche. Bei normaler Haut sind sie an den Händen selten ein Problem.

„Nur silikonfreie Handcremes pflegen wirklich.“
Pflegequalität hängt von der gesamten Rezeptur ab, nicht von einem einzelnen Baustein. Auch Produkte mit Silikonen können hochwertige Öle, Feuchtigkeitsspender und schützende Komponenten enthalten.

„Silikonfreie Cremes sind automatisch besser verträglich.“
Das lässt sich so nicht halten. Auch silikonfreie Produkte können Duftstoffe oder andere Substanzen enthalten, die empfindliche Haut reizen.


Wie Sie eine Handcreme finden, die zu Ihnen passt

Statt ausschließlich auf „silikonfrei“ oder „mit Silikon“ zu achten, ist ein Blick auf einige grundlegende Punkte hilfreicher:

  • Ihr Hautzustand:
    Sehr trockene, rissige Hände profitieren meist von reichhaltigeren, silikonfreien Formulierungen mit vielen Fetten und Feuchthaltefaktoren. Wenn Sie ein extrem leichtes, kaum spürbares Finish bevorzugen, kommen oft silikonhaltige Texturen infrage.

  • Ihr Alltag:
    Müssen Sie direkt nach dem Eincremen weiterarbeiten, am Rechner sitzen oder Dinge anfassen, sind schnell einziehende Produkte im Vorteil – unabhängig davon, ob Silikone enthalten sind. Das hängt von der gesamten Rezeptur ab.

  • Empfindlichkeit:
    Reagiert Ihre Haut schnell, lohnt sich ein genauer Blick auf Duftstoffe, Alkoholgehalt und potenziell reizende Inhaltsstoffe. Die Frage „mit oder ohne Silikon“ ist dabei eher zweitrangig.

  • Häufigkeit der Anwendung:
    Mehrmals täglich dünn eincremen ist meist wirksamer, als selten und dann sehr viel Produkt zu nehmen. So bleibt die Hautbarriere stabiler, egal ob mit oder ohne Silikone.


Fazit: Sind silikonfreie Handcremes wirklich besser?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Silikonfreie Handcremes können für Sie die bessere Wahl sein, wenn Sie

  • ein eher reichhaltiges, „nährendes“ Hautgefühl bevorzugen
  • bestimmte synthetische Filmbildner bewusst vermeiden möchten
  • Wert auf bestimmte Formulierungsphilosophien (z. B. naturkosmetische Ansätze) legen

Silikonhaltige Handcremes punkten dagegen mit leichter Textur, schnellem Einziehen und einem unmittelbar glatten Hautgefühl.
Ausschlaggebend ist, wie Ihre Haut reagiert – und was sich in Ihrem Alltag als praktikabel erweist.


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