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Welche Handpflegeprodukte sind im Winter besonders empfehlenswert?

Winterhände im Fokus: Welche Handpflegeprodukte jetzt wirklich sinnvoll sind

Im Winter zeigen die Hände oft zuerst, dass es der Haut zu viel wird: raue Stellen, Spannungsgefühl, kleine Risse. Kälte, trockene Heizungsluft und häufiges Waschen setzen der Hautbarriere sichtbar zu. Viele greifen dann zur nächstbesten Handcreme – doch nicht jede Formel passt zur kalten Jahreszeit.

Im Folgenden geht es darum, welche Produkte im Winter tatsächlich sinnvoll sind, wie sie wirken und wie Sie sie so einsetzen, dass Ihre Hautbarriere stabil bleibt, statt weiter auszudünsten.


Warum die Hände im Winter so schnell aus dem Gleichgewicht geraten

Die Hände sind im Alltag Dauerbelastung gewöhnt: Wasser, Seife, Desinfektionsmittel, Luftwechsel zwischen drinnen und draußen. Im Winter kommt noch ein entscheidender Faktor dazu: Die Talgdrüsen fahren ihre Aktivität herunter.

Weniger Talg heißt: Die natürliche Schutzschicht wird dünner, die Haut verliert schneller Feuchtigkeit – und kann sie schlechter speichern.

Die Folge: trockene, spröde, leicht reizbare Haut. Um gegenzusteuern, brauchen Handpflegeprodukte im Winter vor allem drei Eigenschaften:

  • Feuchtigkeit spenden (z. B. mit Glycerin oder Hyaluronsäure)
  • Fette und Lipide zuführen, um die Hautbarriere zu stabilisieren (z. B. pflanzliche Öle, Sheabutter)
  • Vor weiteren Belastungen schützen, etwa mit kältestabilen, film­bildenden Texturen

Leichte „Sommercremes“ sind hier oft überfordert. Im Winter dürfen Handprodukte deutlich reichhaltiger sein – und sollten es meist auch.


Welche Produkte sich im Winter besonders bewährt haben

Reichhaltige Handcremes für jeden Tag

Für den Alltag sind im Winter Cremes mit spürbar höherem Fettanteil sinnvoll. Bewährt haben sich Formulierungen mit:

  • feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Glycerin, niedrig dosiertem Urea oder Aloe vera
  • pflegenden Lipiden wie pflanzlichen Ölen, Wachsen oder Buttern

Die Kombination aus Feuchtigkeit und Fett ist wichtig: Feuchtigkeit allein verdunstet schnell, Fett allein pflegt wenig, wenn die Haut darunter ausgetrocknet ist. Gute Winterhandcremes schließen Feuchtigkeit ein und stärken parallel die Schutzbarriere.

Schutzcremes für draußen

Sobald es Richtung Minusgrade geht, kann eine spezielle Schutzcreme sinnvoll sein. Sie:

  • ist meist etwas fester in der Textur
  • bildet einen feinen, schützenden Film auf der Haut
  • reduziert den Feuchtigkeitsverlust durch Wind, Kälte und trockene Luft

Für alle, die beruflich oder privat viel draußen sind, lohnt sich ein separates „Draußen-Produkt“, das vor dem Gang nach draußen aufgetragen wird – zusätzlich zur normalen Pflege.

Intensivpflege für die Nacht

Stark strapazierte, rissige Hände brauchen mehr als eine gelegentliche Creme:

  • sehr reichhaltige Handcremes oder spezielle Handmasken
  • bei Bedarf in Kombination mit leichten Baumwollhandschuhen

Die Handschuhe sorgen dafür, dass die Wirkstoffe auf der Haut bleiben und nicht ins Kopfkissen wandern. Über Nacht kann sich die Haut besser erholen, weil sie mehrere Stunden ungestört mit Fett und Feuchtigkeit versorgt ist.

Pflegende Handseifen und sanfte Reiniger

Häufig unterschätzt: Die Seife entscheidet mit, wie die Hände aussehen.

Im Winter sind milde, rückfettende Reiniger sinnvoll, die:

  • den pH-Wert der Haut respektieren
  • nicht zu stark entfetten
  • idealerweise pflegende Komponenten enthalten

Klassische, sehr entfettende Seifen trocknen die Haut zusätzlich aus – genau das, was im Winter ohnehin zu viel passiert. Wer hier umstellt, braucht oft weniger Creme, um die Hände in Balance zu halten.


Typische Stolperfallen in der Handpflege – und was Sie besser machen können

Manches, was gut gemeint ist, verschlechtert in der Praxis den Hautzustand:

  • Zu häufiges oder zu heißes Händewaschen spült Lipide aus der Hautbarriere und verstärkt Trockenheit.
  • Nur sporadisches Eincremen reicht im Winter selten – die Haut verliert schneller Feuchtigkeit, als sie gelegentlich zugeführt wird.
  • Sommer-Handcremes im tiefen Winter sind vielen Hauttypen zu leicht und bieten zu wenig Schutzfilm.
  • Ohne Handschuhe nach draußen: Kälte und trockene Luft treffen ungebremst auf ohnehin geschwächte Haut.

Wer hier ansetzt, braucht nicht unbedingt mehr Produkte, sondern nutzt vorhandene Pflege gezielter und konsequenter.


Praktische Pflegeroutine: So kommen Ihre Hände gut durch den Winter

  • Milde Reinigung wählen: Im Winter auf eine sanfte, pH-hautfreundliche Handseife umsteigen.
  • Nach jedem Waschen eincremen: Direkt nach dem Abtrocknen eine leichte bis mittelreichhaltige Handcreme verwenden.
  • Vor dem Rausgehen schützen: Bei Kälte eine fettreichere Schutzcreme auftragen und Handschuhe anziehen.
  • Abends zur Intensivpflege greifen: Eine reichhaltige Creme oder Maske großzügig auftragen, nach Wunsch Baumwollhandschuhe darüberziehen.
  • Auf Signale der Haut achten: Wenn die Haut spannt, juckt oder schnell rissig wird, die Pflege vorübergehend noch reichhaltiger wählen.

Kurz zusammengefasst

Im Winter brauchen die Hände vor allem drei Dinge: Schutz, Feuchtigkeit und Lipide. Sinnvoll sind daher:

  • reichhaltige Handcremes für tagsüber
  • schützende Produkte für draußen
  • intensive Nachtpflege
  • milde, rückfettende Handseifen

Entscheidend ist weniger, wie viele Produkte im Bad stehen, sondern ob die Texturen zur Witterung und zu Ihren Gewohnheiten passen – und ob sie regelmäßig benutzt werden.


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