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Darf man Peelings im Sommer verwenden, wenn man viel in der Sonne ist?

Sommer, Sonne, Peeling: Was Ihre Haut jetzt wirklich braucht

Peelings sorgen für glattere, ebenmäßigere Haut – und werfen im Sommer zuverlässig dieselbe Frage auf: Verträgt sich das mit intensiver Sonne oder macht man damit mehr kaputt als schön? Komplett verzichten müssen Sie in den meisten Fällen nicht. Entscheidend ist, wie Sie peelen, wie oft – und wie ernst Sie es mit Sonnenschutz nehmen.

Im Folgenden geht es darum, was im Sommer problemlos möglich ist, wobei Vorsicht geboten ist und wie Sie Ihre Haut sicher durch die sonnige Zeit bringen.


Warum Peelings die Haut empfindlicher für Sonne machen können

Peelings lösen abgestorbene Hautzellen und bringen die frischen Schichten darunter zum Vorschein. Das Ergebnis: glattere Struktur, gleichmäßigerer Teint, Pflege, die besser einzieht. Kurz: Die Haut wirkt lebendiger.

Die Kehrseite: Mit den alten Schüppchen verschwindet auch ein Teil der natürlichen Schutzschicht. Die Haut reagiert dadurch schneller gereizt – insbesondere auf UV-Strahlung.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen den Peeling-Typen:

  • Mechanische Peelings
    Arbeiten mit kleinen Partikeln, die die Oberfläche manuell „abschleifen“.

  • Chemische Peelings
    Arbeiten mit Säuren wie AHA (z. B. Glykolsäure, Milchsäure) oder BHA (z. B. Salicylsäure). Sie lösen Verhornungen chemisch und regen die Zellerneuerung an.

Vor allem stärkere chemische Peelings können die Lichtempfindlichkeit deutlich erhöhen. Ohne konsequenten Sonnenschutz steigt das Risiko für Sonnenbrand, Reizungen und hartnäckige Pigmentflecken.


So nutzen Sie Peelings im Sommer verantwortungsvoll

Peelings sind im Sommer nicht automatisch verboten, sie brauchen nur mehr Aufmerksamkeit und ein bisschen Planung.

1. Zeitpunkt und Häufigkeit bewusst wählen
Am besten peelen Sie abends. Die Haut hat dann die Nacht, um sich zu beruhigen. Wenn Sie viel draußen sind, reicht häufig einmal pro Woche. Mehr ist nur bei sehr robuster, gut trainierter Haut sinnvoll.

2. Zu milden statt aggressiven Peelings greifen
Hochkonzentrierte Säuren, „Clinic-Strength“-Produkte oder grobe Rubbelpeelings sind bei intensiver Sonne keine gute Idee. Besser sind sanfte Formulierungen, feine Partikel oder niedrig dosierte Säuren – lieber kontinuierlich mild als selten und radikal.

3. Sonnenschutz zur Routine machen
Wer peelt, braucht tagsüber einen hohen, breitbandigen Sonnenschutz (UVA und UVB). Nicht nur „ein bisschen“ SPF, sondern ausreichend Produkt und regelmäßiges Nachcremen – vor allem, wenn Sie schwitzen, baden oder lange draußen sind.

4. Die Haut ernst nehmen, wenn sie protestiert
Rötung, Brennen, Spannen oder raue, gereizte Stellen sind ein Warnsignal. Dann heißt es: Peelings pausieren, Routine vereinfachen, barrierestärkende und beruhigende Pflege verwenden – und Sonnenschutz beibehalten.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Probleme entstehen im Sommer vor allem dann, wenn mehrere belastende Faktoren zusammenkommen. Häufig sind es diese Fehler:

  • Zu häufiges Peelen
    Tägliche oder sehr häufige Peelings können die Hautbarriere schwächen. Die Haut wird dünnhäutig, reagiert schneller gereizt und neigt eher zu Rötungen und Flecken.

  • Peeling + Sonne ohne Schutz
    Nach dem Peeling in die pralle Sonne – womöglich noch zur Mittagszeit – ist ein Klassiker für Sonnenbrand und Pigmentstörungen.

  • Zu viele reizende Wirkstoffe auf einmal
    Peeling plus Retinol, plus hochdosiertes Vitamin C, plus Parfüm, plus Alkohol – das ist für viele Hauttypen zu viel, vor allem bei Hitze und starker UV-Strahlung.

  • Schon gereizte Haut weiter bearbeiten
    Rötungen, Sonnenbrand, Ekzeme oder offene Stellen mit Peelings „verbessern“ zu wollen, verschlimmert den Zustand fast immer. Solche Haut braucht Ruhe, keine zusätzliche Reizung.


Erprobte Tipps für schöne Haut trotz Sonne und Peeling

  • Legen Sie Peelingtage eher auf Zeiten, in denen Sie weniger oder nur indirekt in der Sonne sind.
  • Tragen Sie tagsüber konsequent Sonnenschutz – auch wenn es bewölkt ist. UV-Strahlung geht trotzdem durch.
  • Nutzen Sie physische Schutzmaßnahmen: Hut, Sonnenbrille, Kleidung, Schatten.
  • Kombinieren Sie Peelings mit beruhigenden, feuchtigkeitsspendenden Produkten (z. B. mit Panthenol, Aloe vera, Centella, Ceramiden).
  • Wenn Sie zu Pigmentflecken neigen (Melasma, Post-Inflammation), seien Sie mit intensiveren Peelings im Sommer zurückhaltend, und halten Sie Ihren Sonnenschutz besonders konsequent ein.

Kurz zusammengefasst

Peelings und Sommer schließen sich nicht aus – aber sie verlangen Umsicht. Entscheidend sind eine maßvolle Anwendung, milde Produkte und konsequenter UV-Schutz.

Wer viel in der Sonne ist, peelt seltener, vorzugsweise am Abend und nur auf gesunder, nicht gereizter Haut. So profitieren Sie von glatter, frischer Haut, ohne Ihre Hautbarriere unnötig zu strapazieren.


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