Keine Ergebnisse Ergebnis: Ergebnisse:
Trusted Shops zertifiziert
Dieser Shop erfüllt die TS Richtlinien und bietet 30 Tage Käuferschutz. Mehr Informationen
Welche Pflege ist bei verstopften Poren und Mitessern sinnvoll?

Klare Haut, weniger Mitesser: Welche Pflege wirklich hilft

Verstopfte Poren und Mitesser gehören zu den häufigsten Hautthemen – unabhängig vom Alter. Besonders in der T‑Zone fallen sie auf und lassen die Haut schnell unruhig wirken. Mit einer passenden Pflegeroutine lässt sich das in vielen Fällen deutlich verbessern. Im Folgenden lesen Sie, wie Mitesser entstehen, welche Pflegeprodukte wirklich sinnvoll sind und worauf Sie im Alltag achten sollten, damit Ihre Poren langfristig weniger belastet werden.


Wie Mitesser entstehen – und warum die Poren „verstopfen“

Mitesser (Komedonen) entstehen, wenn sich Talg, abgestorbene Hautschüppchen und gelegentlich auch Schmutz in den Poren ansammeln.

Produziert die Haut mehr Talg, als über die Poren abfließen kann, staut er sich. Gleichzeitig erneuert sich die Haut fortlaufend: Kleine Hornschüppchen bleiben dabei leicht am Porenrand hängen. Zusammen bilden sie einen kompakten „Pfropf“.

Kommt dieser Pfropf mit Luft in Kontakt, oxidiert der Talg – das typische Schwarz der Mitesser entsteht. Bleibt die Pore hingegen verschlossen, wirkt der Inhalt eher weißlich oder gelblich.

Begünstigt werden verstopfte Poren und Mitesser unter anderem durch:

  • fettige oder Mischhaut
  • stark deckende, dicht formulierte Make-ups
  • zu seltene oder zu aggressive Reinigung
  • okklusive Produkte, die wie ein Dichtungsfilm auf der Haut liegen
  • häufiges Berühren des Gesichts mit den Händen

Die beruhigende Seite: Mit einer durchdachten, konsequent umgesetzten Pflegeroutine lässt sich das Hautbild in vielen Fällen deutlich verfeinern.


Die ideale Pflegeroutine: So unterstützen Sie Ihre Poren im Alltag

Eine sinnvolle Routine bei verstopften Poren und Mitessern folgt drei Grundideen: sanft reinigen, regelmäßig lösen, nicht überladen.

1. Milde Reinigung – morgens und abends
Verwenden Sie einen sanften, wasserlöslichen Reiniger, der überschüssigen Talg, Schweiß und Make-up entfernt, ohne die Haut zu stark zu entfetten. Abends ist dieser Schritt unverzichtbar, um Sonnenschutz, Make-up und den „Film“ des Tages von der Haut zu holen.

2. Chemisches Peeling statt Rubbeln
Statt grober Körnchenpeelings sind Leave‑on‑Peelings mit keratolytischen Wirkstoffen sinnvoll, zum Beispiel mit Beta‑Hydroxy-Säuren wie Salicylsäure. Sie können dabei helfen, Talg und Hornschüppchen in der Pore zu lösen und arbeiten meist gleichmäßiger und hautschonender als mechanische Peelings.

3. Leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitspflege
Auch eine ölige Haut benötigt Feuchtigkeit – nur eben nicht in Form von schweren, fettenden Cremes. Achten Sie auf leichte Texturen (Gel, Fluid, Emulsion), die als „nicht komedogen“ ausgewiesen sind und die Poren möglichst wenig zusätzlich belasten.

4. Sonnenschutz nicht vergessen
Täglicher Sonnenschutz schützt nicht nur vor vorzeitiger Hautalterung, sondern bewahrt die Haut auch vor zusätzlichen Reizungen – gerade, wenn Sie Säuren oder andere aktive Wirkstoffe verwenden. Wählen Sie bevorzugt leichte, nicht fettende Formulierungen, die sich gut in Ihre Routine einfügen.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Viele intuitive Maßnahmen verschlimmern das Problem eher, als dass sie helfen:

  • Zu häufiges oder zu aggressives Waschen
    Sehr scharfe Reiniger oder mehrmaliges Reinigen pro Tag können die Hautbarriere schwächen, zu Trockenheit führen und als Reaktion die Talgproduktion ankurbeln.

  • Mechanische Peelings mit groben Körnchen
    Sie können Mikrorisse in der Haut verursachen, Entzündungen begünstigen und bringen die Poren selten so „tief“ sauber, wie oft versprochen wird.

  • Mitesser ausdrücken mit Fingernägeln
    Starker Druck – vor allem mit ungewaschenen Händen – verletzt die Haut, schleust Bakterien ein und erhöht das Risiko für entzündete Pickel oder kleine Narben.

  • Schweres, okklusives Make-up
    Dicke Schichten Foundation und Puder legen sich wie ein zusätzlicher Film auf die Haut. Werden sie abends nicht gründlich entfernt, verstärkt das die Neigung zu verstopften Poren.


Kleine Veränderungen, große Wirkung: Alltagsnahe Pflegetipps

  • Regelmäßigkeit statt Aktionismus
    Eine überschaubare Routine, die Sie täglich durchhalten, wirkt auf Dauer mehr als ständig neue Produkte, die alle paar Tage gewechselt werden.

  • Sanfte Entfernung von Mitessern
    Wenn Mitesser Sie stark stören, ist eine professionelle Ausreinigung bei geschultem Fachpersonal in der Regel schonender und hygienischer als das Drücken vor dem eigenen Spiegel.

  • Reinigungstücher nur im Notfall
    Abschminktücher sind für Ausnahmen oder Reisen praktisch, ersetzen aber keine gründliche Reinigung mit Wasser und einem geeigneten Reiniger.

  • Hände aus dem Gesicht
    Je weniger Sie im Alltag an Ihrem Gesicht herumzupfen oder sich abstützen, desto weniger Schmutz, Talg und Bakterien landen zusätzlich auf der Haut.

  • Geduld haben
    Die Haut braucht Zeit. Sichtbare Veränderungen zeigen sich meist erst nach mehreren Wochen. Geben Sie einer Routine eine faire Chance, bevor Sie wieder alles umstellen.


Kurz zusammengefasst

Mitesser entstehen, wenn sich Talg und Hornschüppchen in den Poren stauen und dort einen Pfropf bilden. Eine sinnvolle Pflegeroutine setzt auf milde, aber gründliche Reinigung, chemische Peelings zur Lösung der Poreninhalte und leichte, nicht komedogene Produkte. Aggressives Rubbeln, häufiges Ausdrücken und sehr schwere Texturen sind eher kontraproduktiv. Mit ruhiger, konsequenter Pflege lässt sich das Hautbild in vielen Fällen sichtbar beruhigen und verfeinern.


Ähnliche Fragen

Trusted Shops Käuferschutz +

Ihr Einkauf ist kostenlos mit dem Trusted Shops Käuferschutz bis € 2.500,00 versichert.

Zertifikat anzeigen