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In welcher Reihenfolge trägt man Serum, Creme und andere Produkte auf?

In welcher Reihenfolge trägt man Serum, Creme und andere Produkte auf?

Hautpflege in der richtigen Reihenfolge: So entfalten Serum, Creme & Co. ihr volles Potenzial

Wer mehrere Pflegeprodukte benutzt, fragt sich schnell: In welcher Reihenfolge kommen sie auf die Haut. Serum, Creme, Öl, Sonnenschutz: Eine ungünstige Reihenfolge kann dazu führen, dass Wirkstoffe schlechter aufgenommen werden oder Produkte sich auf der Haut abrollen. Die folgende Übersicht zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Routine logisch aufbauen, warum die Reihenfolge relevant ist und wie Sie sie an Ihren Alltag anpassen.


Warum die Reihenfolge in der Gesichtspflege mehr ist als eine Nebensache

Die Haut kann nur begrenzt aufnehmen, was Sie auftragen. Leichte Texturen dringen meist besser ein, Produkte mit schwererer Textur liegen eher schützend darüber. Wenn man schwere Produkte zuerst aufträgt, können leichtere Formulierungen später schlechter eindringen.

Grundsätzlich gilt deshalb die Faustregel:
Von dünn nach dick, also von der flüssigsten Textur zur am wenigsten flüssigen.

Dazu kommt: Manche Produkte brauchen direkten Hautkontakt, zum Beispiel wässrige Seren oder bestimmte Pflegeformulierungen. Andere bilden eher eine Schutzschicht, etwa Cremes oder Öle. Die Reihenfolge beeinflusst, wie gut Produkte wirken und wie sinnvoll die eingesetzte Zeit und das Geld in der Routine genutzt sind.


Die ideale Reihenfolge Schritt für Schritt erklärt

Die genaue Routine hängt von Ihrem Hauttyp und der Anzahl der Produkte ab. Ein bewährtes Schema sieht so aus:

  1. Reinigung
    Entfernt Make-up, Sonnenschutz, Talg und Schmutz. Die Haut sollte danach sauber, aber nicht stark ausgetrocknet sein.

  2. Tonik / Gesichtswasser (falls verwendet)
    Wird direkt nach der Reinigung aufgetragen. Es soll die Haut erfrischen und auf die weitere Pflege vorbereiten.

  3. Wässrige Essenzen oder sehr leichte Fluids
    Dünnflüssige Produkte kommen direkt nach dem Tonik, da sie schnell einziehen sollen.

  4. Serum
    Seren enthalten meist konzentrierte Pflegewirkstoffe in leichter Textur. Sie gehören immer vor Creme und Öl auf die Haut.

  5. Augenpflege (falls verwendet)
    Wird meist nach dem Serum aufgetragen. So kann sie gezielt um die Augen einwirken, ohne dass reichhaltigere Texturen sie verdrängen.

  6. Gesichtscreme
    Sie versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und bildet eine schützende Schicht. Leichtere Gelcremes eignen sich eher für den Tag, festere Formulierungen eher für die Nacht oder trockene Haut.

  7. Gesichtsöl (falls verwendet)
    Öl kommt immer nach der Creme, da es meist die schwerste Textur hat und die Feuchtigkeit darunter einschließt.

  8. Sonnenschutz am Morgen
    Sonnenschutz ist immer der letzte Schritt der morgendlichen Routine. Er gehört über die Tagespflege, nicht darunter.


Typische Stolperfallen und wie Sie sie vermeiden

  • Sonnenschutz unter der Creme
    Wird Sonnenschutz unter eine Creme geschichtet, kann die Schutzwirkung beeinträchtigt werden. Er sollte morgens die äußerste Schicht sein.

  • Zu viele Schichten auf einmal
    Viele Produkte nacheinander können die Haut überfordern. Besonders bei sensibler Haut ist eine reduzierte Routine oft besser verträglich.

  • Ungeduld zwischen den Schritten
    Wenn Produkte direkt übereinander aufgetragen werden, können sie sich vermischen oder abrollen. Besser ist es, kurz zu warten, bis jede Schicht eingezogen ist.

  • Öl vor Serum oder Creme
    Öl bildet meist eine dichte Schicht. Tragen Sie es zu früh auf, können leichtere Produkte danach schlechter einziehen.


Alltagsnahe Tipps für eine effektive, aber einfache Routine

  • Morgens: kurz, aber sinnvoll
    Reinigung bei Bedarf, Tonik, Serum, leichte Creme, Sonnenschutz. Mehr ist meist nicht nötig.

  • Abends: Fokus auf Regeneration
    Gründliche Reinigung, danach Tonik, Serum, eventuell eine festere Creme oder ein Pflegeöl.

    Empfehlung: Unsere Kosmetikexperten empfehlen MÁDARA Retinol Alternative Plant-Powered Night Cream (50 ml).
  • Weniger ist oft mehr
    Wenn Sie ein neues Produkt einführen, testen Sie es zuerst allein in einer sonst einfachen Routine. So sehen Sie besser, wie Ihre Haut reagiert.

  • Textur als Orientierung
    Wenn Sie unsicher sind, stellen Sie Ihre Produkte nebeneinander und ordnen Sie sie nach Konsistenz. Vom flüssigsten bis zum cremigsten.


Kurz zusammengefasst

Die richtige Reihenfolge in der Hautpflege folgt einem einfachen Prinzip: von leicht zu reichhaltig, morgens mit Sonnenschutz als letztem Schritt. Reinigung, Tonik, Serum, Creme und bei Bedarf Öl bilden die Basis. So können einzelne Produkte wirken, ohne sich gegenseitig zu blockieren. Eine übersichtliche, logisch aufgebaute Routine ist meist angenehmer und zugleich wirksamer.


Häufig gestellte Anschlussfragen

Wie lange sollte man zwischen den einzelnen Schritten warten?
Einige Sekunden bis etwa eine Minute reichen meist aus, bis sich ein Produkt gesetzt hat. Wichtig ist, dass die Haut nicht mehr stark feucht von der vorherigen Schicht ist.

Brauche ich unbedingt ein Serum in meiner Routine?
Nicht zwingend. Ein Serum ist ein Zusatz, der bestimmte Pflegeziele unterstützen kann. Reinigung, Creme und Sonnenschutz bilden die Basisroutine.

Kann ich mehrere Seren übereinander auftragen?
Das ist möglich, solange Ihre Haut es verträgt. Tragen Sie die flüssigeren Seren zuerst auf und verwenden Sie insgesamt nur so viele Schichten, wie Ihre Haut gut annimmt.

Ist eine Nachtcreme wirklich nötig oder reicht die Tagescreme?
Viele Tagescremes können auch abends verwendet werden. Eine separate Nachtpflege kann sinnvoll sein, wenn Sie eine andere Textur oder bestimmte Pflegeeigenschaften wünschen.

In welcher Reihenfolge trägt man Serum, Creme und andere Produkte auf?

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