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Kann ich ein Serum unter Make-up tragen, ohne dass es sich abrollt?

Serum unter Make-up – geht das, ohne dass alles pillt und bröselt?

Sie pflegen Ihr Gesicht, tragen gewissenhaft Ihr Serum auf – und kaum kommt die Foundation darüber, rollen sich kleine Würstchen auf der Haut ab. Der Teint wirkt unruhig, fleckig, manchmal sogar schuppig. Ziemlich ernüchternd, gerade wenn man eigentlich „perfekt vorbereitet“ sein wollte. Dabei kann ein Serum die Haut ideal unter Make-up konditionieren – wenn ein paar Punkte stimmen.

Im Folgenden geht es darum, warum Produkte überhaupt pillen, wie Sie Serum und Make-up so kombinieren, dass sie sich vertragen, und welche typischen Fehler Sie sich sparen können.


Warum sich Produkte überhaupt abrollen

Dieses „Bröseln“ oder „Würstchen bilden“ nennt man Pilling. Es passiert, wenn sich die einzelnen Schichten nicht zu einem glatten Film verbinden, sondern kleine Partikel an der Oberfläche entstehen, die sich beim Verreiben lösen.

Typische Ursachen:

  • Zu viele Schichten
    Wenn Serum, Creme, zusätzliche Pflege, Sonnenschutz, Primer und Foundation übereinander liegen, sammelt sich schnell zu viel Material auf der Haut. Irgendwann ist die Grenze erreicht – und die oberste Schicht rollt sich ab.

  • Unpassende Texturen
    Wasserbasierte Produkte und sehr silikon- oder ölreiche Formeln sind nicht automatisch „Feinde“, aber sie harmonieren nicht immer miteinander. Manche Kombinationen trennen sich regelrecht auf der Haut.

  • Zu viel Produktmenge
    Wird großzügig geschichtet, bleibt ein spürbarer Film auf der Oberfläche. Trifft darauf dann Make-up, reibt man diesen Film teilweise wieder herunter – die typischen Krümel entstehen.

  • Zu wenig Einwirkzeit
    Wenn Serum oder Creme noch halb „auf“ der Haut liegen, rutscht die Foundation darüber statt sich mit der Haut zu verbinden. Beim Verteilen werden dann halbeingezogene Schichten wieder mit nach oben gezogen.

Das Positive daran: Pilling ist selten ein „Schicksal“ Ihrer Produkte, sondern meistens eine Frage von Menge, Timing und Kombination – und damit gut steuerbar.


So bauen Sie Ihre Routine auf, damit nichts bröselt

Damit ein Serum unter Make-up funktioniert, kommt es weniger auf spektakuläre Einzelprodukte an, sondern darauf, wie Sie die Routine aufbauen.

1. Sanft reinigen
Reinigen Sie Ihr Gesicht gründlich, aber ohne scharfe Tenside oder Rubbeln. Rückstände von altem Make-up, SPF oder reichhaltiger Pflege können sich mit der neuen Schicht vermischen und die Aufnahme des Serums beeinträchtigen.

2. Serum sparsam verwenden
Wenige Tropfen reichen meistens. Das Produkt dünn verteilen, eher sanft einklopfen oder andrücken als stark reiben. Ziel ist eine gleichmäßige, dünne Schicht – kein glänzender Film.

3. Einziehen lassen
Geben Sie dem Serum 1–3 Minuten. Die Haut sollte sich danach nicht mehr feucht-klebrig anfühlen, sondern glatt und leicht geschmeidig. Wenn Sie das Gefühl haben, noch „auf“ dem Produkt zu liegen, war es wahrscheinlich zu viel oder braucht noch etwas Zeit.

4. Leichte Feuchtigkeit statt Layering-Marathon
Braucht Ihre Haut zusätzlich Creme, wählen Sie eine leichte Textur, die zu Ihrem Hauttyp passt. Mehrere Cremes übereinander bringen selten mehr Pflegeeffekt, erhöhen aber deutlich das Pilling-Risiko.

5. Sonnenschutz smart einplanen
Sonnenschutz kommt nach Serum und – falls nötig – Creme, aber vor dem Make-up. Tragen Sie ihn gleichmäßig auf und lassen Sie ihn sich setzen, bevor Foundation oder Concealer darüber kommen. Auch hier gilt: mindestens ein paar Minuten warten.

6. Make-up auftupfen, nicht verreiben
Beim Auftragen der Foundation lieber mit Schwamm oder Pinsel arbeiten und in die Haut hineintupfen. Starkes Hin- und Herreiben löst die bereits gesetzten Schichten wieder an und zieht sie mit hoch – das sieht man dann als kleine Würstchen.


Häufige Stolperfallen – und wie Sie sie umgehen

Einige Gewohnheiten fördern Pilling – selbst dann, wenn die einzelnen Produkte für sich genommen gut formuliert sind.

  • Kombination aus vielen Silikonen und viel Puder
    Wenn Sie einen silikonreichen Primer, eine ebenfalls silikonlastige Foundation und dann eine ordentliche Portion Puder verwenden, ist die Oberfläche extrem „rutschig“ und gleichzeitig belastet. Das kann dazu führen, dass sich Schichten voneinander lösen.

  • Zu schnelle Schichtung
    Produkt auf Produkt ohne Pause: Keine Schicht hatte wirklich Zeit, sich zu setzen. Das Ergebnis ist eher ein schwankender Film als eine stabile Basis.

  • Unpassende Kombination für Ihren Hauttyp
    Fettige Haut plus sehr reichhaltige Creme plus deckende Foundation ist oft zu viel des Guten – die Produkte schwimmen übereinander und pillen.
    Umgekehrt betont bei trockener Haut eine zu leichte oder fehlende Feuchtigkeitspflege Trockenheitsstellen, auf denen sich Make-up ungleichmäßig absetzt und leichter krümelt.

  • Zu viel Puder zum Fixieren
    Eine dicke Puderschicht auf einer Foundation, die sich noch nicht richtig gesetzt hat, kann fleckig und bröselig werden. Besser: fein dosieren und bei Bedarf nacharbeiten, statt alles auf einmal mattieren zu wollen.


Erprobte Tipps für ein glattes Finish mit Serum und Make-up

Mit ein wenig Feingefühl bei der Anwendung fügt sich Serum meist problemlos in die Make-up-Routine ein:

  • Weniger Produkte, dafür sinnvoll gewählt
    Ein gut verträgliches Serum, eine passende Feuchtigkeitspflege und ein geeigneter Sonnenschutz reichen in vielen Fällen. Fünf zusätzliche Spezialprodukte dazwischen machen die Haut nicht automatisch schöner, aber die Textursituation deutlich komplizierter.

  • Kombinationen bewusst testen
    Probieren Sie aus, wie Ihre Produkte sich verhalten, wenn Sie z. B. etwas weniger Serum verwenden, die Creme weglassen oder die Foundation erst nach längerer Einwirkzeit auftragen. Kleine Anpassungen können viel ausmachen.

  • Texturen aufeinander abstimmen
    Wasserbasierte Seren funktionieren häufig besser mit leichten, flüssigen Foundations. Sehr reichhaltige, ölbetonte Seren harmonieren eher mit cremigen, nicht zu matten Make-ups. Pudrige oder „ultra matte“ Formeln sind mit viel Öl darunter meist keine glückliche Kombination.

  • Serum als Treatment, nicht als Schutzschicht
    Die Wirkstoffe sollen in die Haut einziehen. Wenn Sie Ihr Serum wie eine Barriere auftragen, bleibt zu viel Material an der Oberfläche – die perfekte Grundlage für Pilling.

  • Zwischen den Schritten „in die Haut hineinfühlen“
    Fühlt sich die Haut glitschig, extrem klebrig oder schwer an, war die Produktmenge wahrscheinlich zu hoch. Beim nächsten Mal etwas reduzieren und schauen, ob das Make-up ruhiger liegt.


Kurz zusammengefasst

Serum unter dem Make-up ist kein Problem – solange Textur, Reihenfolge, Menge und Einwirkzeit zueinander passen. Jede Schicht sollte Zeit haben, sich mit der Haut zu verbinden, statt als Film darauf zu liegen. Weniger Layering, sparsamere Mengen und tupfende statt reibende Auftragetechniken sind die wichtigsten Stellschrauben. So nutzen Sie die Pflegewirkung des Serums und bekommen gleichzeitig ein gleichmäßiges, glattes Finish.


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