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Was hilft gegen Maskne bzw. Unreinheiten durch das Tragen von Masken?

Maskne ade: Was wirklich gegen Unreinheiten durch Masken hilft

Seit der Pandemie hat ein altes Hautproblem einen neuen Namen bekommen: Maskne. Gemeint sind Unreinheiten, Rötungen und Irritationen, die genau dort auftreten, wo der Stoff oder die Maske aufliegt. Viele stellen fest: Unter der Maske spielt die Haut plötzlich verrückt – sie fettet schneller nach, reagiert empfindlicher oder neigt auf einmal zu Pickeln. In diesem Artikel geht es darum, warum Maskne entsteht, was im Alltag tatsächlich hilft und wie eine durchdachte Pflegeroutine die gestresste Hautbarriere unter der Maske entlasten kann.


Warum Maskne entsteht – und was dahinter steckt

Unter der Maske herrscht ein eigenes, feucht-warmes „Mikroklima“. Durch die Atemluft steigen Wärme und Luftfeuchtigkeit, die Haut schwitzt stärker, Talg kann schlechter abfließen und abgestorbene Hautschüppchen bleiben leichter haften. In dieser Mischung fühlen sich Bakterien in den Poren ausgesprochen wohl.

Dazu kommt die mechanische Belastung: Der Maskenrand reibt an Kinn, Wangen und Nase. Die oberste Hautschicht wird gereizt, es können winzige Mikroschäden entstehen, und die Hautbarriere verliert an Stabilität. Die Folge sind Rötungen, kleine Entzündungen, verstopfte Poren und klassische Pickel.

Wer ohnehin zu Unreinheiten, empfindlicher oder reaktiver Haut neigt, bemerkt diese Effekte oft früher und stärker. Aber auch eine sonst robuste Haut kann auf das ungewohnte, länger andauernde Tragen von Masken mit Irritationen reagieren.


Sanfte Routine statt harte Maßnahmen: So pflegen Sie Ihre Haut bei Maskne

Der zentrale Ansatz bei Maskne: die Hautbarriere schützen und Talg, Schweiß sowie Schmutz regelmäßig, aber möglichst schonend entfernen.

1. Milde Reinigung wählen
Reinigen Sie Ihr Gesicht morgens und abends mit einem sanften, pH-hautnahen Reinigungsprodukt. Es sollte weder stark schäumen noch ein Spannungsgefühl hinterlassen. So bleibt die schützende Lipidschicht weitgehend intakt.

2. Leichte, nicht fettende Pflege verwenden
Unter der Maske sind zurückhaltende, nicht komedogene Texturen im Vorteil, die die Poren nicht zusätzlich belasten. Gut eignen sich Fluids, leichte Lotionen oder Gel-Texturen, die Feuchtigkeit liefern, ohne sich wie ein Film auf die Haut zu legen.

3. Beruhigende Wirkstoffe bevorzugen
Inhaltsstoffe wie Panthenol, Aloe vera, Niacinamid oder beruhigende Pflanzenextrakte können helfen, Rötungen abklingen zu lassen und die geschwächte Hautbarriere zu stabilisieren.

4. Abends gezielt gegen Unreinheiten arbeiten
Bei sichtbaren Unreinheiten können abends Produkte mit chemischen Peelings – etwa niedrige Konzentrationen von Salicylsäure oder Milchsäure – sinnvoll sein, um die Poren frei zu halten. Wichtig ist, langsam einzusteigen, die Hautreaktion zu beobachten und bei Irritationen die Anwendung zu reduzieren.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Zu viel Pflege unter der Maske
Sehr reichhaltige, stark fettende Cremes können unter der Maske wie ein „Deckel“ wirken und die Poren schneller verstopfen. Solche Texturen sind abends besser aufgehoben, wenn die Haut frei „arbeiten“ kann und keine Maske darüberliegt.

Häufiges, aggressives Waschen
Aus Angst vor neuen Pickeln wird die Haut oft zu heiß, zu häufig oder mit aggressiven Reinigern gewaschen. Das trocknet aus, die Haut versucht, den Fettfilm wiederherzustellen – und produziert noch mehr Talg. So entsteht leicht ein Kreislauf, aus dem man nur mit milderen Produkten wieder herauskommt.

Make-up unter der Maske
Dicht deckende Foundations oder schwere Texturen unter der Maske erhöhen das Risiko für verstopfte Poren deutlich. Wenn möglich, verzichten Sie im Maskenbereich auf Make-up oder greifen auf sehr leichte, nicht komedogene Formulierungen zurück.

Masken zu selten wechseln
Lange getragene, feuchte Masken sammeln Schmutz, Schweiß, Talg und Bakterien. Das ist für die Haut zusätzliche Arbeit und kann Maskne verstärken.


Kleine Veränderungen, große Wirkung: Alltagstipps gegen Maskne

Masken regelmäßig wechseln oder waschen
Einmalmasken sollten entsprechend der Empfehlungen gewechselt werden und nicht „aufgetragen“ werden, bis sie zerfallen. Wiederverwendbare Stoffmasken gehören täglich bei ausreichend hoher Temperatur in die Wäsche – idealerweise ohne stark parfümierte oder stark rückfettende Waschmittel.

Kurze „Maskenpausen“ einlegen
Wenn es die Situation zulässt und genügend Abstand zu anderen Menschen besteht, helfen kurze Phasen ohne Maske, damit die Haut kurz zur Ruhe kommt.

Hände weg vom Gesicht
Versuchen Sie, das Gesicht unter der Maske so wenig wie möglich zu berühren. Jede Berührung bringt zusätzliche Keime und Schmutz auf ohnehin belastete Haut.

Sonnenschutz clever einsetzen
Wer viel Maske trägt, kann Sonnenschutz hauptsächlich auf die freien Bereiche wie Stirn und Schläfen konzentrieren und unter der Maske besonders leichte, nicht okklusive Texturen wählen, um die Haut nicht unnötig zu beschweren.


Kurz zusammengefasst

Maskne entsteht durch Reibung, Wärme und Feuchtigkeit unter der Maske – vor allem in ohnehin fettigen oder empfindlichen Zonen. Entgegenwirken können eine milde, konsequente Pflegeroutine, leichte, nicht komedogene Produkte und ein bewusster Umgang mit Masken im Alltag. Wenn die Hautbarriere gestärkt wird, Reizquellen reduziert werden und die Poren regelmäßig, aber sanft von Talg und Schmutz befreit werden, sinkt die Wahrscheinlichkeit für neue Unreinheiten deutlich.


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