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Welche Augen-Make-up-Produkte sind für Kontaktlinsenträgerinnen am besten geeignet?

Strahlender Blick mit Linsen: Welche Augen-Make‑up-Produkte wirklich geeignet sind

Kontaktlinsen und Augen-Make-up – für viele gehört das zusammen, läuft im Alltag aber nicht immer reibungslos. Brennende Augen, verschmierte Linsen oder trockene, gereizte Lider sind häufig die Folge, wenn Produkte oder Texturen nicht gut gewählt sind. Umso entscheidender ist die Frage: Welche Formulierungen sind mit Linsen gut vereinbar – und welche besser nicht?
Im Folgenden geht es darum, worauf es bei Mascara, Lidschatten & Co. ankommt, wie Sie Ihre Augen bestmöglich schützen und welche typischen Fehler Sie sich sparen können.


Was Kontaktlinsen und Augen-Make-up so sensibel macht

Die Oberfläche des Auges und der Tränenfilm sind fein ausbalanciert – Kontaktlinsen sitzen mittendrin. Jede Substanz, die bröselt, schmiert oder ins Auge wandert, kann sich auf der Linse ablagern. Häufige Folgen:

  • Reizungen und Rötungen
  • Fremdkörpergefühl
  • zeitweise verschwommenes Sehen

Besonders ungünstig sind sehr pudrige, krümelige Produkte oder Texturen, die beim Blinzeln leicht nachgeben. Dazu kommen Inhaltsstoffe, die den Tränenfilm stören können – etwa stark parfümierte oder sehr fettige Formulierungen, die sich im Augenbereich verteilen.
Für Kontaktlinsenträgerinnen sind deshalb vor allem gut haftende Produkte im Vorteil, die wenig krümeln und im Idealfall dort bleiben, wo sie aufgetragen wurden.


Wie Sie Mascara, Lidschatten & Co. klug auswählen

Mascara: Haftung wichtiger als XXL-Volumen

Bei Mascara sind geschmeidige, fein cremige Texturen sinnvoll, die beim Trocknen nicht in kleine Stücke zerfallen. Eine eher definierende, gut trennende Mascara ist meist verträglicher als extreme Volumen-Mascaras mit vielen Fasern – genau diese Fasern finden sonst leicht den Weg auf die Linse.

Eyeliner und Kajal: Möglichst stabil

Flüssige oder gelartige Eyeliner haften in der Regel zuverlässiger als sehr weiche, stark schmierige Kajalstifte. Setzen Sie den Lidstrich möglichst nahe an den Wimpernkranz und vermeiden Sie den inneren Lidrand. So verringern Sie das Risiko, dass Pigmente direkt auf der Linse landen oder den Tränenfilm stören.

Lidschatten: Creme statt loser Pudernebel

Gepresste Puder- oder cremige Lidschatten sind klar im Vorteil gegenüber losen Pigmenten, die sich bei jeder Berührung als feiner Staub im Auge wiederfinden können. Gut haftende Formulierungen reduzieren das Risiko, dass im Laufe des Tages Partikel nach unten rieseln.

Abschminken: Gründlich, aber sanft

Zum Abschminken braucht es ein mildes, gut verträgliches Produkt, das Make-up zuverlässig löst, ohne zusätzlich zu reizen. Entscheidend ist weniger Kraft als Zeit: Das Produkt kurz einwirken lassen, dann mit sanften Bewegungen entfernen. Starkes Rubbeln belastet Haut, Wimpern und Augen nur unnötig.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie umgehen

  • Kontaktlinsen erst nach dem Schminken einsetzen:
    Dabei können Pigmente direkt auf der frischen Linse landen. Besser: Erst Linsen einsetzen, dann schminken.

  • Dicke Mascara-Schichten am unteren Wimpernkranz:
    Beim Blinzeln gelangen Partikel leichter Richtung Linse. Eine dünne Schicht – oder bei empfindlichen Augen ganz ohne Mascara unten – ist oft angenehmer.

  • Lidstrich auf der Waterline:
    Produkte auf dem inneren Lidrand haben besonders leicht Kontakt zur Linse und zum Tränenfilm. Für viele Kontaktlinsenträgerinnen lohnt es sich, darauf zu verzichten.

  • Altes oder eingetrocknetes Make-up:
    Solche Produkte bröseln schneller, haften schlechter und können eher reizen. Außerdem steigt mit der Zeit die Keimbelastung.

  • Mascara oder Kajal mit anderen teilen:
    Gemeinsame Nutzung erhöht das Risiko für Bindehautentzündungen und andere Infektionen – mit Linsen im Auge ist das gleich doppelt ungünstig.


Erprobte Tipps für ein entspanntes Tragegefühl

  • Setzen Sie Ihre Kontaktlinsen immer ein, bevor Sie sich schminken.
  • Greifen Sie zu fein cremigen, gut haftenden Texturen, die kaum krümeln.
  • Tragen Sie Mascara lieber in ein bis zwei dünnen Schichten auf und lassen Sie jede Schicht komplett trocknen, bevor die nächste folgt.
  • Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Produkte direkt am inneren Lidrand.
  • Erneuern Sie Augen-Make-up regelmäßig, vor allem Mascara und flüssige Eyeliner, um Keimwachstum zu begrenzen.
  • Hören Sie auf Ihre Augen: Bei Brennen, Jucken, Rötung oder verschwommenem Sehen Make-up und Linsen entfernen und den Augen eine Pause gönnen.

Kurz zusammengefasst

Für Kontaktlinsenträgerinnen eignen sich vor allem Augen-Make-up-Produkte, die gut haften, wenig krümeln und möglichst mild formuliert sind. Creme- oder gepresste Lidschatten, fein cremige Mascaras und stabile Eyeliner sind in der Regel angenehmer als lose, stark pudrige oder bröselige Varianten. In Kombination mit einer durchdachten Auftragetechnik, konsequenter Hygiene und einem wachen Blick für die Reaktion der eigenen Augen lassen sich Kontaktlinsen und Make-up problemlos verbinden.


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