Keine Ergebnisse Ergebnis: Ergebnisse:
Trusted Shops zertifiziert
Dieser Shop erfüllt die TS Richtlinien und bietet 30 Tage Käuferschutz. Mehr Informationen
Wie wähle ich die richtige Augenbrauenfarbe passend zu meiner Haarfarbe aus?

Perfekt abgestimmt: Wie Sie die richtige Augenbrauenfarbe zu Ihrer Haarfarbe finden

Einleitung: Warum die Brauenfarbe mehr ausmacht, als man denkt

Augenbrauen sind nicht einfach „Rahmen“ ums Gesicht – sie steuern, wie harmonisch ein Look wirkt. Eine Nuance zu dunkel, und der Ausdruck wird schnell hart. Zu hell oder im falschen Unterton, und etwas wirkt unruhig oder „falsch“, ohne dass man sofort sagen kann, warum.

Besonders wenn Sie färben, Highlights tragen oder Ihren Typ verändern, taucht die Frage auf: Welche Brauenfarbe passt jetzt eigentlich zu meinen Haaren? Im Folgenden geht es darum, wie Sie sich sicher orientieren können, welche Grundregeln fast immer funktionieren – und worauf Sie im Alltag achten sollten, damit die Brauen zum Rest stimmig und gepflegt wirken.


Wie Haarfarbe, Augenbrauen und Hautunterton zusammen spielen

Die passende Brauenfarbe hängt nicht nur von der Haarfarbe ab, sondern auch von Ihrem Hautunterton und davon, wie intensiv Ihr Look insgesamt sein soll.

Grundregel für ein natürliches Ergebnis:

  • Bei hellen Haaren: Brauen meist 1–2 Nuancen dunkler als die Haarfarbe wählen.
  • Bei dunklen Haaren: Brauen oft 1–2 Nuancen heller als das Haar – das nimmt Strenge aus dem Gesicht.

Dazu kommt der Unterton:

  • Warmer Typ (golden, pfirsichfarben, leicht gelblich): Brauntöne mit Wärme, z. B. karamellig, leicht rötlich oder golden.
  • Kühler Typ (rosig, oliv, neutral): Aschige, neutrale Brauntöne oder kühle Taupe-Nuancen, die nicht ins Orange kippen.

Wenn Sie unsicher sind, orientieren Sie sich eher am natürlichen Brauenhaar als an einer stark veränderten Haarfarbe. Das trifft die eigene Gesichtsfarbe erstaunlich zuverlässig – selbst dann, wenn die Kopfhaare gefärbt sind.


Konkrete Orientierung: Welche Brauenfarbe zu welcher Haarfarbe passt

Blonde Haare

  • Sehr helles Blond / Platinblond:
    Zarte, aschige oder taupefarbene Brauen, minimal dunkler als das Haar, fügen sich meist am besten ein. Sehr dunkle Brauen wirken hier schnell streng oder „aufgemalt“.

  • Mittelblond bis Dunkelblond:
    Neutrale bis leicht aschige Mittelbrauntöne sind eine sichere Wahl. Bei warmem Blond darf das Braun einen Hauch Gold enthalten, ohne ins Orange zu gehen.

Braune Haare

  • Hellbraun:
    Mittelbraune, eher neutrale Töne wirken oft am natürlichsten. Je kühler Ihr Haar, desto mehr dürfen die Brauen ins Aschige gehen.

  • Mittel- bis Dunkelbraun:
    Eine Braue, die etwa eine Nuance heller ist als das Haar, nimmt dem Gesicht Schwere. Bei sehr dunklen Haaren passt häufig ein sattes, tiefes Braun besser als echtes Schwarz.

Rote und kupferfarbene Haare

  • Kupfer, warmes Rot, Strawberry Blond:
    Brauntöne mit warmem, leicht rötlichem Einschlag harmonieren meist deutlich besser als reines Rot. Ein weiches, warmes Braun wirkt an den Brauen oft eleganter und weniger „kostümiert“.

Schwarze und sehr dunkle Haare

  • Tiefschwarz / sehr dunkles Braun:
    Ein kühles Dunkelbraun wirkt in vielen Gesichtern weicher als reines Schwarz. Wer von Natur aus sehr dunkle Brauen hat, kann diese Intensität aber meist problemlos tragen, ohne dass es hart aussieht.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

  1. Zu dunkle Brauen bei hellen Haaren
    Das Gesicht wirkt schnell streng oder älter. Besser: höchstens 1–2 Stufen dunkler als das Blond.

  2. Zu warme Töne bei kühler Haut
    Brauen mit Orangestich fallen sofort auf. Wenn Ihre Haut eher rosig oder oliv ist, greifen Sie zu kühlen, aschigen oder neutralen Brauntönen.

  3. Komplett „ausgemalte“ Brauen ohne Struktur
    Durchgehend deckend gefärbte Brauen verlieren Tiefe. Natürlicher sieht es aus, wenn Sie nur sanft auffüllen, feine Härchen nachahmen und im vorderen Bereich weniger Druck geben als am Bogen und Ende.

  4. Brauenfarbe nur nach Trend auswählen
    Stark abgesetzte, kontrastreiche Brauen können auf Fotos spannend wirken, sind im Alltag aber oft schwer zu kombinieren. Für den täglichen Look fährt man mit einer typgerechten, harmonischen Farbe besser – Trends lassen sich dann immer noch über Form oder Styling aufgreifen.


Praxistipps für natürliche, typgerechte Brauen

  • Am Naturton orientieren:
    Im Zweifel nur leicht heller oder dunkler als Ihre natürliche Brauenfarbe gehen. Das ist meist der verlässlichste Ausgangspunkt.

  • Im Tageslicht prüfen:
    Kunstlicht macht Töne oft wärmer oder kühler, als sie sind. Kontrollieren Sie die Brauenfarbe kurz am Fenster, bevor Sie sich festlegen.

  • Mit leichten Texturen starten:
    Puder oder sehr feine Stifte wirken weicher und verzeihen mehr als extrem deckende Pomaden oder Marker.

  • Farbe langsam aufbauen:
    Zuerst zart ausfüllen, dann nach und nach verstärken. So sehen Sie schneller, ab wann der Ausdruck zu stark wird.

  • Farbton „an der Kante“ testen:
    Setzen Sie die Farbe zunächst nur in feinen Strichen entlang der oberen Brauenkante. Wenn der Ton dort stimmig wirkt, können Sie die gesamte Braue ausarbeiten.


Kurz zusammengefasst

Die passende Augenbrauenfarbe entsteht im Zusammenspiel von Haarfarbe, Hautunterton und gewünschter Intensität. Als grobe Linie gilt: Zu hellen Haaren leicht dunklere, zu sehr dunklen Haaren etwas hellere Brauen wählen – und den Unterton so wählen, dass er zu Ihrer Haut passt. Wer sich am natürlichen Brauenton orientiert, im Tageslicht prüft und die Farbe Schritt für Schritt aufbaut, landet in der Regel bei einem stimmigen, gepflegten Ergebnis.


Ähnliche Fragen

Trusted Shops Käuferschutz +

Ihr Einkauf ist kostenlos mit dem Trusted Shops Käuferschutz bis € 2.500,00 versichert.

Zertifikat anzeigen