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Welche Unterschiede gibt es zwischen mattierender und glow/illuminating Foundation und welche ist für mich geeignet?

Matt oder Glow? Welche Foundation wirklich zu Ihrer Haut passt

Foundation kann viel mehr als nur „ein bisschen abdecken“: Sie gleicht den Teint aus, kaschiert Unebenheiten – und verändert den Gesamteindruck der Haut deutlich. Vor allem beim Finish gibt es klare Unterschiede: mattierende Texturen wirken anders als Glow- oder Illuminating-Varianten – optisch wie im Tragegefühl. In diesem Artikel geht es darum, was diese Finishes tatsächlich machen, wie sie sich unterscheiden und woran Sie erkennen, welche Variante zu Ihrer Haut, Ihrem Alltag und Ihrem Stil passt.


Matt vs. Glow: Was hinter den verschiedenen Finishes wirklich steckt

Mattierende Foundation ist darauf ausgelegt, Glanz zu reduzieren. Sie wirkt meist pudrig oder samtig und lässt die Haut gleichmäßiger erscheinen. Häufig sind darin Inhaltsstoffe enthalten, die überschüssiges Hautfett binden oder Licht weniger stark reflektieren. Das Ergebnis: ein ruhiges, eher „flaches“ Hautbild ohne auffälligen Glanz.

Glow- oder Illuminating-Foundation verfolgt das Gegenteil: Sie nutzt Lichtreflexion bewusst. Feine, lichtreflektierende Pigmente sorgen dafür, dass die Haut frischer, lebendiger und strahlender wirkt. Unebenheiten können dadurch optisch weicher erscheinen, weil das Licht nicht nur frontal, sondern in verschiedene Richtungen zurückgeworfen wird. Die Deckkraft kann von sehr leicht bis hoch reichen – der typische Effekt bleibt aber: ein sichtbar leuchtender Teint.

Wichtig ist: Beide Foundation-Arten verändern nicht Ihre Haut an sich, sondern nur die Wahrnehmung. Ob etwas „zu glänzend“ oder „zu trocken“ wirkt, hängt deshalb stark von Ihrem Hauttyp, Ihrer Pflegeroutine und dem Look ab, den Sie erzielen möchten.


So finden Sie heraus, welche Foundation zu Ihrem Hauttyp passt

Als Orientierung im Alltag kann Folgendes helfen:

  • Ölige oder sehr glänzende Haut:
    Mattierende Foundation kann überschüssigen Glanz optisch ausgleichen. Besonders in der T-Zone wirkt die Haut damit weniger „speckig“ und kontrollierter, ohne ständig nachpudern zu müssen.

  • Normale bis Mischhaut:
    Hier ist die Spanne am größten. Sie können je nach Stimmung und Anlass zwischen matt und Glow wechseln. Viele nutzen eine leichte Glow-Foundation und mattieren nur Stirn, Nase und Kinn mit Puder nach.

  • Trockene oder feuchtigkeitsarme Haut:
    Glow- oder Illuminating-Foundation wirkt bei trockener, müder oder fahler Haut meist schmeichelnder. Mehr Reflexion lässt die Haut lebendiger aussehen und nimmt optisch etwas von der Trockenheit.

  • Reife Haut:
    Ein subtiler Glow kann Fältchen und Linien weicher wirken lassen. Sehr stark mattierende Texturen betonen dagegen oft trockene Partien und können die Haut älter erscheinen lassen, als sie ist.

Ein einfacher Praxistest: Tragen Sie auf einer Gesichtshälfte eine mattierende Foundation auf, auf der anderen eine Glow-Variante. Machen Sie Fotos bei Tageslicht und bei Kunstlicht. So sehen Sie relativ schnell, mit welchem Finish Sie sich wohler fühlen und was in verschiedenen Situationen besser funktioniert.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

  • Zu viel Matt bei trockener Haut:
    Stark mattierende Texturen können trockene Stellen hervorheben, Schüppchen betonen und die Haut stumpf und müde wirken lassen.

  • Zu viel Glow bei öliger Haut:
    Illuminating-Foundation kann Zonen, die ohnehin glänzen, zusätzlich hervorheben – besonders Stirn, Nase und Kinn. Der Teint kippt dann rasch von „frisch“ zu „ölig“.

  • Deckkraft mit Finish verwechseln:
    Matt heißt nicht automatisch „stark deckend“ und Glow nicht zwingend „nur ein Hauch von Farbe“. Beide Finishes gibt es in allen Deckstärken – von leicht bis full coverage.

  • Falsche Vorbereitung der Haut:
    Ohne passende Pflege sitzt selbst die beste Foundation schlecht. Bei unzureichend durchfeuchteter Haut wirkt Matt schnell fleckig und stumpf, Glow kann sich an trockenen Stellen sammeln und unruhig aussehen.


Feine Abstimmung: So holen Sie das Beste aus Ihrer Foundation heraus

  • Haut gut vorbereiten:
    Die Grundlage ist immer Hautpflege, die zu Ihrem Hauttyp passt. Gut durchfeuchtete Haut lässt sowohl matte als auch glowy Texturen gleichmäßiger, glatter und natürlicher aussehen.

  • Finish kombinieren:
    Sie müssen sich nicht strikt entscheiden. Viele tragen eine Glow-Foundation im ganzen Gesicht auf und mattieren anschließend nur die T-Zone mit Puder. Umgekehrt funktioniert es genauso: eine eher matte Foundation als Basis und gezielte Highlights mit einem flüssigen Highlighter oder einem glowy Produkt auf Wangenknochen, Nasenrücken oder Amorbogen.

  • Auf Lichtverhältnisse achten:
    Glow wirkt im Tageslicht meist weich und schmeichelnd, kann unter hartem Kunstlicht oder Blitzfotografie aber schnell stärker glänzen als gewünscht. Für Büro, Events oder Fotos lohnt es sich, das Finish kurz bei verschiedenen Lichtquellen im Spiegel zu prüfen.

  • Anlass berücksichtigen:
    Für lange Tage, Hitze oder viel Bewegung greifen viele lieber zu einem eher matten oder semi-matten Finish, das weniger nachgearbeitet werden muss. An Abenden, für Events oder wenn die Haut besonders müde wirkt, ist ein bewusster Glow oft schmeichelnder.


Kurz zusammengefasst

Mattierende Foundation nimmt Glanz, beruhigt das Hautbild und sorgt für ein samtiges, eher „polished“ Finish – vor allem bei öliger Haut oder wenn der Teint sehr kontrolliert aussehen soll. Glow- oder Illuminating-Foundation bringt Licht ins Gesicht, lässt die Haut frischer wirken und kann trockene oder reife Haut optisch weicher erscheinen lassen. Welche Variante passt, ergibt sich aus Ihrem Hauttyp, dem Anlass und Ihrem persönlichen Stil. Wenn möglich, testen Sie beide Finishes in Ruhe – am Ende entscheidet, womit Sie sich im Spiegel wirklich wohl fühlen.


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