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Wie passe ich meine Foundation an Sommer- und Winter-Hautton an?

Sommer, Winter, Übergangszeit: So passt Ihre Foundation zu Ihrem Hautton

Mit den Jahreszeiten wechselt nicht nur die Kleidung – auch der Teint verändert sich. Was im Januar perfekt sitzt, wirkt im August plötzlich zu hell, flach oder „angemalt“. Dieser Text erklärt, warum sich Ihr Hautton im Laufe des Jahres sichtbar verändert, wie Sie Ihre Foundation sinnvoll anpassen und worauf es ankommt, damit Ihr Teint das ganze Jahr über stimmig und natürlich bleibt.


Warum Ihr Hautton sich saisonal verändert

Im Sommer bekommt die Haut mehr Sonne ab. Darauf reagiert der Körper mit einer verstärkten Pigmentbildung – die Haut wirkt gebräunter, oft auch etwas wärmer im Ton.

Im Winter dagegen:

  • verbringen wir mehr Zeit in Innenräumen,
  • die UV-Strahlung nimmt deutlich ab,
  • die Haut wirkt heller, manchmal fahl oder leicht gerötet.

Entscheidend ist dabei:
Ihr Unterton (kühl, neutral oder warm) bleibt grundsätzlich gleich – auch wenn die Haut heller oder dunkler wird. Verändert wird in erster Linie die Tiefe des Hauttons, also wie hell oder dunkel er erscheint.

Für eine Foundation, die natürlich wirkt, heißt das:

  • Im Sommer verträgt die Haut meist 1–2 Nuancen dunkler.
  • Im Winter braucht sie hellere Töne, oft kombiniert mit einer angepassten Deckkraft, weil Trockenheit und Rötungen stärker hervortreten können.

So finden Sie Schritt für Schritt Ihre Sommer- und Winter-Foundation

1. Unterton einmal richtig bestimmen

Testen Sie Foundations immer bei Tageslicht entlang der Kieferlinie. Die Nuance, die optisch am stärksten „verschwindet“, ist in der Regel die beste Wahl. Achten Sie darauf, ob Ihre Haut eher:

  • kühl (leichter Rosastich),
  • neutral oder
  • warm (golden, oliv, pfirsichfarben)

wirkt.
Diesen Unterton behalten Sie – unabhängig von der Jahreszeit – konsequent bei.

2. Zwei Grundnuancen wählen

Optimal ist es, zwei Farbtöne derselben Foundation-Reihe zur Hand zu haben:

  • eine hellere Nuance für den Winter,
  • eine dunklere Nuance für den Sommer.

In den Monaten dazwischen können Sie beide problemlos mischen und so fein auf Ihren aktuellen Hautton abstimmen.

3. Übergangszeiten ausgleichen

In Frühling und Herbst liegt Ihr Hautton häufig „zwischen“ Sommer- und Winterfarbe. Dann genügt es meist,

  • 1–2 Tropfen der dunkleren Foundation in die hellere (oder umgekehrt) zu mischen,
  • das Gesicht leicht anzupassen und Übergänge zum Hals besonders sorgfältig zu verblenden.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie umgehen

1. Foundation nur auf Hand oder Handgelenk testen
Auf der Hand wirkt vieles passend, im Gesicht dann überraschend fremd. Besser: entlang von Kieferlinie und Hals testen – dort sehen Sie sofort, ob Ton und Tiefe wirklich stimmen.

2. Zu dunkle Sommerfoundation
Ist die Foundation deutlich dunkler als der Hals, wirkt das Gesicht schnell „abgesetzt“. Ziel ist ein harmonisches Gesamtbild: Gesicht und Hals sollten aus einem Guss erscheinen, nicht wie zwei unterschiedliche Farben.

3. Unveränderte, hohe Deckkraft im Winter
Sehr stark deckende Texturen können trockene, gespannte Winterhaut betonen und rasch maskenhaft wirken. Eine leichtere Textur, dünner aufgetragen, lässt den Teint meist frischer erscheinen. Rötungen können Sie gezielt mit Concealer ausgleichen.

4. Gebräunter Körper, gut geschütztes Gesicht
Wenn Sie im Sommer das Gesicht konsequent mit SPF schützen, der Körper aber mehr Sonne abbekommt, ist das Gesicht oft deutlich heller als Dekolleté und Schultern. Dann hilft es, die Foundation ein Stück ins Dekolleté hinein zu verblenden oder dezent mit Bronzer zu arbeiten, damit der Übergang harmonisch wirkt.


Kleine Praxishelfer für einen natürlich wirkenden Teint das ganze Jahr

  • Weniger ist mehr: Starten Sie mit einer dünnen Schicht Foundation und arbeiten Sie punktuell mit Concealer nach, statt alles flächig zu überdecken.
  • Verblenden, nicht „auflegen“: Am Haaransatz, entlang der Kieferlinie und rund um die Ohren besonders sorgfältig ausstreichen, damit keine sichtbaren Ränder bleiben.
  • Tageslicht nutzen: Wenn möglich, das Ergebnis kurz am Fenster prüfen. Kunstlicht verfälscht Farbwirkung und Deckkraft schnell.
  • Unterton bleibt konstant: Mit den Jahreszeiten ändern Sie nur die Helligkeit, nicht den Unterton. So sehen Sie immer aus wie Sie selbst – nur eben etwas heller oder dunkler.
  • Hautzustand mitdenken: Im Sommer neigt die Haut eher zum Glanz, im Winter eher zur Trockenheit. Passen Sie Textur und Menge daran an: Im Winter hilft eine gut gepflegte, durchfeuchtete Basis mehr als eine dickere Foundation-Schicht.

Kurz zusammengefasst

Ihr Hautton verändert sich im Lauf des Jahres, Ihr Unterton nicht. Am natürlichsten wirkt es, wenn Sie für Sommer und Winter je eine passende Nuance im gleichen Unterton haben und in den Übergangszeiten beide mischen. Testen Sie neue Farben bei Tageslicht entlang der Kieferlinie, arbeiten Sie sauber in den Hals hinein und achten Sie auf weiche Übergänge. So bleibt Ihre Foundation in jeder Jahreszeit stimmig – ohne Maskeneffekt.


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