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Wie kombiniere ich Lipliner und Lippenstift in unterschiedlichen Farben (z. B. für Ombre-Lips)?

Farbspiel auf den Lippen: So gelingt das Kombinieren von Lipliner und Lippenstift

Ombre-Lips und zweifarbige Lippenlooks sind längst aus der Social-Media-Ecke herausgewachsen. Richtig gemacht, lassen sie den Mund voller, definierter und insgesamt interessanter wirken – ohne zwangsläufig laut oder „geschminkt“ auszusehen. Der Schlüssel liegt im Zusammenspiel von Lipliner und Lippenstift in leicht unterschiedlichen Tönen. Wenn Sie ein paar Grundregeln kennen, funktionieren solche Looks auch im Alltag problemlos. Im Folgenden geht es darum, wie Ombre-Lips aufgebaut sind, welche Farbkombinationen harmonisch wirken und wie Sie Schritt für Schritt vorgehen.


Warum unterschiedliche Farben auf den Lippen so gut funktionieren

Der Ombre-Effekt nutzt im Grunde ein einfaches Prinzip: Licht und Schatten. Dunkle Töne treten optisch zurück, helle heben sich hervor. Zeichnen Sie den äußeren Lippenbereich mit einem etwas dunkleren Lipliner nach und setzen in die Mitte einen helleren Lippenstift, wirkt die Mitte praller, die Lippe insgesamt runder.

Der Lipliner hat dabei gleich mehrere Aufgaben. Er begrenzt den Lippenstift, verhindert Auslaufen und gibt die Form vor – von weich und natürlich bis hin zu einer sehr markanten Kontur. Die leichte Differenz zwischen Liner und Lippenstift sorgt für Tiefe. Je stärker der Kontrast, desto dramatischer wirkt das Ergebnis.

Entscheidend ist, dass die Farben miteinander „sprechen“. Ideal ist es, innerhalb einer Farbfamilie zu bleiben (z. B. Nude, Rosenholz, Beere, Rot). So wirkt der Übergang bewusst gestaltet, statt hart, scharf abgegrenzt oder fleckig.


Schritt für Schritt zum Ombre-Effekt mit Lipliner und Lippenstift

1. Vorbereitung: Glatte Basis schaffen

  • Lippen sanft peelen (z. B. mit einem feuchten Tuch oder einem milden Peeling).
  • Eine dünne Schicht Lippenbalsam auftragen, kurz einziehen lassen, Überschuss vorsichtig abnehmen.

2. Kontur setzen

  • Die natürliche Lippenkontur mit dem Lipliner nachzeichnen.
  • Für mehr Präsenz die äußeren Mundwinkel leicht intensiver betonen.
  • Optional: Den Liner nicht nur als Linie setzen, sondern die äußeren Lippenbereiche leicht nach innen schraffieren.

3. Übergang anlegen

  • Den Lipliner mit Finger, Wattestäbchen oder Pinsel sanft nach innen verwischen.
  • Ziel ist ein weicher Schatten, keine klare Kante.

4. Lippenstift platzieren

  • Einen helleren Lippenstift aus derselben Farbfamilie wählen.
  • Vor allem in die Mitte der Lippen auftragen und vorsichtig nach außen verblenden, ohne die Kontur komplett zu überdecken.

5. Feintuning

  • Mit einem sauberen Pinsel oder Wattestäbchen Kanten leicht aussoften.
  • Für einen intensiveren Ombre-Effekt die Mitte mit einem noch etwas helleren Ton oder einem Hauch transparentem Gloss betonen.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Zu harter Farbunterschied
Ein sehr dunkler Liner in Kombination mit einem sehr hellen Lippenstift wirkt schnell künstlich. Harmonischer sind Nuancen, die ein bis zwei Abstufungen auseinanderliegen.

Ungeblendet gelassener Rand
Bleibt der Lipliner als klarer Ring stehen, wirkt der Mund scharf umrissen und kantig. Verblenden Sie den Liner immer ein Stück in die Lippe hinein.

Zu trockene Lippen
Auf rauer Oberfläche bleibt Farbe hängen, Übergänge sehen dann fleckig aus. Eine gute Vorbereitung mit Peeling und Pflege ist hier kein Bonus, sondern Voraussetzung.

Übermäßig starkes Overlining
Ein leichtes Überzeichnen direkt an der natürlichen Kontur kann die Lippe voller wirken lassen. Geht man deutlich darüber hinaus, kippt der Effekt ins Unnatürliche. Weniger ist in diesem Fall effektiver.


Erprobte Tipps für ein harmonisches Lippen-Farbspiel

  • Bleiben Sie bei einer Farbstimmung: etwa warmes Nude mit karamellfarbenem Liner oder kühles Rot mit weinrotem Liner.
  • Für Alltag und Büro eignen sich sanfte Ombre-Looks mit nur leicht dunklerem Liner.
  • Abends dürfen Kontraste deutlicher ausfallen: dunklere Ecken, helle Mitte, etwas Gloss – das gibt sofort mehr Drama.
  • Wenn Sie sich unsicher sind, beginnen Sie mit sehr nah beieinander liegenden Nuancen und tasten sich langsam an stärkere Kontraste heran.
  • Arbeiten Sie lieber in dünnen Schichten und bauen Sie Schritt für Schritt auf. So behalten Sie Kontrolle über Intensität und Form.

Kurz zusammengefasst

Ein etwas dunklerer Lipliner in Kombination mit einem helleren Lippenstift lässt die Lippen voller und präziser wirken und verleiht dem Look mehr Tiefe. Entscheidend sind eine gut vorbereitete Lippenoberfläche, Farben aus derselben Familie und weich verblendete Übergänge ohne scharfe Ränder. Ob zurückhaltend für den Tag oder markant für den Abend: Ombre-Lips lassen sich mit wenigen Handgriffen stimmig an den eigenen Stil anpassen.


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