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Wie trage ich Lippenkonturenstift richtig auf und wofür brauche ich ihn überhaupt?

Perfekt definierte Lippen: Warum ein Lippenkonturenstift mehr kann als nur umranden

Ein Lippenkonturenstift wirkt unspektakulär – in der Praxis entscheidet er aber oft darüber, ob ein Lippen-Make-up klar, haltbar und gepflegt wirkt oder eben nicht. Die naheliegende Frage: Braucht man ihn wirklich, und wenn ja, wie setzt man ihn sinnvoll ein?
Im Folgenden geht es darum, welche Aufgaben ein Lipliner tatsächlich übernimmt, wie Sie ihn kontrolliert anwenden und welche typischen Fehler Sie sich sparen können. So holen Sie mit wenig Aufwand deutlich mehr aus Ihrem Lippenlook heraus.


Warum ein Lippenkonturenstift Ihre Lippen optisch verändern kann

Ein Lipliner ist nicht nur eine Linie um den Mund. Richtig eingesetzt erfüllt er gleich mehrere Funktionen:

  • Form definieren: Er betont die natürliche Lippenkontur und gleicht kleine Unebenheiten oder Asymmetrien optisch aus.
  • Auslaufen verhindern: Er wirkt wie eine feine Barriere, damit Lippenstift oder Gloss nicht in kleine Fältchen „ausbluten“.
  • Haltbarkeit verlängern: Wenn Sie die Lippen leicht mit Konturenstift ausmalen, findet der Lippenstift darüber besseren Halt.
  • Farbe intensivieren: Ein gut abgestimmter Lipliner verstärkt den Farbton oder lässt ihn insgesamt harmonischer erscheinen.
  • Optische Korrektur: Helle Töne schenken mehr Volumenwirkung, etwas dunklere definieren die Form klarer.

Damit das Ergebnis nicht streng oder aufgemalt aussieht, kommt es vor allem auf die Technik an – und auf eine minimale, aber sinnvolle Vorbereitung.


Step-by-Step: So tragen Sie Lippenkonturenstift alltagstauglich auf

  1. Lippen vorbereiten
    Entfernen Sie Reste von vorherigen Produkten und tragen Sie eine leichte Pflege auf. Überschüssige Pflege vor dem Schminken sanft abtupfen, damit der Stift nicht rutscht oder verschmiert.

  2. Passende Farbe wählen
    Für den Alltag eignet sich ein Ton, der Ihrer natürlichen Lippenfarbe sehr nahekommt oder sauber mit der Farbe des Lippenstifts harmoniert.

  3. Am Amorbogen beginnen
    Starten Sie in der Mitte der Oberlippe. Zeichnen Sie das „V“ am Amorbogen mit kurzen, leichten Strichen nach – nicht mit einem einzigen, durchgehenden Strich.

  4. Kontur in Abschnitten nachziehen
    Arbeiten Sie von der Mitte zu den Mundwinkeln hin. Kurze, feine Striche wirken weicher als eine harte Linie. Dasselbe Prinzip an der Unterlippe: erst die Mitte definieren, dann zu den Seiten hin ausarbeiten.

  5. Optional: Lippen leicht ausfüllen
    Für mehr Haltbarkeit können Sie die Lippen mit dem Konturenstift sanft schraffieren. So entsteht eine dezente Basisfarbe, an der sich der Lippenstift besser „festhält“.

  6. Lippenstift oder Gloss auftragen
    Tragen Sie anschließend Ihr Lippenprodukt auf, gern mit einem Pinsel für mehr Kontrolle. Übergänge und Kanten lassen sich mit einem Wattestäbchen oder einem sauberen Pinsel leicht weichzeichnen.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

  • Zu harter Rand: Eine deutlich dunklere Kontur als die eigene Lippenfarbe wirkt schnell künstlich. Besser sind Nuancen, die nur leicht dunkler oder nahezu identisch sind.
  • Übermalen ohne Maß: Minimal über der natürlichen Kontur zu arbeiten kann Fülle vorgaukeln, großzügiges „Überzeichnen“ fällt dagegen sofort auf. Halten Sie die Linie nah an Ihrer tatsächlichen Lippenform.
  • Trockene, rissige Lippen: Auf sehr trockenen Stellen setzt sich der Stift unschön ab. Ein kurzes, sanftes Peeling und etwas Pflege vorab machen die Fläche ebenmäßiger.
  • Unsaubere Mundwinkel: Zu viel Produkt in den Mundwinkeln lässt den Mund kleiner und härter wirken. Dort lieber mit leichtem Druck und wenig Farbe arbeiten.

Praxistipps für ein natürliches, gepflegtes Lippenfinish

  • Für Anfänger: Starten Sie mit einer Nuance, die Ihrer Lippenfarbe sehr nahekommt. Kleine Ungenauigkeiten fallen weniger auf, und der Gesamtlook bleibt stimmig.
  • Für mehr Fülle: Betonen Sie vor allem die Mitte von Ober- und Unterlippe und halten Sie die Mundwinkel etwas dezenter. Das lässt die Lippen weicher und voller erscheinen.
  • Für lange Tage: Lippen komplett mit Lipliner ausmalen, eine dünne Schicht Lippenstift auftragen, leicht abtupfen und eine zweite dünne Schicht darübergeben.
  • Für ein weiches Ergebnis: Nach dem Konturieren die Linie mit Fingerkuppe oder feinem Pinsel minimal nach innen verwischen, bevor der Lippenstift darüberkommt. So verschmelzen Kontur und Farbe besser.

Kurz zusammengefasst

Ein Lippenkonturenstift hilft, die Lippenform präziser zu zeichnen, das Auslaufen der Farbe zu verhindern und die Haltbarkeit des Lippenstifts deutlich zu verlängern. Entscheidend sind eine passende Farbauswahl, gut vorbereitete Lippen und das Arbeiten mit kurzen, feinen Strichen statt harten Linien. Wenn der Stift leicht in die Lippen eingearbeitet wird, wirkt das Ergebnis insgesamt natürlicher – und hält länger.


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