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Warum bröckelt oder verschmiert meine Mascara?

Wenn die Wimperntusche nicht hält: Warum Mascara bröckelt oder verschmiert

Manchmal sitzt das Make-up morgens makellos – und ein paar Stunden später zeigt der Spiegel: schwarze Schatten unter den Augen, abgebrochene Krümel auf den Wangen, „Panda-Augen“. Das ist nicht nur ärgerlich, viele fühlen sich damit im Alltag schlicht unwohl. Hinter bröselnder oder verschmierter Mascara steckt aber selten Zufall. Meist kommen mehrere gut erklärbare Faktoren zusammen.

Im Folgenden geht es darum, warum Mascara bröselt oder schmiert, welche Rolle Hauttyp, Tränenflüssigkeit und Auftragetechnik spielen – und was Sie konkret tun können, damit Ihre Wimperntusche verlässlicher hält.


Wie Mascara funktioniert – und warum sie manchmal versagt

Mascara besteht im Kern aus Wachsen, Filmbildnern, Pigmenten und einem Träger (meist Wasser, mit etwas Öl oder Silikonen). Diese Mischung soll widersprüchliche Aufgaben erfüllen: Sie muss sich an die Wimpern anlagern, flexibel bleiben – und sich am Ende trotzdem wieder entfernen lassen.

Bröseln entsteht, wenn dieser Film zu starr oder zu trocken wird und dann buchstäblich abplatzt. Häufige Ursachen:

  • eine sehr trockene oder „alt gewordene“ Formel
  • Mascara, die schon zu lange geöffnet ist
  • viele dicke Schichten, die komplett durchtrocknen und spröde werden

Verschmieren ist das Gegenteil: Der Film wird wieder weich oder löst sich leicht an. Typische Auslöser:

  • Feuchtigkeit (Tränen, Regen, Nebel, hohe Luftfeuchtigkeit)
  • ölhaltige Produkte im Augenbereich (Augencremes, Reinigungsöle, Balm)
  • Hautfett, das sich im Laufe des Tages vom Lid oder der Augenpartie verteilt

Dazu kommt die individuelle Anatomie: Wer zu öligen Lidern neigt, leicht tränende Augen hat oder starke Mimikfalten rund ums Auge, kämpft häufiger mit abstempelnder oder verlaufender Mascara – selbst bei hochwertigen Produkten.


Vom Auftrag bis zum Abschminken: So beeinflussen Sie das Ergebnis selbst

Die beste Formel bringt wenig, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Viele Probleme entstehen durch kleine Gewohnheiten – die sich relativ einfach ändern lassen.

  • Augenpartie vorbereiten
    Die Haut rund ums Auge sollte vor dem Tuschen sauber und trocken sein. Entfernen Sie Reste von Augencreme, Make-up-Entferner oder Öl sorgfältig, sonst „schwimmt“ die Mascara darauf.

  • Lidbereich mattieren
    Ein Hauch transparenter Puder oder ein neutraler Lidschatten auf dem beweglichen Lid bindet überschüssiges Fett. So verringern Sie, dass Mascara im Laufe des Tages aufs Oberlid abdruckt.

  • Dünne Schichten statt „eine dicke Ladung“
    Arbeiten Sie besser mit zwei bis drei dünnen Lagen, statt eine schwere Schicht aufzubauen. Dick aufgetragene Mascara bleibt innen länger weich, wird außen schneller spröde – eine gute Grundlage für Brösel.

  • Zwischen den Schichten trocknen lassen
    Geben Sie jeder Schicht einen Moment Zeit, um anzuziehen, bevor die nächste folgt. So bleibt der Film elastischer und stabiler.

  • Unterlid mit Bedacht tuschen
    Wenn die Mascara vor allem nach unten verschmiert, probieren Sie aus, die Unterwimpern gar nicht oder nur ganz leicht zu tuschen. Oft ist das der Bereich, in dem Tränenflüssigkeit und Hautfett zuerst sichtbar werden.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Selbst geübte Nutzerinnen und Nutzer tappen regelmäßig in die gleichen Fallen. Ein paar Klassiker:

1. Überalterte Mascara verwenden
Mit der Zeit verdunstet Flüssigkeit, die Textur wird dicker, zäher, krümeliger. Spätestens, wenn die Mascara fädig, klumpig oder deutlich verändert riecht, sollte sie entsorgt werden – nicht nur wegen der Brösel, sondern auch aus hygienischen Gründen.

2. Die Bürste „pumpen“
Dieses ruckartige Auf- und Abbewegen der Bürste in der Hülse presst Luft hinein. Das Produkt trocknet schneller aus, wird ungleichmäßig und bröckelt eher. Besser: die Bürste in einer Drehbewegung herausziehen und wieder einführen.

3. Zu viel Pflege direkt am Wimpernkranz
Reichhaltige Augencremes, Öle oder Balm-Produkte können im Laufe des Tages in Richtung Wimpern wandern. Dort lösen sie die Mascara an, die dann schmiert oder sich löst. Tragen Sie reichhaltige Pflege lieber abends oder mit etwas Abstand zum Wimpernansatz auf.

4. Augen ständig reiben
Keine Mascara ist gegen mechanische Belastung immun. Häufiges Reiben – ob aus Müdigkeit, Gewohnheit oder wegen juckender Augen – zerstört den Film, verursacht Krümel und schmierige Ränder und reizt zusätzlich die empfindliche Haut.


Praktische Strategien für länger haltende Wimperntusche

Mit ein paar gezielten Anpassungen lässt sich die Haltbarkeit meist deutlich verbessern:

  • Augenmake-up-Entferner sorgfältig abwaschen
    Besonders ölhaltige Entferner hinterlassen einen Film, der am nächsten Tag die Mascara anlöst. Spülen Sie nach dem Abschminken die Augenpartie mit Wasser oder reinigen Sie kurz mit einem milden Gel oder Schaum nach.

  • Lider tagsüber gelegentlich abtupfen
    Bei öligen Lidern lohnt es sich, überschüssigen Glanz zwischendurch vorsichtig mit einem Kosmetiktuch oder Blotting-Paper abzunehmen – ohne zu rubbeln, nur leicht andrücken.

  • Wasser und Tränen im Blick behalten
    Wenn Ihre Augen bei Wind, Kälte oder Pollen stark tränen, hilft es, die Tränen vorsichtig abzutupfen, statt sie zu verreiben. Das verteilt die Mascara weniger und drückt sie nicht in die Haut.

  • Abends gründlich, aber sanft abschminken
    Rückstände von Mascara bleiben gern in den Wimpern hängen und zerbröseln am nächsten Tag. Nehmen Sie sich Zeit, das Produkt vollständig zu lösen – mit einem geeigneten Entferner und ohne starkes Rubbeln.


Kurz zusammengefasst

Ob Mascara bröckelt oder verschmiert, hängt nur selten an einem einzigen „Fehler“. Meist greifen mehrere Faktoren ineinander: die Formel selbst, ihr Alter, Schichtdicke, Feuchtigkeit, Hautfett und die Art des Auftrags.

Trockene, überlagerte oder sehr dick geschichtete Mascara bröselt eher. Feuchtigkeit, ölhaltige Produkte und tränende Augen führen dagegen vor allem zu verschmierten Rändern und Panda-Effekt.

Mit einer gut vorbereiteten, leicht mattierten Augenpartie, dünnen Schichten, einem schonenden Umgang mit der Wimperntusche und sorgfältigem Abschminken lässt sich die Haltbarkeit deutlich steigern – ohne komplizierte Tricks oder Spezialprodukte.


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