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Wie erkenne ich, ob meine Mascara abgelaufen ist und wann sollte ich sie austauschen?

Wann Mascara wirklich weg muss: So erkennen Sie, ob sie abgelaufen ist

Mascara gehört für viele zur täglichen Routine – und sitzt dabei so nah am Auge wie kaum ein anderes Produkt. Umso wichtiger ist es zu wissen, ab wann sie nicht mehr auf die Wimpern gehört. Eine überlagerte oder „gekippten“ Mascara sieht nicht nur unschön aus, sie kann im schlimmsten Fall auch die Augen reizen oder entzünden. Im Folgenden erfahren Sie, woran Sie erkennen, dass Ihre Mascara das Ende ihrer Lebenszeit erreicht hat, wie lange sie im Durchschnitt verwendbar ist und ab wann ein Austausch sinnvoll wird.


Warum Haltbarkeit bei Mascara mehr ist als nur ein Datum auf der Verpackung

Mascara ist ein empfindliches Gemisch aus Wasser, Ölen, Wachsen und Farbpigmenten. Mit jedem Öffnen der Tube gelangen Luft, kleine Hautpartikel und potenziell auch Bakterien hinein.

Dadurch ist Mascara deutlich anfälliger als viele andere Make-up-Produkte. Der unmittelbare Kontakt zum Auge macht die Sache heikel: Wenn sich zu viele Keime im Produkt ansammeln, steigt das Risiko für gerötete, gereizte oder tränende Augen – und im ungünstigen Fall für Infektionen.

Auf der Verpackung finden Sie meist das Symbol eines geöffneten Tiegels mit einer Zahl, etwa „6M“. Diese Angabe bedeutet: Unter normalen Bedingungen ist das Produkt nach dem Öffnen ungefähr sechs Monate verwendbar. Das ist ein Richtwert, kein Naturgesetz. Ausschlaggebend ist immer, in welchem Zustand sich Ihre Mascara tatsächlich befindet.


Die wichtigsten Warnsignale: So erkennen Sie abgelaufene Mascara

Es gibt einige eindeutige Hinweise, dass Ihre Mascara aus hygienischer oder qualitativer Sicht ausgedient hat:

  • Veränderter Geruch
    Riecht die Mascara plötzlich streng, scharf, säuerlich oder einfach ungewohnt, gehört sie in den Müll – auch wenn sie optisch noch unauffällig wirkt.

  • Trockene oder bröselige Textur
    Wird die Mascara krümelig, lässt sie sich nur noch ruckelig oder ungleichmäßig auftragen oder sie bröselt im Laufe des Tages von den Wimpern, ist sie meist zu alt oder bereits deutlich eingetrocknet.

  • Klumpen und Fäden
    Bilden sich dicke Klumpen auf der Bürste oder zieht die Masse Fäden, ist die Formulierung nicht mehr stabil. Das Ergebnis auf den Wimpern wird selten zufriedenstellend sein – und die Hygiene ist fraglich.

  • Veränderte Farbe
    Wirkt Schwarz plötzlich gräulich, stumpf oder generell „anders“ als zu Beginn, deutet das auf eine Veränderung der Zusammensetzung hin.

  • Unangenehmes Gefühl am Auge
    Brennen, Jucken, ein kratziges oder fremdes Gefühl nach dem Auftragen sind Warnsignale. In dem Fall die Mascara absetzen und beobachten. Halten die Beschwerden an, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden – und die betreffende Mascara wandert besser konsequent in den Müll.


Typische Fehler, die die Mascara schneller kippen lassen

Bestimmte Gewohnheiten verkürzen die Lebensdauer Ihrer Mascara erheblich – oft, ohne dass man sich dessen bewusst ist:

  • „Pumpen“ mit der Bürste
    Wer die Bürste mehrfach schnell in die Tube hinein- und herausbewegt, befördert vor allem Luft hinein. Das beschleunigt das Austrocknen und kann die Bakterienentwicklung begünstigen. Besser: Die Bürste langsam drehend herausziehen.

  • Mascara mit anderen teilen
    Gemeinsam genutzte Mascara ist aus hygienischer Sicht ein No-Go. So können Keime problemlos von einem Auge zum nächsten wandern – und im Produkt weiterleben.

  • Ungünstige Lagerung
    Hitze, direkte Sonneneinstrahlung oder dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit, etwa im Badezimmer, setzen der Formulierung zu. Idealerweise wird Mascara trocken, nicht zu warm und lichtgeschützt aufbewahrt.

  • Verwendung nach einer Augenentzündung
    Nach einer Bindehautentzündung oder ähnlichen Erkrankungen sollte eine in dieser Zeit verwendete Mascara nicht weiter benutzt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Keime in der Tube verblieben sind, ist hoch.


Praktische Richtwerte: So lange können Sie Ihre Mascara nutzen

Neben den sicht- und riechbaren Veränderungen helfen Zeitangaben als grobe Orientierung:

  • Nach Anbruch
    Viele Fachleute empfehlen, Mascara etwa alle 3 bis 6 Monate zu ersetzen – selbst wenn sie optisch noch in Ordnung scheint. Je häufiger Sie sie verwenden, desto eher lohnt sich ein früherer Austausch, um die Keimbelastung gering zu halten.

  • Ungeöffnet
    Ungeöffnete Mascara ist in der Regel deutlich länger haltbar. Maßgeblich ist hier das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum. Wird sie kühl, trocken und dunkel gelagert, bleibt sie meist problemlos bis zu diesem Zeitpunkt stabil.

  • Bei empfindlichen Augen
    Wer zu gereizten, trockenen oder schnell tränenden Augen neigt, fährt besser damit, Mascara eher großzügig früher zu erneuern und kleinste Veränderungen bei Geruch, Konsistenz oder Tragegefühl ernst zu nehmen.

Ein einfacher, aber sehr hilfreicher Trick: Notieren Sie beim ersten Öffnen mit einem wasserfesten Stift das Datum auf der Hülse. So müssen Sie nicht raten, wie alt die Mascara tatsächlich ist.


Kurz zusammengefasst

Mascara soll die Wimpern betonen – nicht die Augen strapazieren. Spätestens wenn sich Geruch, Konsistenz oder Farbe verändern, die Textur klumpt, Fäden zieht oder deutlich austrocknet, ist der Zeitpunkt zum Entsorgen erreicht. Als grobe Faustregel gilt: Nach dem Öffnen ist ein Austausch nach etwa 3 bis 6 Monaten sinnvoll, abhängig von Nutzungshäufigkeit und Empfindlichkeit der Augen. Wer auf saubere Anwendung und sinnvolle Lagerung achtet, reduziert das Risiko für Reizungen und kann seine Mascara sicher verwenden.


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