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Wie kann ich verhindern, dass meine Wimpern nach dem Mascara-Auftrag zusammenkleben?

So bleiben Ihre Wimpern getrennt: Wie Sie Mascara-Klumpen vermeiden

Wenn Wimpern nach dem Tuschen zusammenkleben, wirkt der Blick schnell müde statt klar und definiert. Klümpchen, Fliegenbeine und verklebte Spitzen gehören zu den Klassikern unter den Beauty-Ärgernissen – sind aber in den meisten Fällen gut in den Griff zu bekommen. Im Folgenden geht es darum, warum Mascara überhaupt verklumpt, welchen Anteil Ihre eigenen Wimpern daran haben und wie Sie Schritt für Schritt zu einem sauberen, getrennten Ergebnis kommen.


Warum Wimpern überhaupt zusammenkleben

Verklebte Wimpern entstehen meistens durch ein Zusammenspiel von zu viel Produkt, ungünstiger Auftragetechnik und dem Zustand von Wimpern und Mascara.

  • Zu viel Mascara auf einmal: Wird immer wieder über dieselbe Stelle getuscht, lagert sich eine dicke Schicht Farbe ab. Die Wimpern werden schwer, legen sich aneinander und kleben.
  • Alte oder eingedickte Mascara: Mit der Zeit verdunstet Flüssigkeit aus der Textur, die Mascara wird trockener, krümeliger – Klümpchen sind dann fast vorprogrammiert.
  • Unvorbereitete Wimpern: Rückstände von Make-up, Pflegeprodukten oder eine sehr reichhaltige Augencreme machen die Wimpern rutschig. Die Mascara haftet ungleichmäßig und sammelt sich stellenweise.
  • Zu wenig Trennung: Werden die Wimpern vor oder während des Schminkens nicht gekämmt, liegen sie dichter beieinander und verkleben leichter – vor allem, wenn sie von Natur aus sehr dicht wachsen oder sich kreuzen.

Wenn klar ist, an welchen Punkten es hakt, lassen sich die eigenen Gewohnheiten gezielt anpassen – und das Zusammenkleben nimmt deutlich ab.


Schritt für Schritt zu sauber getrennten Wimpern

1. Wimpern vorbereiten

  • Entfernen Sie Make-up-Reste gründlich, auch direkt am Wimpernkranz.
  • Tragen Sie Augencreme rechtzeitig vor dem Schminken auf und lassen Sie sie vollständig einziehen.
  • Kämmen Sie die Wimpern bei Bedarf vorab mit einem sauberen Bürstchen (z. B. einem gereinigten alten Mascarabürstchen), um sie schon einmal zu separieren.

2. Bürstchen richtig abstreifen

  • Ziehen Sie die Mascara normal aus der Hülse und streifen Sie überschüssiges Produkt am Rand der Öffnung oder an einem Kosmetiktuch ab.
  • Vermeiden Sie das typische „Pumpen“ mit der Bürste. So gelangt Luft in die Tube, die Mascara trocknet schneller aus, wird dick und klumpt leichter.

3. Mascara in dünnen Schichten auftragen

  • Setzen Sie das Bürstchen so nah wie möglich am Wimpernansatz an.
  • Führen Sie es mit sanften Zickzack-Bewegungen vom Ansatz bis in die Spitzen, statt nur gerade nach oben zu streichen.
  • Arbeiten Sie lieber mit zwei bis drei dünnen Schichten als mit einer dicken. Lassen Sie jede Lage kurz antrocknen, aber nicht vollständig durchtrocknen, bevor Sie die nächste auftragen.

4. Wimpern zwischendurch kämmen

  • Kämmen Sie die Wimpern direkt nach der ersten Schicht mit einem sauberen Wimpernkamm oder einer separaten Bürste durch.
  • Wiederholen Sie das bei Bedarf nach jeder weiteren Schicht – solange die Mascara noch leicht feucht ist, lässt sie sich am besten formen und trennen.

Die häufigsten Stolperfallen beim Wimperntuschen

  • Alte Mascara-Reste nicht entfernt: Bleiben Produkte von Vortagen in den Wimpern, verbindet sich die neue Schicht damit und verklumpt schneller.
  • Zu viel Fokus auf die Spitzen: Wird vor allem in die Spitzen getuscht, sammelt sich dort die meiste Farbe – das typische Fliegenbein-Muster entsteht.
  • Hektischer Auftrag: Schnelles, unkontrolliertes Tuschen ohne klare Bewegungen verteilt die Mascara ungleichmäßig.
  • Zu viele Schichten: Ab einem gewissen Punkt lassen sich die Wimpern nicht mehr sauber trennen. Die Mascara legt sich wie Platten darüber, statt nur zu umhüllen.

Praktische Profi-Tipps für definierte Wimpern

  • Am Ansatz arbeiten: Konzentrieren Sie den Großteil des Produkts nah am Ansatz. Das bringt Volumen, ohne die Spitzen zu überladen.
  • Ein Auge nach dem anderen tuschen: So behalten Sie besser im Blick, wann die Mascara anfängt anzutrocknen, und können rechtzeitig durchkämmen.
  • „Notfall-Trick“ bei Klümpchen: Sobald Sie merken, dass Wimpern zusammenkleben, direkt mit einem feinen Wimpernkamm durchgehen – noch bevor die Mascara komplett fest ist.
  • Mascara regelmäßig austauschen: Viele Profis empfehlen, Mascara nach einigen Monaten zu ersetzen. Die Textur kippt mit der Zeit, und auch aus Hygienegründen ist das sinnvoll.
  • Wimpernzange vor der Mascara: Wenn Sie eine Zange verwenden, immer vor dem Tuschen. Auf bereits getuschten, trockenen Wimpern kann die Mascara brechen und bröseln.

Kurz zusammengefasst

Verklebte Wimpern sind in aller Regel kein „Wimpernproblem“, sondern eine Frage von Produktmenge, Technik und Mascara-Zustand. Saubere, vorbereitete Wimpern, dünne Schichten, ein gut abgestreiftes Bürstchen und konsequentes Durchkämmen machen einen deutlichen Unterschied. Beobachten Sie, wie Ihre Wimpern auf kleine Änderungen reagieren – oft reichen wenige angepasste Handgriffe, um das Ergebnis sichtbar sauberer und definierter zu bekommen.


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