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Wie trage ich Puder richtig auf, damit Poren optisch verfeinert wirken?

So tragen Sie Puder auf, damit Poren optisch kleiner wirken

Poren verschwinden nicht – auch nicht mit dem besten Produkt. Aber man kann sie deutlich weniger sichtbar machen. Richtig eingesetzter Puder ist dafür ein sehr wirksches Werkzeug. Wichtig sind drei Dinge: eine passende Vorbereitung der Haut, eine saubere Auftragetechnik und das richtige Tool. In diesem Artikel geht es darum, wie Sie Puder so nutzen, dass der Teint glatter, ebenmäßiger und weniger porig wirkt – ohne dass die Haut maskenhaft oder trocken aussieht.


Warum Puder bei vergrößerten Poren so viel ausmacht

Vergrößerte Poren fallen vor allem dann ins Auge, wenn sich darin Talg, Schweiß oder Make-up sammeln. Die Folge: Die Haut wirkt unruhig, uneben und glänzt an einzelnen Stellen stärker.

Puder setzt genau dort an – auf zwei Ebenen:
Er nimmt überschüssigen Glanz und mattiert. Mattierte Haut reflektiert weniger Licht, wodurch Poren automatisch kleiner wirken. Gleichzeitig legt sich Puder wie ein sehr feiner Schleier über die Struktur der Haut und erzeugt diesen „Weichzeichner“-Effekt, den viele sich wünschen.

Wichtig ist die Einordnung:
Puder verändert die Porengröße nicht, er verändert nur die Wahrnehmung. Faktoren wie Hauttyp, Talgproduktion, Alter und genetische Veranlagung bleiben davon unberührt. Mit der passenden Technik lässt sich das Hautbild aber sichtbar beruhigen und optisch verfeinern.


Schritt für Schritt: So wird Puder zum Poren-Soft-Fokus

Damit Puder Poren kaschiert, statt sie zu betonen, braucht es eine sinnvolle Reihenfolge und einen kontrollierten Auftrag.

1. Haut vorbereiten

  • Gesicht gründlich reinigen, um Talg, Schmutz und Schweiß zu entfernen.
  • Eine leichte, nicht allzu reichhaltige Pflege auftragen und kurz einziehen lassen.
  • Optional: ein porenverfeinernd wirkender Primer, wenn Sie den „Weichzeichner“-Effekt verstärken möchten.

2. Flüssige Produkte zuerst

  • Concealer und gegebenenfalls Foundation vor dem Puder auftragen.
  • Beides sorgfältig einarbeiten, sodass keine dicken, pastigen Schichten entstehen.

3. Puder sparsam dosieren

  • Mit einem sauberen Pinsel oder Schwämmchen wenig Produkt aufnehmen.
  • Überschuss am Handrücken abstreifen oder den Pinsel leicht abklopfen – die Menge sollte eher zart als deckend sein.

4. In die Haut einarbeiten, nicht wischen

  • In Bereichen mit sichtbaren Poren Puder sanft einklopfen oder eindrücken, nicht darüber hin- und herreiben.
  • Vor allem an Nase, Wangen neben der Nase und der Stirn tupfend arbeiten – das füllt die Struktur optisch besser aus und verhindert, dass sich das Produkt in den Poren sammelt.

5. Am Ende kontrollieren

  • Im möglichst natürlichen Licht prüfen: Wirkt die Haut noch lebendig oder stumpf und pudrig?
  • Falls nötig, Überschuss mit einem sauberen, fluffigen Pinsel in leichten, kreisenden Bewegungen abnehmen.

Typische Puder-Fehler, die Poren noch größer wirken lassen

Zu viel Produkt auf einmal
Mehr Puder bedeutet nicht automatisch mehr Weichzeichner. Dicke Schichten setzen sich in Poren und Linien ab, betonen sie und lassen das Make-up schnell schwer und „cakey“ wirken.

Auftragen auf sehr fettiger oder ungepflegter Haut
Liegt eine Schicht aus Talg, Schweiß oder Resten des Vortags auf der Haut, „klebt“ der Puder daran fest und wird fleckig. Statt Poren zu kaschieren, hebt er Unregelmäßigkeiten hervor.

Grobes Verreiben statt sanftem Einarbeiten
Starkes Wischen verschiebt Foundation und Concealer darunter. Dadurch werden Poren, die zuvor gut abgedeckt waren, wieder sichtbarer. Bei vergrößerten Poren ist eine tupfende, drückende Bewegung fast immer die bessere Wahl.

Unpassende Textur
Sehr stark deckende, pudrige Formeln wirken schnell trocken und betonen jede Unebenheit. Leichte, fein gemahlene Texturen legen sich unauffälliger auf die Haut und erzeugen ein natürlicheres Finish.


Praxistipps für einen glatter wirkenden Teint im Alltag

  • Konzentrieren Sie Puder vor allem auf der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) und den Bereich neben der Nase – dort sind Poren meist am deutlichsten sichtbar.
  • Zum Auffrischen über den Tag: erst Glanz mit einem Papiertuch oder Blotting Paper abnehmen, dann mit wenig Puder nacharbeiten. Sonst stapeln sich Schichten aufeinander.
  • Beim Nachpudern gezielt arbeiten: nur dort tupfen, wo Poren oder Glanz stören, statt das ganze Gesicht immer wieder zu überziehen.
  • Tools sauber halten: Pinsel und Schwämmchen regelmäßig waschen. Sonst sammeln sich Talg, Staub und Produktreste darin, die Poren zusätzlich belasten und das Ergebnis unruhig wirken lassen.

Kurz zusammengefasst

Puder kann Poren nicht verkleinern, aber ihre Sichtbarkeit deutlich reduzieren. Die Basis ist eine gut gereinigte, nicht zu stark nachfettende Haut. Entscheidend sind ein sparsamer Einsatz, feine Schichten und das sanfte Einklopfen des Puders in die Porenregionen. Je dünner und kontrollierter Sie arbeiten, desto glatter, ruhiger und natürlicher wirkt das Hautbild.


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