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Wofür brauche ich Fixierpuder und wie verwende ich es richtig?

Unsichtbarer Beauty-Filter: Wofür Fixierpuder wirklich gut ist

Fixierpuder ist eines dieser Produkte, das im Badezimmer oft irgendwo mitläuft – unscheinbar, aber mit großem Einfluss darauf, ob Ihr Make-up nach zwei Stunden glänzend zerfließt oder am Abend noch halbwegs frisch aussieht. Viele benutzen es „irgendwie“, andere lassen es ganz weg, weil sie den Sinn nicht so genau kennen.
Hier geht es darum, was Fixierpuder tatsächlich leistet, wie Sie es sinnvoll einsetzen und welche Fehler seinen Effekt zunichte machen.


Was Fixierpuder macht – und warum es mehr ist als nur „Puder“

Fixierpuder hat eine ziemlich konkrete Aufgabe: Es soll Ihr Make-up stabilisieren und das Hautbild ausgleichen, ohne sich als Schicht auf der Haut bemerkbar zu machen.

Im Detail übernimmt es mehrere Funktionen:

  • Fixieren: Flüssige und cremige Produkte – Foundation, Concealer, Cream-Blush – werden durch Puder gewissermaßen „festgehalten“, damit sie weniger verrutschen, sich absetzen oder abfärben.
  • Mattieren: Überschüssiger Glanz, vor allem in der T-Zone, wird reduziert. Das Ergebnis: ein ruhigeres, weicher wirkendes Hautbild.
  • Weichzeichnen: Je nach Formulierung lassen sich Poren und feine Linien optisch etwas abmildern, der Teint wirkt glatter.
  • Glanzkontrolle im Laufe des Tages: Gerade bei Mischhaut oder fettiger Haut hilft Puder, den unvermeidlichen Glanz kontrollierbarer zu machen.

Erhältlich ist Fixierpuder lose oder gepresst, transparent oder leicht getönt. Wichtiger als die Form ist, wie fein es gemahlen ist – und wie zurückhaltend Sie es verwenden.


Schritt für Schritt: So setzen Sie Fixierpuder sinnvoll ein

1. Haut vorbereiten

Wie immer gilt: Auf ungepflegter Haut sieht auch das beste Puder nicht gut aus. Reinigen, pflegen, Sonnenschutz – danach kommen Foundation und Concealer. Geben Sie diesen Produkten einen Moment Zeit, sich zu setzen, bevor Sie zum Puder greifen.

2. Gezielt statt flächendeckend

Fixierpuder gehört nicht automatisch ins komplette Gesicht. Häufig reichen ein paar strategische Zonen:

  • Stirn
  • Nase und Nasenflügel
  • Kinn
  • Unter den Augen (für Concealer, wirklich sehr sparsam)

Bei trockener Haut ist es meist völlig ausreichend, nur diese Bereiche leicht zu pudern und den Rest des Gesichts in Ruhe zu lassen.

3. Das passende Tool wählen

  • Großer, weicher Pinsel: Für einen leichten, fast unsichtbaren Auftrag im ganzen Gesicht.
  • Kleiner Pinsel oder Schwämmchen: Für präzise Partien wie unter den Augen, an den Nasenflügeln oder um den Mund.

Wichtig ist nicht die Menge, sondern die Technik: wenig Produkt aufnehmen, Pinsel oder Schwämmchen abklopfen und das Puder eher sanft aufpressen als darüberzureiben. So bleibt die darunterliegende Foundation ungestört.

4. Im Alltag nachlegen – aber mit Maß

Wenn im Laufe des Tages Glanz zurückkehrt, können Sie punktuell nachpudern, meist in der T-Zone. Vorher überschüssiges Öl mit einem Tuch oder Blotting Paper abnehmen, sonst stapeln Sie Schichten aufeinander, die irgendwann maskenhaft wirken.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie umgehen

Zu viel Produkt:
Eine dicke Puderschicht macht aus einem lebendigen Teint schnell eine starre Maske. Zudem setzt sich überschüssiges Puder bevorzugt in Linien und trockenen Bereichen ab. Die Faustregel ist simpel: Wenn man das Puder sieht, ist es meistens schon zu viel.

Falsche Zonen:
Ein komplett mattiertes Gesicht wirkt schnell stumpf und flach. Konzentrieren Sie sich auf die Bereiche, die wirklich Probleme machen: dort, wo Sie glänzen, wo Concealer sitzt oder Make-up erfahrungsgemäß verrutscht.

Auf trockener oder schuppiger Haut:
Puder betont alles, was ohnehin schon aufliegt – also auch trockene Schüppchen. Hier hilft eine gute Feuchtigkeitspflege, eventuell ein feineres, feuchtigkeitsfreundlicheres Puder und ein noch leichterer Auftrag.

Direkt auf unbehandelte Haut:
Ohne Pflegefilm darunter haftet Puder oft ungleichmäßig, wirkt fleckig und kann die Haut zusätzlich austrocknen. Ein paar Minuten für Pflege und Sonnenschutz sind hier gut investiert.


Praxistipps für einen frischen, nicht zugepuderten Look

  • In dünnen Schichten arbeiten: Lieber zweimal minimal nachlegen als einmal alles zudecken.
  • Auf die Textur achten: Sehr fein gemahlene, leichte Puder verschmelzen besser mit der Haut und wirken natürlicher.
  • Unter den Augen sehr zurückhaltend sein: Die Haut ist dünn und trockenheitsanfällig; ein Hauch Puder reicht, um Concealer zu fixieren.
  • Glanz erst abtupfen, dann pudern: Öl oder Schweiß zunächst mit einem Tuch entfernen, sonst wird das Puder zu einer pastigen Schicht.
  • Am Hauttyp orientieren:
    • Misch- oder fettige Haut: Fokus auf T-Zone, eventuell im Alltag häufiger auffrischen.
    • Trockene Haut: Nur dort pudern, wo Produkte fixiert werden müssen – alles andere darf ruhig etwas „lebendig“ glänzen.

Kurz zusammengefasst

Fixierpuder verlängert die Haltbarkeit Ihres Make-ups, nimmt Glanz und kann das Hautbild optisch glätten. Der Effekt steht und fällt mit der Dosierung und der Platzierung: punktuell, sparsam, vor allem in der T-Zone und über Concealer. Wenn Textur, Farbton und Auftrag zu Ihrem Hauttyp passen, wirkt Puder wie ein leiser, unsichtbarer Filter – nicht wie eine zusätzliche Schicht, sondern wie eine kleine Verbesserung der eigenen Haut.


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