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Wie entferne ich Nagellack schonend, ohne die Nägel auszutrocknen?

Sanft ablackieren: So entfernen Sie Nagellack, ohne Ihre Nägel auszutrocknen

Nagellack gehört für viele fest zum Beauty-Ritual – das Entfernen eher weniger. Brennende, trockene Nägel und spröde Nagelhaut müssen nach dem Ablackieren aber nicht die Regel sein. Mit der passenden Technik und gut gewählten Produkten lässt sich Lack lösen, ohne die Nägel unnötig zu strapazieren. Im Folgenden geht es darum, was beim Entfernen im Nagel tatsächlich passiert, welche Methoden ihn austrocknen – und wie Sie Ihre Nägel Schritt für Schritt besser schützen.


Was beim Ablackieren in Ihren Nägeln wirklich passiert

Nagelplatte und Nagelhaut bestehen überwiegend aus Keratin. Dieses Hornprotein braucht Feuchtigkeit und Fette, um elastisch zu bleiben, nicht zu splittern und optisch glatt zu wirken. Nagellackentferner löst die Farbschichten auf dem Nagel – je nach Zusammensetzung greift er dabei aber auch Lipide und Feuchtigkeit in Nagel und umgebender Haut an.

Klassische Entferner mit Aceton arbeiten sehr schnell und zuverlässig, sind aber deutlich entfettend. Die Folge können trockene, stumpf wirkende Nägel und angespannte Nagelhaut sein. Acetonfreie Produkte brauchen meist etwas länger, werden von vielen aber als angenehmer und weniger austrocknend wahrgenommen.

Wichtig ist nicht nur die Inhaltsstoffliste, sondern auch die Art der Anwendung: Dauer der Einwirkzeit, verwendete Menge und vor allem die mechanische Reibung. Je weniger kräftiges Rubbeln, desto geringer die Belastung für die Nageloberfläche.


Schritt für Schritt: So entfernen Sie Nagellack möglichst schonend

1. Nägel vorbereiten

Hände kurz waschen und gut abtrocknen. So verschwinden oberflächlicher Schmutz und überschüssige Fette, der Entferner kann gezielter arbeiten.

2. Entferner gezielt dosieren

Ein Wattepad oder ein wiederverwendbares Abschminkpad mit Entferner tränken – gut feucht, aber nicht tropfend. Meist reicht eine kleine Menge, wenn sie konzentriert eingesetzt wird.

3. Einwirken lassen statt Rubbeln

Das Pad auf den Nagel legen, leicht andrücken und 10–20 Sekunden ruhen lassen. Erst dann das Pad in Wuchsrichtung des Nagels nach vorne abziehen.
So löst sich der Lack, ohne dass Sie die Oberfläche mit Druck „abschmirgeln“ müssen.

4. Für Glitzer- oder Effektlacke: Wickeltechnik

Bei hartnäckigen Texturen das getränkte Pad um den Finger wickeln und bei Bedarf mit etwas Papier fixieren. Nach 1–2 Minuten Einwirkzeit lässt sich selbst Glitzerlack deutlich leichter abziehen.

5. Hände reinigen und pflegen

Anschließend Hände und Nägel mit lauwarmem Wasser und einer milden Seife waschen, um Entfernerreste zu lösen. Direkt danach eine pflegende Handcreme und – falls die Nagelhaut trocken wirkt – ein Nagel- oder Cuticle-Öl einmassieren.


Typische Stolperfallen – und wie Sie Ihre Nägel davor schützen

Zu starkes Rubbeln:
Kräftiges Reiben kann die Nageloberfläche aufrauen und die Platte dünner erscheinen lassen. Eine ausreichende Einwirkzeit reduziert die Reibung und schont die Struktur.

Häufiger Einsatz sehr starker Entferner:
Wer regelmäßig lackiert und ablackiert, belastet die Nägel mit aggressiven Formulierungen zusätzlich. Eine mildere Variante und bewusste Pausen zwischen den Maniküren helfen, Austrocknung zu begrenzen.

Großflächiges Reiben über die ganze Hand:
Wenn Entferner ständig über Finger und Handfläche gezogen wird, trocknet auch die Haut mit aus. Besser ist es, wirklich nur den Nagelbereich zu bearbeiten.

Fehlende Pflege im Anschluss:
Mit dem Lack verschwinden auch Fette und Feuchtigkeit vom Nagel. Wer danach nichts aufträgt, lässt die Hornschicht „blank“ zurück – auf Dauer kann das zu spröderen, empfindlicheren Nägeln beitragen.


Pflegeritual nach dem Ablackieren: Kleine Schritte, große Wirkung

  • Nagelöl einmassieren:
    Einige Tropfen Öl auf Nagel und Nagelhaut einarbeiten. Das stärkt die Lipidbarriere und hält die Nagelhaut weich und weniger rissanfällig.

  • Handcreme als Schutzschicht:
    Eine reichhaltige, aber nicht klebrige Handcreme hilft, den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen und bildet eine schützende Schicht.

  • Lackfreie Tage einplanen:
    Gönnen Sie Ihren Nägeln regelmäßig 1–2 lackfreie Tage. In dieser Zeit können Sie konsequent ölen und cremen – das sieht man den Nägeln nach einigen Wochen meist deutlich an.

  • Sanft feilen statt schneiden:
    Wirken die Nägel nach dem Entfernen empfindlich, lieber vorsichtig in eine Richtung feilen, statt sie zu schneiden oder aggressiv zu polieren. Das schont die Nagelplatte und verhindert zusätzliche Mikro-Risse.


Kurz zusammengefasst

Schonendes Ablackieren lebt von der Technik: Entferner kurz einwirken lassen statt energisch zu rubbeln, nur den Nagelbereich bearbeiten und im Anschluss gezielt pflegen. So lassen sich regelmäßige Maniküren mit dem Bedürfnis nach gesunden, nicht ausgetrockneten Nägeln vereinbaren. Ein kleines, konsequentes Pflegeritual nach jedem Entfernen macht auf Dauer mehr aus, als die meisten erwarten.


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