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Welche Regeln gelten für den hygienischen Umgang mit Bargeld und Kartenzahlgeräten im Nagelstudio?

Sauber zahlen im Salon: Hygiene bei Bargeld und Kartenterminals im Nagelstudio

Im Nagelstudio berühren Sie ständig die Hände Ihrer Kundinnen und Kunden – und kurz darauf Bargeld, Karten oder das Kartenterminal. Genau diese Kombination macht den Bezahlbereich hygienisch heikel, wenn er nicht bewusst organisiert wird. In diesem Beitrag geht es darum, welche Regeln für den Umgang mit Bargeld und Kartengeräten gelten, warum sie sinnvoll sind und wie sich ein sauberer Ablauf ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren lässt.


Warum Hygiene beim Bezahlen im Nagelstudio so wichtig ist

Bargeld, EC- und Kreditkarten wandern täglich durch viele Hände. Auf ihren Oberflächen sammeln sich Mikroorganismen – überwiegend harmlose Hautkeime, aber eben nicht nur. Unter bestimmten Umständen können auch Krankheitserreger mitwandern.

Im Nagelstudio ist die Ausgangslage besonders sensibel:

  • Die Hände der Kundschaft sind der Mittelpunkt der Behandlung.
  • Durch Feilen, Entfernen von Nagelhaut oder kleine Mikroverletzungen ist die Haut mitunter empfindlicher.
  • Die Fachkraft arbeitet nah und über einen längeren Zeitraum an Händen und Nägeln.

Hygiene-Fachgesellschaften empfehlen deshalb: Überall dort, wo an Händen gearbeitet wird, sollte der Kontakt zu möglicherweise verunreinigten Oberflächen – dazu zählen auch Geldscheine, Münzen, Karten und Terminals – so gering wie möglich gehalten und konsequent durch gründliche Händehygiene unterbrochen werden.


Praktischer Ablauf: So lässt sich das Bezahlen hygienisch organisieren

Ein klarer, immer gleicher Ablauf reduziert das Risiko und sorgt für Routine. Bewährt haben sich folgende Grundprinzipien:

  • Bezahlen nach der Behandlung:
    Erst die Behandlung vollständig abschließen, dann kassieren. So kommt während der eigentlichen Arbeit niemand mit Bargeld oder Karten in Berührung.

  • Kartenzahlung bevorzugen:
    Wo es möglich ist, Kartenzahlung oder kontaktloses Bezahlen anbieten. Idealerweise bedient die Kundin oder der Kunde das Terminal selbst.

  • Kontaktpunkte trennen:
    Behandlungsplatz und Kassenbereich sollten räumlich voneinander getrennt sein – sei es durch eine eigene Kassenzone oder zumindest einen klar abgetrennten Bereich auf dem Tisch.

  • Händehygiene nach jedem Bezahlvorgang:
    Nach dem Umgang mit Bargeld oder Karten: Hände waschen oder ein geeignetes Händedesinfektionsmittel verwenden, bevor neue Handschuhe angezogen werden oder die nächste Kundin begrüßt wird.

  • Geräte regelmäßig reinigen:
    Tastatur, Display und Gehäuse des Kartenterminals regelmäßig und gemäß Herstellerangaben mit geeigneten Mitteln reinigen, ohne die Elektronik zu gefährden.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Im laufenden Studioalltag schleichen sich schnell Abläufe ein, die hygienisch problematisch sind. Häufige Beispiele:

  • „Nur kurz“ zwischendurch kassieren:
    Wird mitten in der Behandlung bezahlt und direkt weitergearbeitet, landen mögliche Keime von Geld oder Karten unmittelbar auf Händen, Instrumenten und Arbeitsfläche.

  • Handschuhe als Allzweckschutz verstehen:
    Handschuhe schützen nur, wenn sie rechtzeitig gewechselt werden. Wer mit denselben Handschuhen feilt, kassiert und zur nächsten Kundin geht, verteilt Verunreinigungen großzügig weiter.

  • Gemeinsame Ablageflächen:
    Bargeld, Karten, Handys und persönliche Gegenstände der Kundschaft haben auf der Fläche nichts verloren, auf der Instrumente, Feilen und Produkte liegen.

  • Kartenterminal mitten im Behandlungsbereich:
    Wird das Gerät ständig mit gepuderten, feuchten oder produktverschmierten Händen angefasst, verschmutzt es schnell und lässt sich nur schwer gründlich reinigen.


Erprobte Tipps für einen hygienischen Bezahlbereich

Mit wenigen gezielten Maßnahmen lässt sich der Hygienestandard im Bezahlbereich deutlich anheben:

  • Feste Reihenfolge definieren:
    Behandlung – Handschuhe ausziehen – Hände reinigen – kassieren – Hände erneut reinigen – neue Handschuhe anziehen. Eine klare Routine schließt unnötige Lücken im Hygienekonzept.

  • Eigene Bezahlstation einrichten:
    Ein fester Platz für Kartenterminal, Kasse und Wechselgeld erleichtert die Reinigung, macht Abläufe übersichtlich und verhindert, dass sich alles zwischen Feilen und Gelen wiederfindet.

  • Berührungsarme Bedienung:
    Wenn möglich, gibt die Kundin oder der Kunde PIN und Betrag selbst ein. Die Fachkraft stellt das Gerät nur bereit oder hält es kurz, ohne unnötig viele Tasten zu berühren.

  • Oberflächen konsequent desinfizieren:
    Theke oder Tresen rund um Kasse und Kartenterminal regelmäßig mit geeigneten Flächendesinfektionsmitteln reinigen – je nach Kundenaufkommen auch mehrmals täglich.

  • Transparente Information für die Kundschaft:
    Ein kurzer Hinweis, dass aus Hygienegründen bestimmte Abläufe eingehalten werden (z. B. bevorzugte Kartenzahlung, Händedesinfektion vor und nach der Kassenbedienung), schafft Verständnis und stärkt das Vertrauen in Ihre Arbeitsweise.


Kurz zusammengefasst

Im Nagelstudio treffen zwei sensible Bereiche aufeinander: intensiver Handkontakt und der Umgang mit Bargeld und Karten. Um hygienische Risiken zu senken, sollten Bezahlsituationen klar vom Behandlungsablauf getrennt werden. Entscheidend sind ein strukturierter Ablauf, konsequente Händehygiene, ein sauber gehaltener Bezahlbereich und möglichst berührungsarme Kartenzahlung. So bleibt der Fokus dort, wo er hingehört: auf gepflegten Händen – ohne unnötige Kompromisse bei der Hygiene.


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