Keine Ergebnisse Ergebnis: Ergebnisse:
Trusted Shops zertifiziert
Dieser Shop erfüllt die TS Richtlinien und bietet 30 Tage Käuferschutz. Mehr Informationen
Welche Reihenfolge ist bei der Lackierung von der Basis bis zum Top Coat ideal?

Perfekt lackierte Nägel: In welcher Reihenfolge von Base bis Top Coat?

Gepflegte, gut lackierte Nägel sind kein Zufall – sie sind das Ergebnis eines klar aufgebauten Schichtsystems. Viele wissen, dass Base- und Top Coat wichtig sind, sind sich aber unsicher, wann was genau dran ist.
Im Folgenden geht es um die ideale Reihenfolge, warum sie sich bewährt hat und welche typischen Fehler die Haltbarkeit ruinieren. So entsteht eine Maniküre, die glatt wirkt, ordentlich glänzt und nicht schon nach einem Tag absplittert.


Warum die Reihenfolge beim Lackieren mehr ausmacht, als man denkt

Nagellack ist nicht einfach „nur“ Farbe. Jede Schicht hat eine eigene Funktion – und die greifen ineinander:

  • der Naturnagel wird geschützt
  • die Farbe wirkt gleichmäßig und fleckenfrei
  • der Lack splittert weniger schnell ab
  • Glanz und Finish bleiben länger erhalten

Man kann sich das Ganze wie einen kleinen Schichtaufbau vorstellen: unten Schutz, in der Mitte Farbe, oben Versiegelung. Wird diese Reihenfolge durcheinandergebracht oder werden Schritte ausgelassen, leidet meist entweder die Optik oder die Haltbarkeit – oft beides.


Schritt für Schritt: So bauen Sie Ihren Nagellack ideal auf

Die klassische, praxiserprobte Reihenfolge sieht so aus:

  1. Reinigen und Entfetten
    Hände waschen, alte Lackreste sorgfältig entfernen.
    Die Nägel sollten trocken, sauber und möglichst fettfrei sein – bei Bedarf kurz mit Nagellackentferner über den Nagel gehen.

  2. Feilen und Glätten
    Nägel in Form feilen, ausgefranste Kanten glätten.
    Wer mag, kann den Nagel leicht buffern, um Unebenheiten zu reduzieren. Anschließend Staub gründlich entfernen.

  3. Base Coat auftragen
    Eine dünne Schicht auf jeden Nagel, die Nagelspitze leicht „ummanteln“ (also mit über die Kante lackieren).
    Funktion: Schutz vor Verfärbungen und bessere Haftung für den Farblack.
    Kurz trocknen lassen, bis die Oberfläche nicht mehr schmiert und nur noch leicht klebrig wirkt.

  4. Erste Farbschicht (Nagellack)
    Dünn lackieren, mit wenigen, ruhigen Pinselzügen. Auch hier die Spitze mitnehmen.
    Diese Schicht muss noch nicht komplett decken.

  5. Zweite Farbschicht
    Wieder dünn auftragen, um volle Deckkraft und ein gleichmäßiges, streifenfreies Ergebnis zu erzielen.
    Jede Schicht kurz antrocknen lassen, bevor die nächste folgt – Geduld zahlt sich an dieser Stelle aus.

  6. Top Coat auftragen
    Zum Schluss eine Schicht Top Coat über den gesamten Nagel und die Nagelspitze.
    Funktion: Versiegelung, Schutz vor Kratzern und Absplittern, mehr Glanz oder ein spezieller Effekt (z. B. matt).

Wer will, kann nach einigen Tagen eine weitere dünne Schicht Top Coat ergänzen. Das frischt Glanz und Schutz spürbar auf, ohne den Lack komplett erneuern zu müssen.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Es gibt ein paar Klassiker, die selbst eine sorgfältige Maniküre schnell ruinieren:

  • Base Coat weglassen
    Spart zwar einen Schritt, rächt sich aber oft mit Verfärbungen – vor allem bei dunklen oder sehr intensiven Farben – und schlechterer Haftung.

  • Zu dicke Schichten
    Dick aufgetragener Lack trocknet schlecht durch und bleibt lange weich.
    Ergebnis: Dellen, Kratzer, Bettwäsche-Abdrücke und schneller Abrieb.

  • Keine Trockenzeit zwischen den Schichten
    Wird zu früh weiter lackiert, kann der Lack zäh, wellig oder blasenförmig werden. Zudem splittert er häufig schneller.

  • Nagelspitzen nicht versiegeln
    Wenn die Kanten ausgelassen werden, platzt der Lack oft zuerst an der Spitze ab – der typische „weiße Rand“, obwohl der Rest noch gut aussieht.

  • Fettige Hände oder Nagelöl direkt davor
    Öl und Creme auf dem Nagel wirken wie ein Trennfilm. Folge: Der Lack haftet deutlich schlechter, egal wie gut das Produkt eigentlich ist.


Praxisnahe Tipps für länger haltbaren Lack

  • Dünn arbeiten, lieber eine Schicht mehr
    Mehrere dünne Lagen (Base, zwei bis drei Farbschichten, Top Coat) sind stabiler und trocknen besser durch als eine dicke „Panzer-Schicht“.

  • Ausreichende Trockenzeit einplanen
    Zwischen den Schichten jeweils einige Minuten Pause. Danach idealerweise 20–30 Minuten einplanen, in denen die Hände wenig belastet werden.

  • Kleine Patzer sofort ausbessern
    Solange der Lack noch feucht ist, lassen sich Fehler am Rand mit einem feinen Pinsel oder Wattestäbchen und etwas Entferner sauber korrigieren.

  • Nägel im Alltag schonen
    Beim Putzen, Abwaschen oder längeren Kontakt mit Wasser besser Handschuhe tragen. Feuchtigkeit und Reibung sind der Feind jeder Maniküre.

  • Zwischendurch pflegen
    Zwischen den Maniküren Nagelhaut und Nagelplatte pflegen – z. B. mit Öl oder einer leichten Pflege. Ein gesunder, glatter Nagel ist die beste Basis für haltbaren Lack.


Kurz zusammengefasst

Die bewährte Reihenfolge lautet: reinigen, formen, Base Coat, zwei dünne Farbschichten, Top Coat.
Jede Lage hat ihre Aufgabe – Schutz, Farbe, Versiegelung.
Wer dünn lackiert, die Nagelspitzen mitversiegelt und Trockenzeiten ernst nimmt, wird mit einer Maniküre belohnt, die sichtbar gepflegt aussieht und im Alltag länger durchhält.


Ähnliche Fragen

Trusted Shops Käuferschutz +

Ihr Einkauf ist kostenlos mit dem Trusted Shops Käuferschutz bis € 2.500,00 versichert.

Zertifikat anzeigen