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Welche Nährstoffe sind wichtig für starke und gesunde Nägel?

Welche Nährstoffe Ihre Nägel wirklich stark und gesund machen

Stabile, glatte Nägel vermitteln den Eindruck von Gesundheit – brüchige, splitternde oder weiche Nägel dagegen verunsichern viele. Oft steckt nichts Dramatisches dahinter, sondern eine Kombination aus ungünstigen Gewohnheiten und einer nicht optimalen Nährstoffversorgung. In diesem Artikel geht es darum, welche Vitamine und Mineralstoffe Ihre Nägel tatsächlich brauchen, wie Sie sie über die Ernährung abdecken und in welchen Situationen es sich lohnt, genauer hinzuschauen.


Was Ihre Nägel über Ihre Nährstoffversorgung verraten können

Nägel bestehen überwiegend aus Keratin – einem Strukturprotein, das auch Haare und die oberste Hautschicht aufbaut. Damit dieses Keratin stabil und widerstandsfähig wird, braucht der Körper passende Bausteine: Eiweiß, bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Fehlt es über längere Zeit an einzelnen Nährstoffen, kann sich das unter anderem zeigen durch:

  • weichere oder brüchige Nägel
  • leichtes Splittern
  • ausgeprägtere Rillen

Solche Veränderungen sind allerdings nie automatisch ein Beweis für einen Mangel. Häufig spielen auch andere Faktoren hinein: häufiges Händewaschen, Lösungsmittel, Reinigungsmittel, ständige Feuchtigkeit, aber auch mechanische Belastung durch Tippen, Putzen oder handwerkliche Tätigkeiten. Die Ernährung ist nur ein Teil des Puzzles – aber ein zentraler.


Die wichtigsten Nährstoffe für starke, widerstandsfähige Nägel

Im Mittelpunkt stehen vor allem diese Gruppen:

1. Proteine (Eiweiß)
Keratin ist ein Protein – genauer gesagt eine Kette aus Aminosäuren. Wenn die Ernährung dauerhaft eiweißarm ist, hat der Körper weniger Baumaterial für stabile Nagelstrukturen. Gute Eiweißquellen finden sich sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln. Entscheidend ist nicht ein „Superfood“, sondern eine insgesamt verlässliche Eiweißzufuhr.

2. Biotin (Vitamin B7)
Biotin ist am Stoffwechsel von Keratin beteiligt und wird häufig mit kräftigeren Nägeln in Verbindung gebracht. Es steckt in vielen Lebensmitteln in kleinen Mengen: zum Beispiel in Eiern, Haferflocken, Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und einigen Gemüsesorten. Ein ausgeprägter Biotinmangel ist selten, aber eine gute Grundversorgung schadet den Nägeln sicher nicht.

3. Weitere B-Vitamine
B-Vitamine sind eng mit dem Energie- und Zellstoffwechsel verknüpft. Besonders B2, B6 und B12 sind für die Bildung neuer Zellen wichtig – auch in der Nagelmatrix, also dem Bereich unter der Haut, in dem der Nagel entsteht. Fehlt hier über längere Zeit etwas, kann die Nagelqualität nachlassen.

4. Eisen
Eisen sorgt dafür, dass Sauerstoff im Körper transportiert werden kann. Ein Mangel zeigt sich nicht nur in Müdigkeit und Blässe, sondern manchmal auch an den Nägeln – sie können dünn, brüchig oder löffelförmig werden. Eisenquellen sind unter anderem Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, bestimmte Gemüsesorten, Nüsse und – je nach Ernährungsweise – Fleisch und andere tierische Produkte.

5. Zink
Zink ist an Zellteilung, Regeneration und Wundheilung beteiligt und unterstützt die Keratinbildung. Gerade schnell wachsende Gewebe wie Haut, Haare und Nägel sind auf eine ausreichende Versorgung angewiesen. Zink steckt zum Beispiel in Nüssen, Samen, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und – je nach Kostform – in Fleisch, Käse oder Eiern.

6. Magnesium, Calcium und weitere Spurenelemente
Magnesium und Calcium sind vor allem als „Knochen- und Muskelmineralstoffe“ bekannt, spielen aber auch in enzymatischen Prozessen eine Rolle, die für die Nagelbildung relevant sind. Spurenelemente wie Selen und Kupfer tragen zusätzlich zur normalen Funktion von Zellen und Bindegewebe bei. Ein isolierter Mangel ist selten, aber eine unausgewogene Ernährung kann die Reserven langfristig belasten.


So versorgen Sie Ihre Nägel im Alltag mit den richtigen Nährstoffen

Eine spezielle „Nagel-Diät“ brauchen die wenigsten. Entscheidend ist, wie Ihr Speiseplan insgesamt aussieht. Bewährt haben sich zum Beispiel:

  • zu jeder Mahlzeit eine verlässliche Eiweißquelle einplanen
  • täglich Gemüse und Obst in möglichst verschiedenen Farben essen
  • regelmäßig Vollkornprodukte statt Weißmehlprodukte wählen
  • Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte fest in den Alltag einbauen
  • auf ausreichend gute Fette aus pflanzlichen Ölen, Nüssen und Samen achten

Ernährung allein reicht aber nicht. Unterstützend wirken:

  • sorgfältige Hand- und Nagelpflege
  • Handschuhe bei Putz- und Gartenarbeiten
  • zurückhaltender Einsatz von aggressiven Nagellackentfernern und Reinigungsmitteln

So verbessern Sie die „Arbeitsbedingungen“ für Ihre Nägel von innen und außen.


Typische Stolperfallen – und was dahinterstecken kann

Rund um Nährstoffe und Nagelgesundheit kursieren einige hartnäckige Vorstellungen:

  • „Ein einziges Nahrungsergänzungsmittel löst alle Probleme“
    Nägel reagieren auf ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Ein einzelnes hochdosiertes Präparat ist selten die Lösung – vor allem nicht ohne Klarheit über den tatsächlichen Bedarf.

  • „Schnelle Wunder sind möglich“
    Nägel wachsen langsam. Selbst wenn Sie Ihre Ernährung heute umstellen, dauert es Wochen bis Monate, bis der nachwachsende Teil sichtbar stabiler wird. Wer nach zwei Wochen ein „Sofortergebnis“ erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht.

  • „Brüchige Nägel sind immer ein Zeichen von Mangel“
    Häufig sind äußere Einflüsse entscheidend: Wasser, Reinigungsmittel, künstliche Nägel, häufiges Feilen, aber auch Nagellack und Entferner. Nicht jedes Problem lässt sich über Vitamine lösen.

  • „Mehr ist besser“
    Das gilt für Nährstoffe nicht. Manche Vitamine und Mineralstoffe können bei Überdosierung schaden. Hochdosierte Präparate gehören – wenn überhaupt – in ärztliche Begleitung, nicht in die Schublade „Kann ja nicht schaden“.


Erprobte Tipps für schön gepflegte Nägel von innen und außen

  • Essen Sie abwechslungsreich: ausreichend Eiweiß, Vollkornprodukte, viel Gemüse, etwas Obst, regelmäßig Nüsse und Hülsenfrüchte.
  • Trinken Sie über den Tag verteilt genug – Wasser oder ungesüßte Getränke.
  • Schützen Sie Ihre Hände bei Haus-, Putz- und Gartenarbeiten mit passenden Handschuhen.
  • Nutzen Sie milde Handseifen und pflegende Cremes oder Öle für Hände und Nagelhaut.
  • Gönnen Sie Ihren Nägeln immer wieder Pausen von Lack, Gel- oder Acrylnägeln.

Wenn sich Ihre Nägel trotz guter Pflege und vernünftiger Ernährung deutlich verändern, sich verfärben, schmerzen oder andere Beschwerden hinzukommen, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Dann geht es nicht mehr nur um Kosmetik, sondern um mögliche gesundheitliche Ursachen.


Kurz zusammengefasst

Starke, gesunde Nägel entstehen aus dem Zusammenspiel von innerer Versorgung und äußerer Pflege. Wichtig sind vor allem: ausreichend Eiweiß, Biotin, weitere B-Vitamine, Eisen, Zink sowie bestimmte Mineralstoffe und Spurenelemente. Eine bunte, ausgewogene Ernährung deckt diesen Bedarf in den meisten Fällen zuverlässig ab. Nahrungsergänzungsmittel sind ohne nachgewiesenen Mangel eher Kür als Pflicht – entscheidend sind Geduld, Regelmäßigkeit und ein schonender Umgang mit den Nägeln im Alltag.


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