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Macht es einen Unterschied, ob ich vorher eine Bodylotion oder Öl benutze?

Bodylotion oder Körperöl zuerst – macht das wirklich einen Unterschied?

Viele cremen sich nach dem Duschen quasi im Halbschlaf ein – die Reihenfolge wird dabei oft eher intuitiv als bewusst gewählt. Zuerst die Bodylotion, dann Öl? Oder reicht eins von beidem völlig aus? Und merkt die Haut das überhaupt?

Im Folgenden geht es darum, worin sich Lotion und Öl tatsächlich unterscheiden, in welchen Situationen welches Produkt Sinn ergibt und wie Sie beide so kombinieren können, dass Ihre Haut gut versorgt ist – ohne Pflegerituale, die mehr Zeit kosten als Nutzen bringen.


Was Bodylotion und Öl in Ihrer Pflege-Routine eigentlich leisten

Bodylotion und Körperöl verfolgen dasselbe Ziel: Die Haut soll weich bleiben und nicht austrocknen. Der Weg dahin ist jedoch unterschiedlich.

Bodylotion

  • enthält immer einen Wasseranteil plus Fette
  • bringt Feuchtigkeit in die oberste Hautschicht
  • zieht meist vergleichsweise schnell ein
  • kann je nach Rezeptur sehr leicht oder deutlich reichhaltig sein

Körperöl

  • besteht überwiegend oder komplett aus Ölen
  • bildet einen feinen, schützenden Film auf der Haut
  • hilft vor allem, vorhandene Feuchtigkeit besser zu halten
  • wirkt im Gefühl oft intensiver und „umhüllender“

Der Kernpunkt ist:
Lotion liefert Feuchtigkeit, Öl konserviert sie eher. Genau deshalb kann die Reihenfolge einen spürbaren Unterschied machen – sowohl für das unmittelbare Hautgefühl als auch dafür, wie lange die Pflege anhält.


So kombinieren Sie Lotion und Öl sinnvoll im Alltag

Ob Lotion oder Öl zuerst sinnvoll ist, hängt vor allem von Ihrem Hautzustand und Ihrem Ziel ab – nicht von einer abstrakten Regel.

1. Für normale bis leicht trockene Haut

  • Nach dem Duschen die Haut nur sanft abtupfen, sie darf noch leicht feucht bleiben.
  • Zuerst Bodylotion auftragen und kurz einziehen lassen.
  • Fühlen sich einzelne Stellen (z. B. Schienbeine, Ellenbogen) danach noch rau an, dort zum Abschluss etwas Öl einmassieren.

So bleibt die Pflege insgesamt leicht, ohne dass trockene Partien zu kurz kommen.

2. Für sehr trockene oder rau wirkende Haut

  • Direkt nach der Dusche, auf noch leicht feuchter Haut, eine reichhaltige Lotion oder Creme verwenden.
  • Anschließend eine dünne Schicht Öl darüber geben, um die Feuchtigkeit zu „versiegeln“ und länger zu halten.

Diese Kombination funktioniert besonders gut bei Haut, die schnell spannt oder zu Schüppchen neigt.

3. Wenn Sie nur ein Produkt verwenden möchten

  • Lotion ist sinnvoll, wenn Sie ein leichtes Hautgefühl und schnelles Einziehen bevorzugen.
  • Öl passt besser, wenn Sie ein intensiveres Pflegegefühl und einen leichten Glanz mögen und das Einziehen etwas länger dauern darf.

Beides ist völlig legitim – entscheidend ist, wie sich Ihre Haut langfristig anfühlt.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Zu viel Produkt auf einmal
Wer Lotion und Öl großzügig übereinander schichtet, landet schnell bei einem Film, der klebt oder schmiert. Sinnvoller ist es, mit kleinen Mengen zu beginnen und nur dort nachzulegen, wo die Haut es wirklich braucht.

Öl auf komplett trockener, ungepflegter Haut
Auf sehr trockener Haut kann reines Öl allein enttäuschend wirken: Es fehlt schlicht die Feuchtigkeit, die „eingeschlossen“ werden könnte. In diesem Fall hilft entweder die Kombination mit einer Lotion oder das Auftragen auf leicht feuchte Haut nach dem Duschen.

Unrealistische Erwartungen
Weder Lotion noch Öl gleichen eine lange Zeit ohne Pflege in wenigen Anwendungen aus. Gerade bei trockener oder empfindlicher Haut entsteht eine stabile Verbesserung meist erst durch konsequente Routine über mehrere Wochen – die Reihenfolge ist dabei ein Puzzleteil, aber nicht das einzige.


Erprobte Tipps für eine geschmeidige, langanhaltend gepflegte Haut

  • Tragen Sie Ihre Pflege idealerweise innerhalb von etwa 10 Minuten nach dem Duschen auf, solange die Haut noch leicht feucht ist.
  • Beobachten Sie Ihre Haut: Manche kommen mit „Lotion unter Öl“ bestens zurecht, andere fahren mit nur einem Produkt deutlich besser.
  • Klassische Problemzonen wie Unterschenkel, Hände und Füße dürfen regelmäßig eine Extraportion Pflege bekommen.
  • Passen Sie die Texturen an die Jahreszeit an: Im Sommer eher leichter, im Winter ruhig öfter mit dem „Lotion-plus-Öl“-Prinzip arbeiten.

Kurz zusammengefasst

Die Reihenfolge von Bodylotion und Körperöl ist nicht völlig egal.
Lotion bringt Feuchtigkeit, Öl hilft in erster Linie, sie zu halten. Für viele Hauttypen – speziell bei Trockenheit – funktioniert das Schema „zuerst Lotion, dann gezielt etwas Öl“ sehr gut. Wichtiger als eine starre Regel ist allerdings, dass Sie auf Ihre Haut achten und Menge wie Reihenfolge an ihre tatsächlichen Bedürfnisse anpassen.


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