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Was ist der Unterschied zwischen Reinigungsöl, -gel, -schaum und -milch?

Öl, Gel, Schaum oder Milch? So finden Sie den passenden Gesichtsreiniger

Vor dem Badezimmerspiegel begegnen einem meist dieselben vier Begriffe: Reinigungsöl, -gel, -schaum und -milch. Alles soll „reinigen“ – aber wie unterscheiden sich diese Produkte tatsächlich? Und was passt zu welchem Hauttyp oder zu welchem Make-up-Alltag?
Im Folgenden geht es um die grundlegenden Unterschiede, typische Irrtümer und darum, wie Sie aus der Vielfalt eine sinnvolle, alltagstaugliche Routine machen.


Was Reinigungsöl, -gel, -schaum und -milch grundlegend unterscheidet

Alle Varianten haben dasselbe Ziel – saubere Haut –, verfolgen dieses Ziel aber mit unterschiedlichen Ansätzen.

Reinigungsöl

  • Basis sind Öle oder ölähnliche Komponenten.
  • Löst sehr gut alles, was fettlöslich ist: Sonnenschutz, Make-up, Talg.
  • Wird in der Regel auf trockener Haut einmassiert, dann mit Wasser emulgiert, bis es milchig wird, und anschließend abgespült.
  • Kann – je nach Zusammensetzung – für trockene, empfindliche oder zu Spannungsgefühlen neigende Haut besonders angenehm sein.

Reinigungsgel

  • Leichte, meist transparente Gel-Textur.
  • Wird mit Wasser aufgeschäumt, schäumt aber je nach Formel nur leicht oder mäßig.
  • Entfernt Schweiß, überschüssigen Talg und Schmutz zuverlässig.
  • Häufig erste Wahl bei normaler bis eher fettiger Haut.

Reinigungsschaum

  • Kommt direkt als Schaum aus der Verpackung oder bildet beim Auftragen Schaum.
  • Viele Schäume reinigen sehr gründlich, einige entfetten dabei aber recht stark.
  • Tendenziell geeignet für fettige oder unempfindliche Haut, sofern die Formulierung nicht zu austrocknend ist.

Reinigungsmilch

  • Cremig-milchige Emulsion aus Wasser und Fetten.
  • Reinigt sanft und hinterlässt oft ein leicht gepflegtes, weiches Hautgefühl.
  • Besonders interessant für trockene, sensible oder reifere Haut.

Wie Sie die verschiedenen Reiniger sinnvoll in Ihre Routine einbauen

Hilfreich sind zwei Leitfragen:
Wie viel Make-up oder Sonnenschutz tragen Sie täglich? Und wie verhält sich Ihre Haut von Natur aus – eher trocken, eher fettig, schnell gereizt?

Wenn Sie viel Make-up oder wasserfesten Sonnenschutz tragen

  • Schritt 1: Ein Reinigungsöl löst diese Schichten meist am schonendsten.
  • Schritt 2: Ein mildes Gel oder eine milde Reinigungsmilch entfernt danach Ölreste und letzte Rückstände („Double Cleansing“).

Wenn Sie wenig oder kein Make-up nutzen

  • Normale bis leicht fettige Haut kommt meist gut mit einem sanften Gel oder einem milden Schaum zurecht.
  • Trockene oder empfindliche Haut fühlt sich mit Reinigungsmilch oder einem sehr milden Reinigungsöl oft wohler.

Anwendung in der Praxis

  • Morgens genügt vielen eine milde Reinigung (z.B. Gel oder Milch), um Schweiß und Pflege vom Vorabend zu entfernen.
  • Abends sollten Sonnenschutz, Schmutz und eventuelles Make-up gründlich, aber reizarm entfernt werden – je nach Hauttyp mit Öl plus zweitem Reiniger oder einem einzelnen, gut passenden Produkt.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Zu „stark“ reinigen
Sehr intensive Schäume oder aggressive Gele können die Hautbarriere strapazieren. Warnsignale sind Spannungsgefühle, Rötungen oder raue Stellen direkt nach dem Waschen.

Öl falsch abnehmen
Wenn Reinigungsöl nicht richtig mit Wasser emulgiert oder zu knapp abgespült wird, bleiben Rückstände. Bei manchen Hauttypen begünstigt das Unreinheiten.

Nur nach Hauttyp, nicht nach Nutzung auswählen
Fettige Haut mit viel Make-up braucht oft trotzdem ein Öl im ersten Schritt, um alles zu lösen. Trockene Haut mit kaum Make-up kommt häufig mit einer Reinigungsmilch oder einem sehr milden Gel aus – ein stark entfettender Schaum wäre hier eher kontraproduktiv.

Zu heißes Wasser
Sehr warmes Wasser entzieht zusätzlich Fett und Feuchtigkeit. Lauwarmes Wasser genügt völlig und ist hautschonender.


Erprobte Tipps für eine angenehme, gründliche Gesichtsreinigung

  • Orientieren Sie sich am Hautgefühl direkt nach der Reinigung: Sauber, aber nicht „quietschend“ trocken, ist ein gutes Zeichen.
  • Wenn die Haut spannt, greifen Sie zu einer cremigeren oder öligen Textur und reduzieren die Reinigungsdauer.
  • Bei viel Sonnenschutz oder stark haftendem Make-up sind zwei milde Schritte sinnvoller als ein einziger, sehr „starker“ Reiniger.
  • Passen Sie die Textur der Jahreszeit an: Im Winter vertragen viele eher Milch oder Öl, im Sommer eher Gel oder einen milden Schaum.

Kurz zusammengefasst

Reinigungsöl, -gel, -schaum und -milch unterscheiden sich vor allem in Textur, Reinigungsintensität und dem Gefühl, das sie auf der Haut hinterlassen.
Öle sind stark bei Make-up und Sonnenschutz, Gel und Schaum wirken eher frisch und klärend, Milch eher sanft und pflegend. Entscheidend ist die Kombination aus Ihrem Hauttyp, der täglichen Belastung (Make-up, Sonnenschutz, Schweiß) und dem Hautgefühl, das Sie sich nach der Reinigung wünschen.


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