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Wie oft sollte man ein Körperpeeling anwenden und welche Art ist am schonendsten?

Wie oft ist sinnvoll? So finden Sie das richtige Maß beim Körperpeeling

Körperpeelings versprechen schnell glattere, weichere Haut. Was leicht vergessen wird: Zu häufiges oder zu intensives Peelen bringt die Haut eher aus dem Gleichgewicht, als dass es ihr hilft. Entscheidend sind Ihr Hauttyp, die Art des Peelings – und wie konsequent Sie auf die Reaktion Ihrer Haut achten.
Im Folgenden finden Sie Orientierung, wie oft ein Körperpeeling sinnvoll ist, welche Varianten als besonders schonend gelten und was Sie im Alltag tun können, um Ihre Hautbarriere nicht unnötig zu strapazieren.


Warum Peelings überhaupt wirken – und wo ihre Grenzen liegen

Ein Körperpeeling löst abgestorbene Hautzellen von der Oberfläche.
Die Haut fühlt sich glatter an, Pflegeprodukte dringen besser ein, und eingewachsene Haare können seltener auftreten.

Grob lassen sich drei Gruppen unterscheiden:

  • Mechanische Peelings
    Hier übernehmen kleine Partikel (z. B. Zucker, Salz, fein gemahlene Pflanzenteile) die Arbeit. Durch die Reibung wird die Oberfläche geglättet.

  • Chemische Peelings
    Sie setzen auf Säuren wie AHA (z. B. Milchsäure, Glykolsäure) oder BHA (z. B. Salicylsäure). Diese lösen die Verbindungen zwischen abgestorbenen Zellen, ganz ohne Rubbeln.

  • Enzympeelings
    Sie nutzen Enzyme, häufig aus Früchten, die Proteine in den oberen Hautschichten aufweichen und so für ein sanftes Ablösen sorgen.

Alle drei Varianten können wirksam sein. Ausschlaggebend sind Konzentration und Formulierung des Produkts, Häufigkeit der Anwendung und Ihr individueller Hautzustand. Denn jedes Peeling – egal wie mild – ist immer auch ein Eingriff in die Hautbarriere und damit ein gewisser Stressreiz.


Wie oft ist sinnvoll? Orientierung nach Hauttyp und Peelingart

Eine feste Regel, die für alle passt, gibt es nicht. Diese Richtwerte gelten jedoch als schonend und sind ein guter Ausgangspunkt:

  • Normale bis leicht trockene Haut
    Mechanisches Peeling: etwa 1× pro Woche.
    Mildes chemisches oder Enzympeeling: 1–2× pro Woche, wenn die Haut es gut toleriert.

  • Trockene, empfindliche oder zu Rötungen neigende Haut
    Mechanische Peelings mit groben Körnchen besser meiden oder höchstens alle 10–14 Tage sehr vorsichtig anwenden.
    Meist angenehmer: milde chemische oder Enzympeelings, etwa 1× pro Woche.

  • Fettige oder zu Unreinheiten neigende Körperhaut
    Je nach Verträglichkeit kann ein mildes chemisches Peeling 1–3× pro Woche sinnvoll sein.
    Mechanische Peelings nur mit leichtem Druck verwenden, um Entzündungen nicht anzufachen.

Ein guter Anhaltspunkt ist immer Ihre eigene Wahrnehmung:
Nach dem Peeling sollte sich die Haut glatt und angenehm anfühlen – nicht brennend, deutlich gespannt oder anhaltend gerötet. Schuppung, Jucken oder verstärkte Trockenheit im Anschluss deuten darauf hin, dass Häufigkeit, Produkt oder Intensität nicht passen. Dann lohnt es sich, seltener zu peelen oder auf eine mildere Form umzusteigen.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Was der Haut häufig Probleme macht:

  • Zu grobe Körnchen und starker Druck
    Scharfkantige Partikel und kräftiges Rubbeln begünstigen Mikroverletzungen, Rötungen und langfristig auch eine empfindlichere Haut.

  • Zu häufiges Peelen
    Wer täglich oder sehr oft peelt, schwächt die Hautbarriere. Die Folge können Trockenheit, Brennen, Spannungsgefühle und eine höhere Reizbarkeit sein.

  • Peeling auf rasierter oder gereizter Haut
    Nach der Rasur, bei Sonnenbrand oder bestehender Reizung ist die Haut ohnehin angegriffen – Peelings verstärken das meist.

  • Keine Pflege im Anschluss
    Nach dem Peeling ist die Haut besonders aufnahmebereit. Bleibt eine pflegende, rückfettende Pflege aus, trocknet sie schneller aus und regeneriert schlechter.

  • Körperpeeling im Gesicht verwenden
    Gesichtshaut ist feiner und reaktiver. Produkte für den Körper sind dafür in der Regel zu grob oder zu hoch dosiert.


Welche Peelingart ist am schonendsten? Darauf können Sie achten

Im Körperbereich gelten tendenziell diese Varianten als relativ sanft – immer vorausgesetzt, sie werden maßvoll eingesetzt:

  • Feinkörnige, milde mechanische Peelings
    Mit kleinen, glatten Partikeln, sanft einmassiert und ohne starken Druck.
    Große, scharfkantige Körnchen reizen die Haut deutlich stärker.

  • Milde Enzympeelings
    Sie arbeiten ohne Reibung und sind daher für empfindliche oder trockene Haut oft eine gute Option – insbesondere, wenn die Einwirkzeit nicht zu lang ist.

  • Sanfte chemische Peelings mit niedriger Konzentration
    Niedrig dosierte AHA- oder BHA-Produkte können die Hautstruktur verbessern, ohne sie übermäßig zu belasten – vorausgesetzt, die Anwendung bleibt in einem moderaten Rahmen.

Hilfreich ist außerdem:

  • Peelings möglichst auf feuchter Haut anwenden, z. B. unter der Dusche.
  • Lauwarmes Wasser verwenden, da sehr heißes Wasser zusätzlich austrocknet.
  • Im Anschluss eine rückfettende, feuchtigkeitsspendende Pflege auftragen, um die Barriere zu unterstützen.
  • Bei Sonneneinwirkung an ausreichenden UV-Schutz denken, da frisch gepeelte Haut empfindlicher auf Sonne reagiert.

Kurz zusammengefasst

Für die meisten reicht ein Körperpeeling ungefähr einmal pro Woche völlig aus.
Empfindliche Haut profitiert eher von größeren Abständen, bei fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut kann ein mildes chemisches Peeling etwas öfter sinnvoll sein. Besonders schonend sind feinkörnige mechanische Peelings, Enzympeelings und milde chemische Peelings in niedriger Konzentration – immer in Maßen eingesetzt und konsequent mit guter Pflege kombiniert.


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