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Kann ein Peeling gegen verstopfte Poren und Mitesser helfen?

Glattere Haut, weniger Mitesser: Was ein Peeling wirklich leisten kann

Verstopfte Poren und Mitesser gehören zu den häufigsten Hautthemen – bei fettiger Haut genauso wie bei eigentlich „normaler“ Haut. Viele greifen dann reflexartig zu einem Peeling. Die Frage ist: Bringt das tatsächlich etwas oder strapaziert man die Haut nur zusätzlich? Im Folgenden geht es darum, wie Peelings wirken, welche Varianten es gibt und wie Sie sie so einsetzen, dass Poren feiner wirken und Mitesser nach und nach weniger sichtbar werden.


Wie verstopfte Poren und Mitesser entstehen – und wo das Peeling ansetzt

Mitesser (Komedonen) entstehen, wenn sich in den Poren eine Mischung aus Talg, abgestorbenen Hautzellen und Schmutz ansammelt.
Wird dieses „Gemisch“ nicht regelmäßig abtransportiert, verstopft die Pore.

Offene Mitesser sehen dunkel aus, weil der Talgpfropf an der Luft oxidiert.
Geschlossene Mitesser zeigen sich eher als kleine, hellere Knötchen unter der Hautoberfläche.

Ein Peeling setzt an zwei Stellen an:

  • Es löst abgestorbene Hautschüppchen von der Oberfläche.
  • Je nach Peeling-Art kann es in die Poren eindringen und Talgablagerungen lockern.

Damit kann ein Peeling helfen,

  • neuen Verstopfungen vorzubeugen
  • bestehende Mitesser schrittweise zu reduzieren
  • die Haut insgesamt glatter und gleichmäßiger wirken zu lassen

Entscheidend ist jedoch, welches Peeling Sie nutzen – und wie oft.


Mechanisch oder chemisch? Die wichtigsten Peeling-Arten im Überblick

Im Wesentlichen gibt es zwei Gruppen von Peelings:

Mechanische Peelings
Sie enthalten kleine Körnchen, die beim Einmassieren lose Hautschuppen abreiben.
Sie arbeiten nur an der Oberfläche und können, wenn man zu fest reibt oder zu häufig anwendet, die Haut reizen – bis hin zu Mikroverletzungen.

Chemische bzw. „säurebasierte“ Peelings
Hier übernehmen Säuren den Job des Ablösens:

  • Fruchtsäuren (AHA) wirken vor allem an der Oberfläche. Sie können das Hautbild ebenmäßiger erscheinen lassen, indem sie die obere Hornschicht lockern.
  • Salicylsäure (BHA) ist fettlöslich und kann in die Poren eindringen. Sie wird gerne bei zu Mitessern neigender, eher fettiger Haut genutzt, weil sie Talg und Ablagerungen in den Poren lösen kann.

Für verstopfte Poren und Mitesser sind chemische Peelings, insbesondere mit BHA, in der Regel sinnvoller als grobe mechanische Peelings – sie arbeiten gezielter und sind bei passender Konzentration oft sogar schonender.


Wie Sie ein Peeling sinnvoll in Ihre Pflegeroutine einbauen

Für die meisten Hauttypen genügt es, ein Peeling ein- bis mehrmals pro Woche zu verwenden – nicht täglich.

Ein möglicher Ablauf:

  1. Reinigung
    Zunächst eine milde Gesichtsreinigung, um Make-up, Sonnenschutz und Schmutz gründlich, aber sanft zu entfernen.

  2. Peeling anwenden

    • Mechanisches Peeling: Mit wenig Druck einmassieren, nicht schrubben, kurz einwirken lassen, sorgfältig abspülen.
    • Chemisches Peeling: Nach Produktanweisung auftragen und einwirken lassen. Viele Formulierungen bleiben auf der Haut und werden nicht abgewaschen.
  3. Beruhigende Pflege
    Danach eine leichte, nicht komedogene Creme oder Lotion auftragen, um die Haut zu beruhigen und Feuchtigkeit zu geben.

  4. Am Morgen: Sonnenschutz
    Säurepeelings können die Haut lichtempfindlicher machen. Ein geeigneter Sonnenschutz (idealerweise täglich) ist deshalb nicht optional, sondern Pflicht.

Wie oft Sie peelen können, hängt von der Empfindlichkeit Ihrer Haut ab. Wenn die Haut spannt, brennt oder stark schuppt, ist das ein deutliches Signal, seltener zu peelen oder das Produkt zu wechseln.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Beim Thema Peeling gibt es einige Klassiker, die Porenprobleme eher verschlimmern, statt sie zu verbessern:

  • Zu häufiges Peelen
    Tägliches oder sehr intensives Peelen kann die Hautbarriere schwächen. Die Folge: mehr Rötungen, Trockenheit, im schlimmsten Fall noch mehr Unreinheiten.

  • Zu grobe Körnchen
    Scharfkantige, große Peelingpartikel (z. B. gemahlene Nussschalen) können winzige Verletzungen verursachen. Für empfindliche oder zu Unreinheiten neigende Haut ist das keine gute Kombination.

  • Mehrere Peelings gleichzeitig
    Reinigungsprodukt mit Peelingeffekt, plus mechanisches Peeling, plus Säurepeeling – diese „Dreifachladung“ ist für die meisten Hauttypen zu viel und führt eher zu Irritationen als zu klarer Haut.

  • Kein Sonnenschutz nach Säurepeelings
    Nach AHA- oder BHA-Peelings kann UV-Strahlung tiefer ansetzen. Mögliche Konsequenzen: stärkere Reizungen, Pigmentflecken, vorzeitige Hautalterung.


Smarte Strategien für sichtbar feinere Poren

Damit ein Peeling langfristig etwas bewirkt, lohnt sich ein überlegter Ansatz:

  • Sanft statt radikal
    Weniger Druck, kleinere Mengen, eine moderate Frequenz – das ist deutlich wirksamer, als die Haut „blank zu rubbeln“.

  • Stetigkeit statt Aktionismus
    Ein regelmäßig, aber zurückhaltend eingesetztes Peeling bringt mehr als sporadische „Intensivkuren“, nach denen die Haut tagelang gestresst ist.

  • Auf die Haut achten
    Rötungen, Brennen, starkes Spannungsgefühl oder dauerhafte Schuppung sind kein „Beweis, dass es wirkt“, sondern ein Hinweis auf Übertreibung.

  • Die Routine als Ganzes sehen
    Ein Peeling ist nur ein Puzzleteil. Genauso wichtig sind eine milde Reinigung, eine passende Feuchtigkeitspflege und konsequenter Sonnenschutz. Erst im Zusammenspiel kann sich das Hautbild beruhigen und verfeinern.


Kurz zusammengefasst

Ein Peeling kann bei verstopften Poren und Mitessern helfen – vor allem, wenn es abgestorbene Hautzellen löst und in die Poren eindringen kann. Besonders geeignet sind chemische Peelings mit fettlöslichen Inhaltsstoffen wie Salicylsäure. Entscheidend ist eine sanfte, regelmäßige Anwendung ohne Übertreibung und mit verlässlichem Sonnenschutz. Unter diesen Bedingungen kann ein Peeling dazu beitragen, dass die Haut glatter, klarer und insgesamt ebenmäßiger wirkt.


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