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Welche Sonnenschutzprodukte sind besonders gut für empfindliche Augen und brennende/Tränen verursachende Formeln geeignet?

Sonnenschutz rund um die Augen: So schützen Sie sensible Augenpartien ohne Brennen

Sonnenschutz und empfindliche Augen – für viele eine Kombination, die eher Stress als Sicherheit bedeutet. Kaum ist die Creme aufgetragen, fangen die Augen an zu tränen oder zu brennen. Gleichzeitig gehört die Partie rund um die Augen zu den Bereichen, die besonders schnell lichtbedingte Fältchen entwickeln. In diesem Text geht es darum, welche Sonnenschutzarten meist besser verträglich sind, wie Sie sie sinnvoll anwenden und was Sie tun können, um Reizungen möglichst zu vermeiden.


Warum die Augenpartie beim Sonnenschutz so anspruchsvoll ist

Die Haut um die Augen ist deutlich dünner, trockener und empfindlicher als die übrige Gesichtshaut. Sie reagiert deshalb schneller auf Reizstoffe, Duftstoffe und bestimmte UV-Filter.

In vielen gängigen Sonnenschutzprodukten stecken unter anderem:

  • Duftstoffe
  • Alkohol
  • bestimmte chemische (organische) UV-Filter, die viele Menschen als „brennend in den Augen“ empfinden

Gelangen diese Stoffe beim Schwitzen, durch Reiben oder über die Tränenflüssigkeit in die Augen, kann das zu Brennen, Rötung und starkem Tränen führen. Gleichzeitig ist die Augenpartie der Sonne permanent ausgesetzt – beim Autofahren, beim Spaziergang, selbst im Schatten durch Streulicht. Ohne Schutz altert die Haut dort schneller und entwickelt früher Fältchen. Ein durchdachter Sonnenschutz ist also nicht Luxus, sondern Vorsorge.


Welche Sonnenschutzarten für empfindliche Augen meist besser funktionieren

Eine absolute Garantie, dass ein Produkt nie in den Augen brennt, gibt es nicht – die individuelle Empfindlichkeit spielt eine große Rolle. Einige Prinzipien haben sich jedoch als tendenziell augenfreundlicher herausgestellt:

1. Duftstoffarme oder duftstofffreie Produkte
Duftstoffe gehören zu den häufigsten Auslösern für Reizungen. Wer zu empfindlichen Augen neigt, fährt meist besser mit neutral formulierten Produkten ohne Parfum oder mit sehr reduzierten Duftkomponenten.

2. Mineralische (physikalische) Filter
Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid bleiben überwiegend auf der Hautoberfläche. Viele empfinden sie rund um die Augen als weniger reizend als bestimmte chemische Filter.
Einschränkung: Je nach Formulierung kann ein sichtbarer Weißschleier auftreten – insbesondere bei dunkleren Hauttönen.

3. Speziell für Gesicht oder Augenpartie entwickelte Produkte
Sonnenschutz fürs Gesicht ist häufig milder formuliert als Körperprodukte. Einige Produkte sind zusätzlich „augenverträglich“ oder ähnlich gekennzeichnet und entsprechend getestet. Solche Hinweise deuten meist auf eine eher zurückhaltende, reizärmere Rezeptur hin.

4. Cremige, weniger flüssige Texturen
Sehr flüssige Texturen, Gele oder Sprays neigen dazu, zu verlaufen – gerade, wenn man schwitzt. Kompaktere Cremes, Sticks oder Lotionen bleiben eher dort, wo sie hingehören, und landen weniger leicht im Auge.


Typische Stolperfallen – und wie Sie Ihre Augen besser schützen

Selbst ein grundsätzlich gut verträglicher Sonnenschutz kann brennen, wenn die Anwendung ungünstig ist. Häufige Fehler:

Zu nah am unteren Wimpernkranz
Wenn der Sonnenschutz direkt bis an den unteren Wimpernrand aufgetragen wird, reicht ein wenig Schweiß oder Tränenflüssigkeit, und die Creme landet im Auge. Besser: einen kleinen Sicherheitsabstand zum Wimpernkranz lassen.

Auftragen auf feuchte oder verschwitzte Haut
Auf noch feuchter oder sehr warmer, verschwitzter Haut kann die Textur leichter „wandern“. Sinnvoller ist es, das Gesicht kurz trocken zu tupfen und erst dann den Sonnenschutz aufzutragen.

Reiben der Augen im Laufe des Tages
Wer sich häufig die Augen reibt, verteilt den Sonnenschutz unweigerlich in Richtung Auge. Versuchen Sie, die Augenpartie möglichst wenig anzufassen – auch wenn sie juckt oder müde wirkt.

Sprays direkt ins Gesicht
Feine Sprühnebel sind schwer zu kontrollieren und geraten schnell in die Augen. Wer empfindlich reagiert, sollte Sprays entweder ganz meiden oder sie in die Hände sprühen und dann gezielt auftragen.


Praktische Tipps für einen ruhigen Blick in der Sonne

Mit ein paar Anpassungen lässt sich Sonnenschutz deutlich augenfreundlicher gestalten:

  • Zwei-Zonen-Strategie:
    Für Stirn, Wangen und den übrigen Teil des Gesichts nutzen Sie Ihren üblichen Sonnenschutz. Für die unmittelbare Augenpartie kommt eine besonders milde, duftstoffarme oder mineralische Formulierung zum Einsatz.

  • In Ruhe auftragen, nicht „zwischen Tür und Angel“:
    Idealerweise tragen Sie Sonnenschutz zu Hause etwa 15–20 Minuten vor dem Hinausgehen auf. Das gibt der Textur Zeit, sich zu setzen, und reduziert das Risiko, dass sie später verläuft.

  • Mechanischen Schutz mitdenken:
    Eine Sonnenbrille mit verlässlichem UV-Schutz und ein Hut mit Krempe entlasten die Haut rund um die Augen deutlich – und das ganz ohne chemische oder mineralische Filter.

  • Nach Sport, Schwimmen oder starkem Schwitzen:
    Nach dem Wasser oder starkem Schwitzen das Gesicht mit klarem Wasser abspülen, vorsichtig trocken tupfen, den Sonnenschutz um die Augen behutsam erneuern und wieder zur Sonnenbrille greifen.


Kurz zusammengefasst

Für empfindliche Augen eignen sich meist milde, möglichst duftstoffarme Formulierungen mit mineralischen Filtern und eher cremigen Texturen besser als stark parfümierte oder sehr flüssige Produkte. Tragen Sie Sonnenschutz nicht zu dicht an den Wimpernkranz, verzichten Sie auf direkt ins Gesicht gesprühte Produkte und kombinieren Sie die Creme immer mit mechanischem Schutz wie Sonnenbrille und Hut. So lässt sich die sensible Augenpartie wirksam schützen, ohne den Tag mit brennenden oder tränenden Augen zu verbringen.


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