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Wie gehe ich vor, wenn ich mich bei der Augenbrauenform vermalt habe?

Wenn der Strich verrutscht: Was tun, wenn Sie sich bei der Augenbrauenform vermalt haben?

Eine sauber nachgezogene Augenbraue kann ein Gesicht beruhigen – oder komplett aus dem Gleichgewicht bringen. Ein Strich, der zu hart, zu dunkel oder einfach schief geraten ist, springt sofort ins Auge. Und meistens passiert es genau dann, wenn man es eilig hat.

Die beruhigende Nachricht: Die allermeisten Fehlgriffe lassen sich in wenigen Handgriffen ausbügeln. Ihr restliches Make-up muss dafür nicht dran glauben.

In diesem Artikel geht es darum, wie Sie vermalte Brauen Schritt für Schritt retten, welche Produkte dabei wirklich helfen und was Sie tun können, damit solche Patzer seltener passieren.


Erst einmal durchatmen: So „lesen“ Sie Ihre vermalte Augenbraue

Bevor Sie instinktiv zum Wattepad greifen, schauen Sie sich die Braue einen Moment bewusst an.

Stellen Sie sich bei gutem Licht vor den Spiegel und prüfen Sie für sich:

  • Sitzt die Braue insgesamt zu hoch, zu tief – oder wirkt sie vor allem im Vergleich zur anderen Seite schief?
  • Ist zu viel Produkt im Spiel, also wirkt die Braue zu dunkel oder wie ein Block?
  • Liegt der Fehler eher im vorderen Bereich, im Bogen oder nur am Ende?

Je klarer Sie für sich benennen, was stört, desto gezielter können Sie korrigieren. Das schützt davor, die Braue Stück für Stück „wegzuradieren“, bis sie am Ende viel dünner ist als geplant.

Ein kleiner Trick: Treten Sie ein Stück zurück. Aus 1–2 Metern Abstand sehen Sie besser, wie die Brauen im Gesamtbild wirken – und ob Sie den „Fehler“ überhaupt noch wahrnehmen.


Schritt für Schritt: So retten Sie eine vermalte Augenbraue im Alltag

1. Kleine Patzer mit einem Wattestäbchen ausblenden

Bei leicht verrutschten Kanten oder zu harten Linien reicht oft ein trockenes Wattestäbchen.

Setzen Sie es direkt an der Kante an und streichen Sie mit wenig Druck in Wuchsrichtung der Härchen. So wird die Linie weicher, ohne dass Sie gleich ganze Partien entfernen.

2. Präzise korrigieren mit etwas Make-up

Wenn die Braue zu hoch gezogen ist oder zu weit nach außen ragt, müssen Sie nicht von vorn beginnen.

Vorgehen:

  • Eine kleine Menge Concealer oder Foundation auf einen feinen, flachen Pinsel geben.
  • Entlang der gewünschten Brauenform eine klare Linie ziehen – wie eine Art „Radiergummi mit Farbe“.
  • Die Ränder vorsichtig in die Haut ausblenden, damit keine sichtbare Kante bleibt.

Auf diese Weise nehmen Sie nur den überschüssigen Teil weg und schärfen gleichzeitig die Kontur.

3. Zu dunkle oder blockartige Braue „entschärfen“

Wenn die Braue zu stark ausgefüllt wirkt:

  • Mit einem sauberen Spiralbürstchen gründlich durchkämmen. So verteilt sich überschüssige Farbe und die Braue bekommt wieder Struktur.
  • Falls sie immer noch zu kräftig wirkt, mit einem leicht angefeuchteten Wattestäbchen minimal Farbe abnehmen.

Arbeiten Sie hier bewusst in kleinen Schritten. Ein wenig zu viel Produkt lässt sich gut korrigieren – eine halb abgewischte Braue wirkt meist unruhiger als nötig.


Typische Stolperfallen – und wie Sie Ihre Brauen davor schützen

1. Zu nah am Spiegel schminken
Wer nur im Vergrößerungsspiegel arbeitet, verliert schnell das Gesamtbild. Die Brauen mögen einzeln perfekt wirken, passen aber nicht zueinander. Zwischendurch bewusst einen Schritt zurückgehen hilft, die Proportionen zu prüfen.

2. Zu früh „radieren“
Aus Reflex gleich alles abzuschminken, kostet Zeit und strapaziert die Haut. Häufig reicht es, nur eine überzogene Kante zu korrigieren – der Rest kann bleiben.

3. Zu viel Druck und zu harte Linien
Starker Druck erzeugt scharfe, unnatürliche Linien, die jede kleine Unregelmäßigkeit betonen. Kürzere, federnde Striche mit wenig Druck imitieren echte Härchen besser und lassen sich im Zweifel einfach wieder ausblenden.

4. Ungeduld bei der Symmetrie
Brauen sind „Schwestern, keine Zwillinge“ – und das aus gutem Grund. Der Versuch, sie millimetergenau anzugleichen, endet oft damit, dass beide immer dicker und dunkler werden, weil ständig nachgebessert wird.


Praxistipps für entspannte Brauenlooks – auch an stressigen Tagen

  • Mit der „besseren“ Braue beginnen:
    Jede Person hat meist eine Seite, die intuitiver gelingt. Starten Sie dort und nutzen Sie diese Braue als Orientierung für die andere.

  • Form erst skizzieren, dann ausfüllen:
    Markieren Sie Anfang, Bogen und Ende mit leichten Strichen. Wenn die Eckpunkte stimmen, verbinden und füllen Sie vorsichtig auf. So verrutscht die Grundform seltener.

  • Mit wenig Produkt starten:
    Besser mehrere dünne Schichten als eine zu kräftige. Was fehlt, lässt sich ergänzen – zu viel Produkt macht die Braue schnell hart und ist aufwendiger wieder zu entfernen.

  • Licht bewusst wählen:
    Tageslicht oder eine neutrale, nicht zu warme Lichtquelle zeigt die tatsächliche Farbintensität. Unter gelbem Licht wirken Brauen gerne weicher, als sie in Wirklichkeit sind.

  • Korrekturpinsel griffbereit haben:
    Ein schmaler, fester Pinsel für Concealer ist ideal, um Kanten zu säubern und kleine Patzer zu „löschen“, ohne das restliche Augen-Make-up anzutasten.


Kurz zusammengefasst

Vermalte Augenbrauen gehören zum Schminkalltag, nicht zur Katastrophe. Entscheidend ist, kurz hinzuschauen: Geht es um Form, Intensität oder um die Symmetrie? Mit Wattestäbchen, Brauenbürste und einem feinen Pinsel lassen sich die meisten Fehler gezielt kaschieren oder zurücknehmen. Wer in kleinen Schritten arbeitet, regelmäßig aus etwas Abstand prüft und mit leichter Hand zeichnet, reduziert Stress – und erspart sich radikale Neuanfänge.


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