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Wie passe ich mein Augenbrauen-Make-up an, wenn ich meine Haarfarbe färbe oder töne?

Wenn sich die Haarfarbe verändert: So finden Ihre Augenbrauen den passenden Ton

Wer die Haarfarbe verändert – ob färben, tönen oder aufhellen –, merkt schnell: Die vertrauten Augenbrauen wirken auf einmal fremd. Zu hart, zu blass oder einfach „nicht mehr passend“. Damit das Gesicht wieder stimmig wirkt, lohnt es sich, das Augenbrauen-Make-up bewusst mit anzupassen. Im Folgenden geht es darum, wie Sie die richtige Nuance finden, welche Intensität gut funktioniert und mit welchen Techniken Übergänge besonders natürlich aussehen.


Warum Haarfarbe und Augenbrauen immer zusammen gedacht werden sollten

Augenbrauen rahmen das Gesicht und verändern die Wirkung des gesamten Looks. Sobald sich die Haarfarbe ändert, verschieben sich Kontraste und Proportionen:

  • Helle Haare lassen sehr dunkle Brauen schnell streng oder hart wirken.
  • Dunklere Haare können sehr helle Brauen optisch „verschwinden“ lassen.
  • Warme oder kühle Haarfarben harmonieren nicht automatisch mit der natürlichen Brauenfarbe.

Entscheidend ist nicht, dass Haar- und Brauenfarbe identisch sind, sondern dass der Gesamteindruck ruhig und schlüssig wirkt. Meist sieht es am natürlichsten aus, wenn die Augenbrauen einen Tick dunkler sind als die Haarlänge. Bei sehr dunklen Haaren funktioniert es oft besser, die Brauen etwas weicher zu halten, statt sie tiefschwarz zu betonen.


So passen Sie Ihr Augenbrauen-Make-up Schritt für Schritt an

1. Helligkeit: Wie viele Stufen Unterschied wirken harmonisch?

Als Orientierung helfen grobe Richtwerte:

  • Bei blondierten oder sehr hell gefärbten Haaren:
    Brauen etwa 1–2 Nuancen dunkler als das Deckhaar geben Kontur, ohne zu streng zu wirken.

  • Bei mittelbraunen bis braunen Haaren:
    Brauen dürfen ungefähr gleich hell oder eine Nuance dunkler sein – das wirkt ausgeglichen.

  • Bei sehr dunklen oder schwarzen Haaren:
    Ein leicht hellerer, softer Brauenton kann natürlicher wirken als sattes Schwarz.

2. Unterton: Warm, kühl oder neutral?

Prüfen Sie zunächst, welchen Charakter Ihre neue Haarfarbe hat:

  • warm: goldig, kupfer, karamell, honig
  • kühl: aschig, platin, schiefer, blau-schwarz
  • neutral: weder deutlich golden noch grau

Dazu passend wählen Sie die Brauenprodukte:

  • Zu warmen Haarfarben passen Brauntöne mit einem Hauch Gold oder Rot.
  • Zu kühlen Haarfarben wirken aschige, gräuliche Brauntöne stimmiger.
  • Bei neutralen Haarfarben funktionieren neutrale Mittelbraun-Töne in der Regel am zuverlässigsten.

3. Textur: Puder, Stift oder Gel?

  • Puder
    Für ein weiches, schattiertes Ergebnis – ideal, wenn Sie sich an eine neue Farbe herantasten oder Brauen eher dezent ergänzen möchten.

  • Stift
    Für feine Härchenstriche und klare Konturen – sinnvoll, wenn die Form stärker definiert oder korrigiert werden soll.

  • Getöntes Gel
    Tönt die vorhandenen Härchen leicht ein und fixiert sie – hilfreich, wenn die natürliche Brauenfarbe deutlich von der Haarfarbe abweicht, Sie aber die Struktur erhalten wollen.


Häufige Stolperfallen – und wie Sie sie umgehen

Zu starke Verdunkelung bei hellen Haaren
Bleiben die Brauen sehr dunkel, während das Haar deutlich aufgehellt wird, entsteht schnell ein harter, unruhiger Kontrast. Besser: etwas weichere Brauntöne wählen und beim Auftrag weniger Druck geben.

Zu rötliche Brauen bei kühlen Haarfarben
Viele Brauntöne haben einen leichten Rotstich. Zu kühlem Blond oder kühlen Braun- bzw. Schwarznuancen sieht das oft unpassend aus. Achten Sie in diesem Fall gezielt auf neutrale oder aschige Varianten.

Unterschätztes Licht
Was im warmen Badlicht weich aussieht, wirkt im Tageslicht mitunter deutlich markanter. Prüfen Sie neue Brauenfarben nach Möglichkeit am Fenster oder draußen.

Zu harte Kanten bei sehr heller Haarfarbe
Sehr scharf abgrenzte, blockartige Brauen können in Kombination mit pastelligen oder sehr hellen Haaren künstlich wirken. Arbeiten Sie besser mit kleinen Strichen, weichen Übergängen und bürsten Sie die Farbe gut aus.


Feinabstimmung: Erprobte Tipps für ein natürliches Gesamtbild

  • Intensität langsam steigern: Lieber mit wenig Produkt starten und Schritt für Schritt aufbauen, statt später mühsam überschminken zu müssen.
  • Bürsten gehört dazu: Mit einer sauberen Brauenbürste überschüssige Farbe auskämmen und Ränder weicher machen – das nimmt Strenge.
  • Form erhalten, Farbe anpassen: Meist muss die Brauenform nicht neu erfunden werden. Oft reicht es, Ton und Intensität an die neue Haarfarbe anzunähern.
  • Am Haaransatz orientieren: Stimmen Sie die Brauen eher auf den Ansatz ab als auf stark aufgehellte Längen oder Spitzen – das wirkt logischer und ruhiger.
  • Bei radikalen Farbwechseln testen: Wechseln Sie etwa von Dunkelbraun zu Kupferrot oder von Braun zu Platinblond, lohnt es sich, mehrere Brauntöne erst auf Handrücken oder Wattepad auszuprobieren, bevor sie auf die Brauen kommen.

Kurz zusammengefasst

Wenn sich die Haarfarbe ändert, sollte das Augenbrauen-Make-up mitziehen. Entscheidend sind drei Punkte: die Helligkeit (kein extremer Kontrast), der Unterton (warm, kühl oder neutral) und die passende Textur. Oft genügen kleine Justierungen – eine Nuance Unterschied, sanfter Auftrag, sorgfältiges Ausbürsten –, damit Haare und Brauen wieder selbstverständlich zusammengehören.


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