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Welche Produkte und Inhaltsstoffe eignen sich besonders für eine gute Make-up-Haltbarkeit bei fettiger Haut?

Langanhaltendes Make-up bei fettiger Haut: Diese Inhaltsstoffe machen den Unterschied

Wenn die T-Zone glänzt, die Foundation wandert und Concealer sich in den Poren sammelt, steckt dahinter meist eine überaktive Talgproduktion. Fettige Haut ist berüchtigt dafür, Make-up schneller „aufzugeben“ – aber das lässt sich steuern. Mit passenden Texturen, sinnvoll gewählten Inhaltsstoffen und ein paar Anpassungen in der Routine hält Ihr Make-up deutlich länger. Im Folgenden geht es darum, welche Produkte sich in der Praxis bewährt haben, wie sie zusammen funktionieren und worauf Sie besser verzichten.


Warum fettige Haut Make-up schneller „aufgibt“

Fettige Haut produziert mehr Talg, als sie eigentlich bräuchte. Dieses Hautfett legt sich im Laufe des Tages über das Make-up, mischt sich mit den Pigmenten und verändert die Textur. Das Ergebnis: Foundation wirkt ungleichmäßig, Blush verschwindet oder wird fleckig, der ganze Teint beginnt zu glänzen.

Wichtig ist dabei:

  • Talg ist kein Feind, sondern Teil des natürlichen Hautschutzes – in größerer Menge verändert er nur das Finish.
  • Sebum und Make-up vermischen sich, dadurch verlieren Produkte an Deckkraft und Halt.
  • Poren wirken deutlicher, weil sich überschüssiger Talg und Pigmente genau dort absetzen.

Das Ziel ist daher nicht: alles komplett abmattieren, bis nichts mehr „lebt“. Besser ist ein kontrolliertes Gleichgewicht – weniger Glanz, bessere Haftung, ohne die Haut zu überfordern oder auszutrocknen.


Die Basis entscheidet: Produkte und Wirkstoffe, die wirklich helfen

Fettige Haut profitiert von leichten, ausgleichenden Formulierungen und einigen gezielt eingesetzten Wirkstoffen. Besonders hilfreich sind:

  • Gel- und Fluid-Formulierungen
    Leichte Texturen versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, ohne einen Film zu hinterlassen. Foundation findet auf dieser Basis besseren Halt, statt auf einer rutschigen, öligen Schicht zu sitzen.

  • Mattierende Primer mit Silikonen (z. B. Dimethicone)
    Sie legen sich wie ein hauchdünner Film über die Haut, gleichen kleine Unebenheiten optisch aus, minimieren Poren und schaffen eine glattere Oberfläche, an der Foundation „haftet“, statt wegzurutschen.

  • Inhaltsstoffe mit talgregulierendem Effekt

    • Niacinamid: kann die Talgproduktion langfristig etwas regulieren, die Barriere stärken und Rötungen mildern – ein vielseitiger Baustein in der Pflege für fettige Haut.
    • Zinkverbindungen: kommen häufig bei fettiger, zu Unreinheiten neigender Haut zum Einsatz, da sie talgabsorbierend und leicht entzündungshemmend wirken können.
    • Grüne Tonerde oder Kaolin in Masken: eignen sich eher als temporäre Hilfe, um überschüssiges Fett zu binden und das Hautbild kurzfristig matter erscheinen zu lassen.
  • Leichte, nicht komedogene Foundations
    Formulierungen, die ausdrücklich für fettige oder Mischhaut entwickelt wurden, sind meist weniger fettlastig, oxidieren langsamer und setzen sich weniger in Poren ab. Dünn aufgetragen halten sie deutlich besser als schwere, stark deckende Produkte in zu dicker Schicht.

  • Fixierpuder mit Silica oder Talk
    Feine Puder können überschüssigen Glanz aufnehmen und das Make-up fixieren. Sie sollten transparent sein oder möglichst wenig pigmentiert, damit der Teint nicht zu pudrig oder „mehlig“ wirkt.

  • Fixiersprays auf Wasserbasis
    Sie verbinden die Schichten aus Foundation, Puder und Blush zu einem gleichmäßigeren Finish und sorgen dafür, dass sich das Make-up nicht so schnell von der Haut löst – ohne ein schweres, klebriges Gefühl zu hinterlassen.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Einige Gewohnheiten sind bei fettiger Haut kontraproduktiv, auch wenn sie gut gemeint sind:

  • Zu reichhaltige Tagescreme
    Sehr ölhaltige oder stark okklusive Cremes bilden eine glatte Schicht, auf der Foundation kaum Halt findet. Besser: eine leichte, feuchtigkeitsspendende Pflege, die einzieht, statt aufzuliegen.

  • Zu viele Schichten, zu viel Produkt
    Wenn Pflege, Primer, Foundation, Concealer und Puder in dicken Schichten aufeinandertreffen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Ganze im Laufe des Tages „bricht“. Weniger Produkte, dafür gezielt eingesetzt, halten meist stabiler.

  • Glanz einfach überpudern
    Wer mit Puder auf bereits glänzende Stellen geht, schichtet Fett und Pigmente übereinander. Das Ergebnis ist schnell maskenhaft, die Poren wirken betont. Besser: erst Talg abtupfen, dann sparsam nachpudern.

  • Zu aggressive Reinigung
    Scharfe Reiniger, Alkohol in hoher Konzentration oder zu häufiges Waschen können die Haut reizen und die Talgproduktion eher ankurbeln als bremsen. Kurzfristig wirkt die Haut trocken, mittelfristig wird sie oft noch fettiger.


Erprobte Tipps für ein haltbares, frisches Make-up-Finish

So lässt sich eine Routine aufbauen, die der Haut entgegenkommt und das Make-up stützt:

  1. Sanft reinigen, gut abtrocknen
    Eine milde Reinigung genügt – Gel oder Schaum sind oft angenehm bei fettiger Haut. Danach die Haut wirklich trocknen lassen, bevor Sie den nächsten Schritt gehen. Auf feuchter Haut können manche Produkte schlechter haften.

  2. Leicht befeuchten, gezielt mattieren

    • Für das ganze Gesicht eine leichte, vorzugsweise ölfreie Feuchtigkeitspflege.
    • Einen mattierenden Primer nur dort einsetzen, wo Sie tatsächlich stärker glänzen, zum Beispiel in der T-Zone. Das verhindert, dass der Rest des Gesichts unnötig stumpf wirkt.
  3. Dünn auftragen und gezielt schichten

    • Foundation in einer dünnen Schicht mit Pinsel, Schwamm oder Fingern gut einarbeiten, statt Deckkraft auf einmal „draufzupacken“.
    • Mehr Produkt nur lokal dort, wo Sie es brauchen: Rötungen, Unreinheiten, einzelne Stellen.
  4. Puder bewusst einsetzen, nicht flächig „zubetonieren“
    Ein feines, transparentes Puder konzentriert auf Stirn, Nase und Kinn genügt oft. Bereiche, die sowieso eher normal oder trocken sind (z. B. Wangen), brauchen meist weniger Puder, damit die Haut lebendig bleibt.

  5. Blotting statt „Überpudern“
    Im Tagesverlauf zuerst mit Blotting Papers oder einem sauberen Taschentuch sanft abtupfen, nicht reiben. Erst danach, wenn nötig, minimal Puder verwenden. So bleibt die Textur feiner und weniger cakey.

  6. Fixierspray als letzter Schritt
    Ein leichtes Fixierspray kann helfen, alles zu verbinden und die Haltbarkeit zu verlängern. Es nimmt außerdem nach dem Pudern den leicht staubigen Look und lässt das Make-up etwas natürlicher wirken.


Kurz zusammengefasst

Bei fettiger Haut entscheidet nicht ein einzelnes „Wunderprodukt“, sondern das Zusammenspiel: eine leichte, nicht überpflegende Basis, ein gut gewählter, mattierender Untergrund und ein bewusst fixiertes Make-up. Inhaltsstoffe wie Niacinamid oder Zink können die Talgproduktion langfristig etwas ausbalancieren, gelige Texturen und silikonbasierte Primer sorgen für besseren Halt, feine Puder kontrollieren Glanz. Was Sie dagegen meiden sollten, sind sehr reichhaltige Formulierungen, die auf der Haut liegen, und zu viele Schichten, die im Lauf des Tages instabil werden. Mit einer reduzierten, gut abgestimmten Routine bleibt das Make-up deutlich länger frisch – und die Haut muss dafür nicht „ausgetrocknet“ werden.


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