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Worin unterscheiden sich Peelings für Gesicht und Körper?

Gesicht oder Körper: Warum Peelings nicht alle gleich sind

Peelings gehören für viele zur Pflegeroutine – aber nicht jedes Produkt passt automatisch überall. Was im Gesicht angenehm und mild ist, kann an den Oberarmen kaum etwas bewirken. Und was die Beine wunderbar glättet, wäre im Gesicht schnell zu aggressiv.
Im Folgenden lesen Sie, worin sich Peelings für Gesicht und Körper unterscheiden, worauf Sie beim Kauf und in der Anwendung achten sollten – und wie Sie sie sinnvoll in Ihre Routine integrieren.


Die Haut ist nicht überall gleich: Darum unterscheiden sich Peelings

Ausgangspunkt ist immer die Haut selbst: Sie ist am Gesicht anders aufgebaut als am restlichen Körper.

  • Gesichtshaut ist dünner, empfindlicher und ständig Sonne, Wind, Temperaturwechseln und Luftverschmutzung ausgesetzt. Sie reagiert schneller mit Rötungen, Trockenheit oder Irritationen und verliert leichter Feuchtigkeit.
  • Körperhaut ist – grob gesagt – dicker, widerstandsfähiger und produziert meist weniger Talg. Ausnahmen sind empfindlichere Bereiche wie Dekolleté, Achseln oder Bikinizone.

Daraus ergeben sich typische Unterschiede bei Peelings:

  • Körnung und Textur: Körperpeelings enthalten häufig gröbere Partikel, um verdickte, trockene Haut – etwa an Oberarmen, Schienbeinen oder Fersen – zu lösen. Gesichtspeelings arbeiten mit deutlich feineren Partikeln oder ganz ohne mechanische Reibung, um die empfindlichere Haut nicht zu schädigen.
  • Formulierungen: Gesichtspeelings sind meist milder formuliert, oft mit Inhaltsstoffen, die Feuchtigkeit binden und die Haut beruhigen. Körperpeelings setzen stärker auf die mechanische Wirkung, um Schüppchen zu entfernen und raue Zonen zu glätten.
  • Einsatzgebiet: Im Gesicht geht es vor allem um verstopfte Poren, einen unruhigen Teint oder erste Linien. Am Körper stehen raue Stellen, eingewachsene Haare, Keratosis pilaris („Reibeisenhaut“) oder sehr trockene Partien im Vordergrund.

So setzen Sie Peelings sinnvoll für Gesicht und Körper ein

Peelings sollen unterstützen, nicht strapazieren. Eine klare, zurückhaltende Routine hilft, beide Ziele unter einen Hut zu bringen.

Für das Gesicht:

  1. Gesicht sanft reinigen und gründlich abspülen.
  2. Peeling nach Herstellerangabe anwenden – für die meisten Hauttypen reichen ein- bis zweimal pro Woche.
  3. Augen- und Lippenpartie auslassen, sie sind besonders empfindlich.
  4. Mit lauwarmem Wasser abwaschen, nur leicht abtupfen, nicht rubbeln.
  5. Anschließend eine beruhigende, gut verträgliche Feuchtigkeitspflege auftragen.
  6. Tagsüber konsequent Sonnenschutz verwenden – gepeelte Haut reagiert stärker auf UV-Strahlung.

Für den Körper:

  1. Unter der Dusche oder in der Wanne auf die feuchte Haut auftragen.
  2. In kreisenden Bewegungen einmassieren, an empfindlicheren Bereichen mit weniger Druck.
  3. Trockene Zonen wie Ellbogen, Knie oder Fersen gezielt etwas intensiver bearbeiten – ohne zu übertreiben.
  4. Gründlich abspülen, damit keine Rückstände auf der Haut bleiben.
  5. Danach eine reichhaltige Körperpflege verwenden, um die Hautbarriere zu stabilisieren und Feuchtigkeit zu speichern.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Einige Fehler tauchen bei Peelings immer wieder auf – im Gesicht wie am Körper:

  • Zu häufiges Peelen: Wer täglich oder sehr häufig peelt, riskiert eine geschwächte Hautbarriere, Rötungen und anhaltende Trockenheit. Weniger ist hier tatsächlich mehr.
  • Falscher Einsatzbereich: Grobe Körperpeelings gehören nicht ins Gesicht – sie können Mikroverletzungen hinterlassen und die Haut langfristig empfindlicher machen. Umgekehrt sind viele Gesichtspeelings für dickere Körperpartien schlicht zu schwach.
  • Zu starker Druck: Mehr Druck bedeutet nicht mehr Wirkung. Intensives Rubbeln erhöht nur das Risiko für Reizungen und sichtbare Rötungen.
  • Empfindliche Zonen: Achseln, Bikinizone und Dekolleté sind sensibel. Hier sind sanftere Produkte, weniger Druck und längere Abstände zwischen den Anwendungen sinnvoll.

Erprobte Tipps für eine gepflegte, glatte Haut

Ein paar einfache Grundsätze machen den Unterschied:

  • Auf den Hauttyp achten: Empfindliche oder trockene Gesichtshaut braucht eher milde Peelings und größere Abstände. Fettige, robuste Haut verträgt oft etwas mehr – sowohl bei der Häufigkeit als auch bei der Intensität.
  • Langsam starten: Wer Peelings neu einführt, beginnt am besten mit einmal pro Woche und beobachtet die Reaktion der Haut. Von dort aus lässt sich die Häufigkeit behutsam anpassen.
  • Nach dem Peeling konsequent pflegen: Gepeelte Haut nimmt Wirkstoffe besser auf, ist aber auch angreifbarer. Eine passende Creme oder Lotion hilft, Feuchtigkeit zu binden und die Hautbarriere zu unterstützen.
  • Jahreszeit berücksichtigen: Im Winter neigt die Haut stärker zu Trockenheit und Reizungen, im Sommer ist sie zusätzlich durch UV-Strahlung gefordert. Häufigkeit und Stärke der Peelings sollten sich daran orientieren.
  • Auf die Haut hören: Brennen, schmerzhafte Rötungen oder anhaltendes Spannungsgefühl sind ein klares Signal, Abstand zu nehmen – Häufigkeit reduzieren oder das Produkt wechseln.

Kurz zusammengefasst

Peelings für Gesicht und Körper unterscheiden sich, weil die Haut je nach Region andere Bedürfnisse hat. Gesichtshaut ist feiner und empfindlicher und braucht gezielte, eher sanfte Formulierungen. Am Körper darf die mechanische Wirkung etwas kräftiger sein, um trockene, verdickte Stellen zu glätten.
Entscheidend sind eine durchdachte Produktauswahl, eine zurückhaltende Anwendung und gute Pflege im Anschluss – dann können Peelings zu glatter, gepflegter Haut beitragen, ohne sie zu überfordern.


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