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In welcher Reihenfolge verwende ich Mascara, Wimpernzange und Eyeliner im Make-up-Routine?

Perfekt betonte Augen: In welcher Reihenfolge kommen Wimpernzange, Eyeliner und Mascara?

Eine stimmige Augenpartie hängt nicht nur von guten Produkten ab, sondern vor allem davon, wann Sie welches Produkt verwenden. Wimpernzange, Eyeliner und Mascara wirken idealerweise zusammen – oder sie sabotieren sich gegenseitig, wenn die Reihenfolge nicht stimmt.

Im Folgenden geht es darum, welche Reihenfolge sich bewährt hat, warum sie sinnvoll ist und wie Sie Schritt für Schritt ein sauberes, haltbares Ergebnis bekommen, ohne Ihre Wimpern unnötig zu strapazieren.


Warum die Reihenfolge beim Augen-Make-up mehr ausmacht, als man denkt

Die Haut rund um die Augen ist empfindlich, die Wimpern sind fein – und Produkte wie Mascara oder Eyeliner reagieren sofort auf Druck, Feuchtigkeit und Reibung.

Wird die Wimpernzange nach der Mascara angesetzt, sind die getuschten Wimpern brüchiger und können abbrechen. Kommt der Eyeliner erst, wenn die Wimpern schon dick mit Mascara ummantelt sind, bleibt der Pinsel an ihnen hängen und die Linie franst aus.

Eine durchdachte Reihenfolge schützt Ihre Wimpern, erleichtert präzises Arbeiten und reduziert das Risiko von verschmiertem Make-up im Laufe des Tages. Bewährt hat sich:

  1. Wimpernzange
  2. Eyeliner
  3. Mascara

Im Detail sieht das deutlich sinnvoller aus, als es auf den ersten Blick wirkt.


Schritt für Schritt: So bauen Sie Ihre Augenroutine sinnvoll auf

1. Wimpernzange: Form vor Farbe

Die Wimpernzange gehört immer an den Anfang – auf saubere, trockene Wimpern, noch ohne jede Mascara.

  • Setzen Sie die Zange so nah wie möglich am Wimpernkranz an, ohne die Lidhaut zu erwischen.
  • Schließen Sie sie und halten Sie ein paar Sekunden leichten, gleichmäßigen Druck.
  • Wenn Sie wollen, setzen Sie die Zange ein Stück weiter außen erneut an, um einen sanften, natürlichen Schwung zu erhalten.

So bringen Sie Ihre Wimpern in Form, ohne bereits getuschte Härchen zu knicken oder zu beschädigen.

2. Eyeliner: Feine Linie am sauberen Lid

Sind die Wimpern in Form, kommt der Eyeliner an die Reihe. Auf einem „nackten“ Wimpernkranz lässt sich der Lidstrich wesentlich kontrollierter ziehen.

  • Führen Sie den Eyeliner möglichst dicht entlang des Wimpernkranzes.
  • Starten Sie mit einer dünnen Linie und bauen Sie sie bei Bedarf langsam auf.
  • Flüssige oder cremige Texturen sollten kurz antrocknen dürfen, bevor Sie weiterarbeiten.

Die Wimpernzange haben Sie jetzt bereits hinter sich – Ihr sauber gezogener Lidstrich wird also nicht mehr durch nachträgliches Klemmen verschmiert.

3. Mascara: Der letzte Schliff

Zum Schluss kommt die Mascara. Sie verbindet optisch Wimpern und Eyeliner, verdichtet den Ansatz und sorgt für mehr Ausdruck.

  • Setzen Sie die Bürste ganz am Wimpernkranz an und bewegen Sie sie beim Hochziehen leicht hin und her.
  • Tuschen Sie zuerst die oberen, dann – wenn gewünscht – die unteren Wimpern.
  • Arbeiten Sie lieber mit zwei dünnen Schichten als mit einer dicken, damit die Wimpern definiert bleiben und nicht verkleben.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie umgehen

Wimpernzange nach der Mascara verwenden
Getuschte Wimpern sind härter und weniger flexibel. Beim Klemmen können sie abbrechen oder sogar an der Zange hängen bleiben.

Zu viel Druck mit der Wimpernzange
Starker, ruckartiger Druck kann die Wimpern abknicken oder ausreißen. Ein gleichmäßiger, moderater Druck reicht völlig aus.

Eyeliner nach einer dicken Mascara-Schicht
Der Pinsel oder Filzstift stößt dann ständig an die Wimpern, die Linie wird zackig und neigt dazu zu bröckeln.

Mascara auf noch feuchtem Eyeliner
Wenn Eyeliner und Mascara sich mischen, entstehen schnell Abdrücke am Oberlid oder kleine „Spuren“ in der Lidfalte.


Kleine Praxistipps für ein sauberes, haltbares Ergebnis

  • Vorbereitung: Reinigen Sie die Augenpartie gründlich. Lidschatten – falls gewünscht – kommt vor Eyeliner und Mascara.
  • Trocknungszeit einplanen: Geben Sie dem Eyeliner einen Moment Zeit, bevor Sie zur Mascara greifen.
  • Bürste abstreifen: Streifen Sie überschüssige Mascara am Rand der Öffnung ab, bevor Sie tuschen – das verhindert Klumpen.
  • Patzer korrigieren: Kleine Fehler mit einem Wattestäbchen erst dann entfernen, wenn das Produkt leicht angetrocknet ist. So wischen Sie nicht alles großflächig weg.
  • Wimpernzange pflegen: Achten Sie darauf, dass das Gummipolster intakt und sauber bleibt, damit die Wimpern nicht gequetscht oder beschädigt werden.

Kurz zusammengefasst

Für eine alltagstaugliche, wimpernschonende Reihenfolge hat sich bewährt:

  1. Wimpernzange – formt die Wimpern in ihrem natürlichen Zustand.
  2. Eyeliner – lässt sich auf einem sauberen Lid präzise ziehen.
  3. Mascara – verbindet den Look, sorgt für Fülle und Definition.

Damit nutzen Sie das Potenzial Ihres Augen-Make-ups aus, ohne Ihre Wimpern unnötig zu stressen.


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