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Der betörende Duft der Nacht

Keine Frage: Alexander McQueen McQueen ist ein Kind der Nacht. Typische Nachtblumen wie Tuberose, Ylang-Ylang und Jasmin stehen deshalb auch im Mittelpunkt der Duftpyramide mit der dieses Parfüm punktet. Diese florale, wundervoll leichte Herznote ist gewissermaßen das Zentrum, um das sich die gesamte Komposition dreht. Weil sich bekanntlich Gegensätze nicht nur anziehen, sondern auch besonders spannend sind, finden sich in der Kopfnote Anklänge an schwarzen und rosa Pfeffer sowie an Nelken.
Das mag auf den ersten Blick etwas befremdlich wirken, harmoniert tatsächlich aber ganz ausgezeichnet. Vor allem aber macht diese kleine scharfe Raffinesse den Reiz des Duftes aus. Erst recht natürlich, weil die Basisnote das Ganze dann nicht minder aufregend mit Patchouli, Benzoeharz und Vetiver abrundet.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
So entfaltet sich in Alexander McQueen McQueen ein wahrhaft betörender Damenduft, der einerseits ungemein nostalgisch wirkt, andererseits aber auch ganz im Hier und Heute verhaftet ist. Man könnte auch sagen, er definiert einen klassischen Ansatz selbstbewusst neu. Klar, dass das ganz vorzüglich zu modernen Frauen passt, die ihren eigenen Weg gehen, genau wissen, was sie wollen und ihre Weiblichkeit in vollen Zügen genießen - bei Tag und natürlich erst recht in einer dunklen, romantischen Nacht.

Sarah Burton - der Kopf hinter Alexander McQueen McQueen

Welcher Parfümeur den Duft Alexander McQueen McQueen kreiert hat, ist nicht in Erfahrung zu bringen. Klar ist dafür allerdings, dass der kreative Kopf dahinter Sarah Burton, der Kreativdirektorin des Hauses McQueen, gehört. Von ihr stammt sowohl die Idee zum Duft, der übrigens erst der dritte des Labels ist, als auch die grundsätzliche Konzeption. Wer diese dann konkret umgesetzt hat, dürfte wohl eher zweitrangig sein.
Sie habe einen Duft gewollt, der von den Nachtblüten kommt, so Burton in einem Statement zum Launch des Parfüms - einen Duft, der eine ewige Frische verströme, sobald der Tag vergangen sei. Gleichzeitig habe sie aber auch Wert darauf gelegt, dass der neue Duft jenen Werten folge, auf denen das Haus Alexander McQueen ruht. Diese Werte umschreibt sie mit Tradition, Handwerkskunst, Innovation, Entdeckergeist und nicht zuletzt auch Wagemut. Man kann wohl definitiv sagen, dass sich all das in Alexander McQueen McQueen wiederfindet.
Sarah Burton wurde im Jahr 2010 nach dem Tod ihres Mentors Alexander McQueen Kreativdirektorin des renommierten britischen Modehauses. Berühmt wurde sie als Designerin vor allem durch ihre Brautkleider. So hat sie beispielsweise auch das Brautkleid von Kate Middleton für deren Hochzeit mit Prinz William im Frühjahr 2011 entworfen. Das Modehaus selbst führt Burton ganz im Sinne Alexander McQueens fort.
Die mitunter etwas nostalgische, auf jeden Fall aber dezent romantische Ästhetik, die mittlerweile zu einem Markenzeichen des Labels geworden ist, dürfte zweifellos maßgeblich von ihr beeinflusst worden sein. Klar, dass da der Damenduft Alexander McQueen McQueen perfekt in die ästhetische Grundauslegung und zur Philosophie des Hauses passt.

Der Flakon - pastöse Töne und Schwarz

Der Nachtgedanke, der den Damenduft Alexander McQueen McQueen prägt, findet sich natürlich auch in der Gestaltung des Flakons wieder. Oder wie soll man den massiven, aufgerauten, tiefschwarzen Verschluss deuten, der ihn bekrönt. Auch die schwarze Halsbanderole und das schwarze Etikett auf dem Bauch deuten relativ klar in diese Richtung.
Weil aber gleichzeitig das Thema Gegensätze bei diesem Duft eine große Rolle spielt, kontrastiert das Schwarz ganz wundervoll mit dem pastösen, zartrosa Ton, der Flüssigkeit, die verführerisch durch das Glas schimmert. Dieses wiederum ist äußerst massiv und verfügt nicht zuletzt über einen wirklichen starken, sehr ausgeprägten Boden. Schwer wirkt er, ein bisschen wie gemeißelt, was wiederum einen herrlichen Gegensatz zur Leichtigkeit des floralen Duftes von Alexander McQueen McQueen.
Dieser Flakon ist definitiv ein Blickfang auf jedem Schminktisch. Dank seiner ovalen Form und seinen anschmiegsamen Runden liegt er freilich auch ausgesprochen gut in der Hand. Schön, dass das vermeintlich Schwere dann doch so leicht sein kann.

Maartje Verhoef und das Dunkel der Nacht

Das Gesicht der Werbekampagne zum neuen Damenduft Alexander McQueen McQueen ist das junge niederländische Model Maartje Verhoef. Der aus Ravenna stammende Fotograf Paolo Roversi inszeniert sie in seinen Bildern für die Kampagne natürlich in der dunklen Nacht. Die Aufnahmen, die vor allem für Anzeigen in Modemagazinen verwendet wurden, entstanden in den weitläufigen Wäldern rund um das Chateau de Courance herum. Dieses Chateau, unweit von Fontainebleau in Frankreich gelegen, ist eine kleine barocke Perle inmitten der Natur.
Maartje Verhoef präsentiert sich auf den Bildern dann auch vollkommen natürlich, wenn auch mit einem geheimnisvollen, verträumten Blick, der geradezu unwiderstehlich wirkt. Ihr zartes, hautfarbenes Kleid ist mit tiefschwarzen Applikationen versehen, in denen sich natürlich Blüten und Blätter zuhauf finden. Das ist dann wohl mit ein Grund dafür, warum die junge Frau eins zu werden scheint mit der von zarten Schatten geprägten Nacht und mit den Bäumen und Blättern zwischen denen sie posiert.
Fotograf Roversi greift damit natürlich den Grundgedanken von Alexander McQueen McQueen auf ganz raffinierte Weise auf. Da ist einerseits die Dunkelheit und Schwere der Nacht. Da ist in der Gestalt von Verhoef andererseits aber auch die Zartheit und Leichtigkeit nächtlicher Blüten. Ergänzt wird das Anzeigenmotiv schließlich durch den zentral in weißen Buchstaben angebrachten Schriftzug "Alexander McQueen" und durch ein Bild des Flakons im unteren rechten Segment. Mehr braucht es offenbar auch nicht, um auf diesen Duft neugierig zu machen. Das Hauptmotiv alleine enthält im Grunde alles, was es über das Parfum zu sagen gibt. Nur tut es das verführerischer als Worte es wohl könnten.
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