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Ein aufregender Klassiker für Damen

Wenn man das erste Mal auf Grès Cabochard trifft, kann man sich kaum vorstellen, dass der Duft für Damen tatsächlich schon 1959 lanciert wurde. Kreiert von Bernard Chant, einem der größten Parfümeure seiner Zeit, trumpft Grès Cabochard mit 21 verschiedenen Aromen auf.
In der Kopfnote tummeln sich Aldehyde mit Salbei, Estragon, Gewürzen, Zitrusfrüchte, Früchten und Asant. Dagegen ist die Herznote von Grès Cabochard völlig floral angelegt. Rosengeranien, Jasmin, Iriswurzeln, Ylang-Ylang und Rosen geben hier die Richtung vor. Die Basis schließlich trumpft mit einer bunten Mischung aus teils harzigen Aromen auf. Vetiver, Patchouli, Moschus, Sandelholz, Eichenmoos, Amber, Leder, Tabak und Kokosnuss vereinen sich hier zu einem großartigen Parfum mit Chypre-Charakter.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Obwohl einige dieser Aromen eher in Herrendüften zu finden sind, ist Grès Cabochard ein absolut weiblicher Duft. Orientalisch und würzig zugleich ist er jedoch nicht für ganz junge Frauen gedacht. Vielmehr richtet sich Grès Cabochard an erfolgreiche, selbstbewusste Frauen, die genau wissen, was sie wollen. Die Trägerin von Grès Cabochard weiß, dass das Leben kein Ponyhof ist, ist aber in der Lage, es dazu zu machen. Versehen mit einer außerordentlichen Haltbarkeit und Sillage überzeugt Grès Cabochard alle Damen, die das Außergewöhnliche suchen und nur das Beste wollen.

Ein Meister der Klassiker

Bernard Chant ist ein Name, der heute nur noch wenigen bekannt ist, seine Düfte sind aber immer noch zeitlose Klassiker. Denn er kreiert nicht nur das berühmte Grès Cabochard, er ist auch verantwortlich für Aramis, J-H-L und Devin von Aramis sowie Azurèe, Beautiful, Cinnabar und Estèe von Estèe Lauder. Auch Halston und Antonias Flowers für die gleichnamigen Labels erschafft die Nase. So schuf der Franzose einige Meilensteine der Duft-Welt. Schon früh steht für ihn fest, dass er in der Welt der Düfte tätig sein will, doch dazu muss er warten, bis er 18 ist. Erst dann kann er an die Türen der Parfumschulen klopfen. Er wird angenommen und nach seiner Ausbildung kann er sich tatsächlich aussuchen, wo und für wen er arbeitet. Er entscheidet sich für International Flavors & Fragrances, IFF. Über viele Jahre hinweg, bis weit in die 1980er Jahre hinein, ist er für IFF tätig und entwickelt dort auch einen seiner größten Erfolge, der wie Grès Cabochard immer noch hergestellt wird. Dabei handelt es sich um das Parfum Aromatics Elixier für Clinique. So wie Aromatics Elixier wird auch Grès Cabochard bis heute unverändert produziert.
Denn Grès Cabochard ist "DER" Chypre-Duft für Damen, der sich ebenso klassisch wie innovativ zeigt. Bernard Chant arbeitet für diesen Duft sehr eng mit Madame Grès zusammen, die ganz bestimmte Vorstellungen hat und darauf besteht, diese umzusetzen. Und stur wie sie ist, wird Grès Cabochard wild und beherrscht, sanft und hart, aufregend und so facettenreich wie die Frau in Madame Grès' Augen immer war und ist.

Entworfen von der Meisterin selbst

Der Flakon von Grès Cabochard wurde von Madame Grès selbst entworfen. Der Flakon ist geradlinig, aus feinem Glas gefertigt und mit einem schwarzen Verschluss versehen. Auf dem Verschluss ist das Wort „Cabochard“ in einem eleganten Goldton zu lesen. Das Glas des Flakons ist bewusst schlicht gehalten, einzig eine Schleife wurde eingearbeitet. Mehr braucht der Flakon von Madame Grès nicht.
Die berühmte Designerin, die mit vollem Namen Germaine Emilie Grès heißt, wird zu den größten und wichtigsten Couturiers des 20. Jahrhunderts gezählt. Denn sie steht nicht nur für außergewöhnliche Mode, sondern auch für ihren Mut und ihre Vorbildfunktion für die moderne Frau. Selbstbewusst lässt sie sich in den 1920er Jahren zur Bildhauerin ausbilden, weil ihr die Rolle als Ehefrau überhaupt nicht passt. Zusätzlich lernt sie das Handwerk der Hutmacherei und diese Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien fließt auch immer in die Mode von Madame Grès ein. Wenn man diesen Hintergrund kennt, ist es absolut natürlich, dass der Flakon von Grès Cabochard von Madame Grès selbst entwickelt worden ist.

So schön und stur wie die Gründerin der Marke

Grès Cabochard wurde 1959 lanciert und wird seitdem unverändert hergestellt. Das alleine reicht aus, um ihn zu einer Ikone in der Duft-Welt zu machen. Aber auch die Wirkung, welche die 1994 verstorbene Madame Grès noch heute auf die Modewelt hat, macht das Parfum zu einem beliebten Klassiker. Abgesehen davon bewegt sich das Parfum, ebenso wie die Mode von Madame Grès auch, in einer Preislage in der Werbung verpönt wird. Mundpropaganda ist hier das Mittel der Wahl, das für Grès Cabochard perfekt funktioniert.
Grès Cabochard entsteht nach einer Indien-Reise, die die Grande Dame wie gewohnt alleine unternimmt. In Indien will sie sich eigentlich für neue Mode inspirieren lassen, doch die Vielfalt der Düfte, die dieses farbenprächtige Land an jeder Ecke verströmt, begeistert sie restlos. So beschließt sie, ein Parfum auf den Markt zu bringen, das ihr gefällt, ihren Namen trägt und bei dem sie tatkräftig mitmischt, auch wenn der Parfümeur Bernard Chant ist. Stur wie Madame Grès ist, setzt sie sich in allen Bereichen durch und das nach wie vor beliebte Parfum Grès Cabochard erscheint.
Der Duft spiegelt eine für die Zeit ungewöhnliche Selbstbestimmung wider. Schließlich war die Rolle der Frau, Ende der 1950er Jahre, noch die der Mutter und Ehefrau am heimischen Herd. Madame Grès sah das anders, sie tat, was ihr gefiel und das Parfum Grès Cabochard zeigt das auch im Namen, denn Cabochard heißt "stur". Andere Parfums der Zeit tragen "bezaubernde" Namen, sind nach Blumen oder Gefühlen benannt. Doch Madame Grès geht wie immer ihren eigenen Weg, der ebenso zu ihrem Stil gehört wie der Turban, ohne den sie nie gesehen wird.
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