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Frische Minze trifft auf Zimt: Das aromatische Jean Paul Gaultier Ultra Male

Sexy, unkonventionell und auch ein bisschen rau: Jean Paul Gaultier Ultra Male revolutioniert den Männerduft. Brachen schon die Vorgänger aus Gaultiers Le Male-Serie mit herkömmlichen Traditionen, setzt Ultra Male mit seinen intensiven Akkorden noch einen drauf. Selten war ein Männerparfum so inspirierend.
Schon die Kopfnote ist mit frischer Minze, belebender Bergamotte, und aromatischem Berglavendel ungemein facettenreich komponiert. In der Herznote wird es mit Zimt, Orangenblüte und Kümmel aphrodisierend und würzig. Warme, weiche Aromen aus Sandelholz, Amber, Vanille, Tonkabohne und Zeder sorgen für eine unwiderstehliche einzigartige Basis. Das maskuline, aromatische Parfum wirkt im ersten Moment mit seiner würzigen Note sehr dominant, begeistert aber dann mit sinnlich-weichen Noten.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Bei Jean Paul Gaultier Ultra Male vereinen sich gegensätzliche Akkorde zu einer harmonischen Melodie, deren Charaktere nur im ersten Moment wie Yin und Yang wirken. Gaultiers Mut, mit Traditionen zu brechen, wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen, die seinem Parfum bisher verliehen wurden, belohnt.
aller Kunden bewerten
Jean Paul Gaultier Ultra Male positiv
4 oder 5 Sterne

4,84 von 5 Sternen — basierend auf 39 Kundenmeinungen

Kommentar von vom
Sehr markant und gut riechend
Für ein Eau de Toilette ein sehr starker Duft und langanhaltend. Kann ich nur empfehlen. Werde ich bei Bedarf wieder bestellen.
Kommentar von vom
Der beste Duft
Dieser Duft ist seit Jahren mein Favorit, langanhaltender Duft, wo wirklich nur 2 Spritzer genügen, ich empfehle diesen Duft jedem weiter, einfach lecker.
Kommentar von vom
Darf ich mal schnuppern?
Darf ich mal schnuppern? Das ist die Frage, die meinem Mann am häufigsten gestellt wird, sobald er diesen Duft aufsprüht. Ist allerdings nur was für den Abend! Für den Tag ist dieser komplexe Duft zu viel.

Starparfümeur Francis Kurkdjian erschuf auch Jean Paul Gaultier Ultra Male

Francis Kurkdjian, der Schöpfer von Jean Paul Gaultier Ultra Male, ist das Wunderkind unter den Parfümeuren. Schon im Alter von 25 Jahren kreierte er Düfte für bekannte Luxusmarken. Dabei hatte der Franzose mit armenischen Wurzeln, in ganz jungen Jahren noch andere Pläne, studierte klassisches Klavier und Ballett. Doch dann entschied sich Kurkdjian, Parfümeur zu werden und machte eine Ausbildung an der Kosmetikschule ISIPCA in Versailles. Danach ging es mit seiner Karriere steil nach oben.
Der heute 46-Jährige entwickelte Düfte für Jean Paul Gaultier, Guerlain, Dior, YSL und Lanvin. Im Jahr 2001 dachte sich der Meister einen neuen Coup aus: Er begann, sogenannte maßgefertigte Düfte nach den Vorstellungen seiner privaten Kunden zu designen, die er unter dem eigenen Label Maison Francis Kurkdjian Paris entwickelt und verkauft. Der Name seiner Marke kommt dabei nicht von ungefähr, sondern hat für den Parfümeur emotionale Gründe. Kurkdjian, der in einem Vorort von Paris aufwuchs, will mit seinen Kreationen Geschichten von einem Haus erzählen, mit dem ganz bestimmte Gefühle verbunden sind. Sicher auch ein Grund dafür, warum der Franzose inzwischen auch eine Duftserie für die heimischen vier Wände auf den Markt gebracht hat. Im Angebot hat er dabei Duftkerzen, Raumsprays, Seifenblasen und sogar Waschmittel.
Doch Kurkdjans Kreativität geht noch weiter. So hat er die Menschen in Versailles, Paris und New York mit seinen künstlerischen Duft-Installationen erfreut. Für so viel Engagement und Ideenreichtum wurde der Parfümeur dann auch mehrfach ausgezeichnet. 2008 erhielt Francis Kurkdjian diverse Auszeichnungen für seine Duftlinien. Als er 40 wurde, ernannte ihn das französische Kultusministerium als Auszeichnung für herausragende Leistungen in der Kunst zum Chevalier des Arts et des Lettres.

Flakon von Jean Paul Gaultier Ultra Male im Matrosenlook

Gaultiers Le Male-Serie wurde schon von Beginn an durch das außergewöhnliche Design der Flakons geprägt. So präsentiert sich jedes Parfum als Männertorso im Matrosenhemd. Auch die aktuelle Version des Duftes, Jean Paul Gaultier Ultra Male, macht da keine Ausnahme. Doch die ikonische "metal can" der Umverpackung kommt diesmal im ganz neuen Look. In mattem Schwarz gehalten wird sie von dunkelblauen Streifen überzogen – ein dezentes Farbspiel, das dem maskulinen Duft die perfekte Optik gibt.
Der silberfarbene Sprühkopf verleiht dem Design einen Extra-Schuss Glamour. Es gibt wohl kaum ein anderes Männerparfum aus dem Hause Gaultier, das mit seinem Flakon einen so großen Wiedererkennungswert hat. Das Glasfläschchen strotzt nur so vor Männlichkeit und spielt dennoch mit deren metrosexueller Seite in Form des perfekt definierten Torsos. Einen Schriftzug trägt der Flakon – ebenfalls typisch für Jean Paul Gaultier – nicht. Sicher weiß der Designer, dass er auch so mit seiner Kreation in Verbindung gebracht wird – der ausgeklügelten Idee sei Dank.

Maskuline Expressivität trifft klassische Opulenz

Ganz dem Namen des Dufts Jean Paul Gaultier Ultra Male folgend, setzt die Werbekampagne auf die vielfache Darstellung besonders maskuliner Männermodels. Typische Posen und Darstellungen von nackten Oberkörpern, aber auch die immer wiederkehrende Anspielung auf Sexualität und beinahe machohafte Männlichkeit wiederholen sich in Plakat- und Fernsehwerbung. Häufig finden die von Jean Paul Gaultier immer wieder verwendeten Bilder rauer Seebären Eingang in die Werbespots. Häufig dienen sich als roher Ausgangspunkt kraftvoller Männlichkeit, die jedoch im Verlauf des Clips eine Metamorphose hin zu einer eleganten, aber zugleich weiterhin dominanten Maskulinität durchläuft.
Am Beispiel des bei seiner Geliebten weilenden Matrosen zeigt sich das männliche Selbstverständnis, das mit Jean Paul Gaultier Ultra Male ausgedrückt werden soll. Spätestens der Moment, wenn der Matrose beim Verlassen der schlafenden Geliebten selbstbewusst das Matrosenschiffchen zurechtrückt, versinnbildlicht in nahezu idealer Manier die Verbindung von Sexualität, Männlichkeit und zugleich dem schweigenden Genießen des Gentlemans.
Untermalt werden die Werbespots zu Jean Paul Gaultier Ultra Male von opulenten Werken klassischer Opern, wie beispielsweise Casta Diva aus Bellinis Norma. Vorgetragen von Anna Netrebko zeugt auch die musikalische Untermalung von der Huldigung der Weiblichkeit an die expressive Männlichkeit, die Ultra Male zu Grunde liegt.
Insgesamt gelingt Jean Paul Gaultier mit der Werbekampagne somit ein stimmiges und rundes Gesamtkunstwerk, das keinesfalls mit Zurückhaltung und dezentem Auftreten von sich reden macht. Viel mehr setzt die Werbung in Bild und Film auf eindrucksvolle Bilder und die plakative Zurschaustellung von Stereotypen dominanter und maskuliner Männer einerseits und den diese anbetenden und ihnen nachtrauernden Frauen andererseits. Abseits der aktuell vielfach anzutreffenden Suche nach Gleichberechtigung schafft es die Kampagne von Jean Paul Gaultier Ultra Male mit einer kontroversen Aussage, sich die Aufmerksamkeit der Betrachter zu sichern.