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Maskulin und mit einer gewissen Anmut

Der im Jahr 2018 erschienene Herrenduft Lolita Lempicka Homme ist ein bisher recht unbekanntes Parfum für die Übergangsjahreszeiten, auf das sich ein genauerer Blick lohnt. Das Bouquet ist süßlich-rauchig und eindeutig maskulin.

Den Auftakt macht eine sanfte, zugleich würzige Mischung aus Efeu, Absinth und Anis in der Kopfnote. Diese Komposition wird abgerundet von einer süßen Herznote aus Veilchen, Violettholz, Orgeat-Sirup sowie Rum, der den fruchtig-blumigen Komponenten eine gewisse Schwere mitgibt. Am Ende bleibt eine warme, leicht orientalische Basis aus Zedernholz, Zistrose, Vanille und Moschus, die den gesamten Duft gekonnt erdet.

Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:

Lolita Lempicka Homme ist ein würdiger Nachfolger des beliebten, großen Bruders Lolita Lempicka Au Masculin von 2001, mit dem er einige Inhaltsstoffe teilt, so etwa die Kopfnote aus Absinth, Anis und Efeu, den Orangeat-Sirup sowie den Rum in der Herznote und Vanille und Zeder in der Basis. Lolita Lempicka Homme macht besonders in den milden Jahreszeiten Frühling und Herbst eine gute Figur, da der Duft seinem Träger eine gewisse Ernsthaftigkeit verleiht, ohne jedoch zu schwer und gediegen zu wirken. Es ist ein maskuliner, orientalisch anmutender Duft, der sich im Büro ebenso gut trägt wie während eines geselligen Abends mit Freunden.

Mode in der Welt der Märchen

Die 1954 im französischen Bordeaux geborene Maryse Pividal interessierte sich schon als Kind für Märchen und Fabelwesen. Für ihre Barbie entwarf sie schon als Sechsjährige phantasievolle Kleider, die im Stil der von ihr so geliebten Märchen gehalten waren. Als Teenager nähte sie ihre Kleidung selbst und begann schließlich 1971 ein Designstudium im Studio Berçot in Paris. Während ihres Studiums ließ sie sich vor Allem von den zarten Kreationen von Coco Chanel inspirieren und richtete schließlich 1983 in Paris ihre erste Modenschau aus, das erste Modegeschäft folgte 1984. 1997 kam ihre erste Parfumkreation auf den Markt, welche, wie alle folgenden Parfums, die Zauberwelt der Prinzessinnen, Elfen, Feen und anderer Fabelwesen zum Vorbild nahm.

Maryse Pividal gelingt es, mit ihrer Mode und ganz besonders mit ihren Parfums eine eigene Welt in den Köpfen der Menschen zu erschaffen. Eine Welt, wie sie auch in ihrem Werbespot entsteht, voller Magie und Phantasie. Ein wenig erinnern ihre Kreationen an die liebevollen, zum Teil heiteren und freundlichen, zum Teil melancholischen und düsteren Geschichten aus der Feder Astrid Lindgrens.

2018 nahm sich Lolita Lempicka, alias Maryse Pividal vor, ihre Düfte neu zu gestalten. die Flakons wurden dem neuen Zeitgeist angepasst. Die Duftkomposition des beliebten Au Masculin von 2001 wurde im Lolita Lempicka Homme neu und vegan aufgelegt. Da der einst beliebte große Bruder einige Zeit lang nicht mehr auf dem Markt war, ist die Neuauflage noch vergleichsweise unbekannt. Dennoch ist Lolita Lempicka Homme ein Duft, der sich nicht zu verstecken braucht, sondern es Wert ist, ins Augenmerk von Parfum-Fans zu rücken. Ein unaufdringlicher und dennoch bemerkenswerter Duft für jede Gelegenheit.

Schlichte Extravaganz

Das Design des Flakon des Lolita Lempicka Homme ist, verglichen mit den zumeist sehr extravaganten Parfumfläschchen aus dem Hause Lolita Lempicka, recht schlicht gehalten. Das quadratische Fläschchen aus klarem Glas gibt den Blick auf das rauchblaue Duftwasser in seinem Inneren frei. Auf den zweiten Blick erkennt der Betrachter, dass eine Seitenlinie des Quadrats abgeschrägt und somit irregulär ist. Der Deckel ist ebenfalls ein Quadrat in dunkler Holzoptik, welches ebenfalls an einer Seitenlinie abgeschrägt ist. Somit bleibt bei näherer Betrachtung auch der Flacon des Lolita Lempicka Homme den extravaganten Formen der Flacons von Lolita Lempicka treu. Auf dem Fläschchen erhebt sich ein Stern in ebenfalls irregulären Formen, auf dessen Fläche der Name "Lempicka Homme" eingraviert ist. Obwohl der Flakon zunächst schlicht und geradlinig erscheint, ist er auf dem zweiten Blick dennoch ein außergewöhnlicher Blickfang, der sich im Bad gut macht. Dank seiner länglichen Form liegt er gut in der Hand.

Eins mit den Elfen

Lolita Lempicka, welche 1954 in Bordeaux unter dem bürgerlichen Namen Maryse Pividal geboren wurde, liebte bereits als Kind die Welt der Märchen und ihre ganz besondere, verzauberte, verspielte Aura. Ihre Modekreationen spiegeln diese Welt wider, elfenhafte Stoffe und verspielte Muster prägen die zarten Schnitte ihrer Mode. Auch ihre Parfums sind inspiriert von ihrem Faible für märchenhafte Szenen.

Der Werbespot zu den Lolita Lempicka Parfums wurde 2016 mit der US-amerikanischen Schauspielerin Elle Fanning neu aufgelegt und umfasst die Gefühlswelt von Märchen und Legenden, voller Zauber und Geheimnisse. Der Spot beginnt mit dem Schriftzug "Lolita Lempicka" auf schwarzem Grund. Er ist untermalt von verträumt klingender Geigenmusik von Woodkid. In dem dreieinhalb Minuten langen Video ist ein verwunschener, nebliger Wald zu sehen. In diesem streift die jugendliche Elle Fanning in zarte, helle Seide gekleidet, mit offenem blonden Haar und unschuldigem Blick umher. Sie wirkt wie eine Elfe, schüchtern gegenüber Menschen, stark im Einklang mit der Natur. Sie scheint mit der Kamera zu spielen, wie ein edles Tier, frei und wild im Wald aufgewachsen. Sie läuft weg, kommt zurück, versteckt sich, tanzt zwischen den Bäumen, beobachtet, lächelt. Vor dem menschlichen Betrachter scheint sie stets zu fliehen, droht einmal sogar mit Stöcken, ist neugierig, doch stets auf der Flucht. Doch als sie einem Hirsch begegnet, ist sie im Einklang mit sich und der Natur. Sie streichelt den Kopf des edlen Tieres, welches ohne Scheu ihr gegenüber ist. Es wird klar, dass diese Elfe niemals zu den Menschen gehört, sondern frei mit der Natur lebt. Die Düfte der französischen Designerin sind von Natur und Phantasie inspiriert und tragen diese Botschaft in die Welt.