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Sinnlich und eigensinnig: Joop! Femme ist ein exquisiter Duft für die verführerische Frau

Erotisch, durchsetzt von Frische und eigenwilligem Charme ist der Duftklassiker Joop! Femme. Das Joop-Luxusparfum für Damen wurde 1987 passend zur Joop-Designkollektion aufgelegt. Frische Neroli- und Bergamottenoten, die im Duftbukett eines Rosengartens münden und in ein verführerisches Bett aus Patchouli und Sandelholz, machen Joop! Femme zum geborenen Verführer. Erfrischend ist der Auftakt aus Bitterorangenöl, Zitrone, Fruchtnoten und würzigem Koriander, umgeben von Aldehyden und Bergamotte.

Das Duftherz von Joop! Femme eröffnet sinnlich-blumig mit einem Akkord aus bulgarischer Rose, Jasmin und Maiglöckchenduft, umfangen vom Bouquet reifer Orangenblüten. Sinnlich-orientalisch ist sein Fond aus Sandelholz und Patchouli, erdigem Moschus und herber Zedernduft, Amber- und Tonkabohne-Nuancen. Verschwiegene Moos-, süße Vanille- sowie Zibetaromen runden das aromatische Duftbukett ab. Das Sekret der arabischen Zibetkatze, heute rein synthetisch gewonnen, verleiht Joop! Femme seinen unnachahmlichen, sinnlich-animalischen Nachklang.

Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:

Joop! Femme ist aufgrund der Vielseitigkeit seiner Akkorde ein Eau de Toilette für die verschiedensten Gelegenheiten. Spritzig wie seine Kopfnote ist der flüchtige Blick beim ersten Zusammentreffen. Aufregend feminin, vertieft sich dieser bei der Begegnung. Die Präsenz lockt dann die tiefen Komponenten hervor, evoziert Sinnlichkeit und Stimulanz.

aller Kunden bewerten
Joop! Femme positiv
4 oder 5 Sterne

4,92 von 5 Sternen — basierend auf 64 Kundenmeinungen

Kommentar von vom
einfach toll
Hatte dieses Parfum schon vor 20 Jahren. Bin dann davon abgekommen. Habe es jetzt wieder ausprobiert. Der Duft hat sich nicht verändert. Genau so toll wie vor 20 Jahren. Sinnlich, weiblich, einfach umwerfend. Man hat mir schon Komplimente gemacht und danach gefragt. Werde es weiter benutzen.
Kommentar von vom
Toller Duft
Auch wenn Joop Femme schon ein älterer Duft ist, kann man ihn immer noch weiterempfehlen. Für mich eine klare Kaufempfehlung für dieses sehr schöne und verführerische Parfum.
Kommentar von vom
Klassiker
Seit vielen Jahren begleitet mich dieser Duft, langanhaltend, angenehm, Sommer wie Winter tragbar, weder aufdringlich noch unriechbar, einfach toll. Ich hoffe sehr, dass dieser Duft noch lange auf dem Markt bleibt, denn die Erfahrung lehrt mich, dass klassische Düfte einfach verschwinden, ohne Ersatz!

Der Parfumeur des Duftes Joop! Femme: Michel Almairac

Joop betraute mit der Duftkomposition für Joop! Femme keinen Geringeren als Star-Parfumeur Michel Almairac. Der 1953 im südfranzösischen Grasse geborene Almairac absolvierte hier die berühmte Parfumeurschule Roure Bertrand Dupont, heute Givaudan. Was ihn beim ersten Betreten der 1920 gegründeten Produktionsstätte Roure stimulierte war, wie er sagt, der Rosenduft, der aus den empfindlichen Rosenblättern durch Wasserdampf-Destillation und die sorgfältig gehüteten Arbeitsschritte der Enfleurage und der Mazeration gewonnen wird. Anschließend ging Almairac nach Tokio, wo er für Takasago arbeitete.

Weitere Stationen in Almairacs Werdegang als Parfümeur waren die Creations Aromatiques in Neuilly-sur-Seine und die renommierte Duftmanufaktur Drom in München. Danach zog es ihn zurück nach Grasse, wo er seit den neuziger Jahren als Senior Perfumer bei Robertet arbeitet. Nach 45 Schaffensjahren zählt Almairac zu den Köpfen der internationalen Parfümeurswelt.

Er schuf Düfte für Azzaro und Burberry ebenso wie für Chopard, Cloe, Dunhill, Gucci und Rochas. Auch Escada und Givenchy, Balmain, Shiseido und nicht zuletzt Joop! Homme tragen Almairacs Handschrift. Barocke Kompositionen waren eher der Ausgangspunkt seines Schaffens. Almairac reizten neben gefälligen Duftakkorden schon immer ausgefallene Nuancen. So arrangierte er für Andy Warhol's Parfum „Pop pour Femme“ um ein holzig-blumiges Bukett spritzige Saurerkirscharomen. Liebliche Mango- und Kirschblütennoten stoßen bei Zen Sun für Shiseido auf einen kräftigen Moschus-Bernstein-Fond. Natürliche Essenzen sind für Almairac dabei die wichtigste Inspirationsquelle - um sie herum drapiert er stets neue, ungewöhnliche Duftnoten für Frauen und Männer. Auch mit Joop! Femme schuf Almairac ein Feuerwerk sinnlich-femininer Duftakkorde, der zu den verschiedensten Frauentypen, Altersgruppen und Gelegenheiten passt.

Anspruchsvoll, sinnlich und dekorativ: Der Flakon des Damenduftes Joop! Femme

Wolfgang Joops oszillierender Duft präsentiert sich im klassischen halbrunden Glasflakon mit edlem goldenem Sprühkopf und transparenter Verschlusskappe. Sein schlichter weißer Joop!-Schriftzug bringt die kostbare, goldgelbe Konsistenz ganz unverhüllt zur Geltung. Edel und klar konturiert, mit gerundeten Ecken und Kanten, verkörpert der Flakon von Joop! Femme, ebenso wie sein Duft, Joops Idealtypus einer schönen Frau: selbstbewusst und feminin mit einer Prise unwiderstehlicher Sinnlichkeit.

Designer Peter Schmidt, der den Flakon 1987 schuf, ist Spezialist in puncto Parfumflaschen-Design. Schmidt, 1937 in Bayreuth geboren und Absolvent der Werkkunstschule Kassel, arbeitete schon für Jil Sander, Laura Biagotti ("Roma"), Hugo Boss, Davidoff ("Cool Water") und Strellson. Seine Parfums sind Klassiker und, wie Jil Sander's "Pure Woman", auch Jahre später noch im Originalflakon erhältlich. In Abendblau gehalten ist der Karton mit dem weißen Signet. Die Kornblume ist die absolute Lieblingsblume des 1944 in Potsdam gebürtigen Modezars Joop. Ihr stilisiertes Logo ziert auch viele seiner Stoffentwürfe und Accessoires.

Die Werbekampagne für Joop! Femme: Eine Hommage an die selbstbewusste Weiblichkeit

Stilikone Wolfgang Joop inszenierte sich und sein Modelabel gerne als Lifestyle-Marke. So schuf er 1987, ebenso wie seine Modekonkurrenten Yves Saint Laurent, Karl Lagerfeld und Jil Sander, seine Duftkollektion, die quasi für sich selbst sprechen sollte. Erst Anfang der 1990er Jahre wurde eine Joop! Femme-Werbekampagne gestartet. Die Expansion des Modekonzerns in die USA scheiterte durch unkoordinierte Werbemaßnahmen, die die Marke Joop bis zur Unkenntlichkeit verwässert hatten.

Daraufhin startete Wolfgang Joop höchstpersönlich, gemeinsam mit Vogue-Fotograf Peter Lindbergh und Jungmodel Nadja Auermann, eine Werbeoffensive. Die drei inszenierten zwischen 1993 und 1995 Fotostrecken sowie ein Video im Stil der Nouvelle Vague. Nadja Auermann, gerade 22, wird in einer Aufnahme von oben gezeigt, mit animalischem Blick und dem Flakon im Schoß. Ein anderes Foto zeigt sie mutig beim Erklettern der Leiter eines Heißluftballons. "Joop for Women" - Joop pour femmes, lautet der schlichte Begleitslogan.

Das Video zeigt Nadja, wie sie, umfangen von den Klängen einer italienischen Liebesarie, zum Slogan "Leidenschaftliche Berührung eines Duftes!" aus dem Nebel in eine imaginäre Wüste schreitet. In dieser gibt es nur ein Grammophon, einen Spiegel und einen männlichen Gefährten. Sehnsuchtsvoll schaut dieser ihr nach, als sie die Leiter des Heißluftballons ergreift und davonschwebt ... Eindrucksvoller kann selbstbewusste Weiblichkeit kaum inszeniert werden. Die Werbepartnerschaft zwischen Wolfgang Joop und Nadja Auermann war für beide eine Win-Win-Situation. Für die Laufsteg-Debütantin bedeutete sie den Einstieg in ihre internationale Modekarriere. Joop und sein Geschäftsführer Herbert Frommen erzielten 1995 380 Millionen Jahresumsatz und belegten damit Platz 5 der internationalen Moderangliste.