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Eine feine und intelligente Kombination

Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme ist ein holziger und frischer Unisexduft – hier im eher männlichen Flakon. Die schöne Kombination der Düfte besteht aus nur fünf Noten. Camille Goutal, Tochter der Labelgründerin und Parfümeurin von Goutal, kombiniert eine Kopfnote aus Limetten mit einer Herznote aus Efeu. Dazu gibt sie die Basis aus Zypressenholz, sibirischer Zirbelkiefer und Gewürzen. Entstanden ist ein feiner Duft, den nicht nur die Herren, sondern auch viele Damen sehr anziehend finden. Schließlich fehlt dem Duft eine jegliche Süße, was ihn unglaublich vielseitig macht. Vielmehr zeigt sich eine leichte Herbe, die von den Limetten und dem Efeu herangetragen wird. Tatsächlich wurde Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme auch als alltagstauglicher Duft kreiert, denn das gewisse Extra muss nicht immer wie ein Leuchtfeuer in der Nacht erkennbar sein. Manchmal reicht es, wie bei Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme, dass man selbst weiß, dass der deutlich wahrnehmbare, aber dennoch dezente Duft ein echter Luxusartikel ist. Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme zeigt sich präsent und einnehmend, aber nicht erdrückend und mit einer ordentlichen Haltbarkeit und Sillage. Ein Duft, der im Winter ebenso wie im Sommer und zu allen Gelegenheiten passt, das ist wahre Parfumkunst, wie sie sich in Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme zeigt.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:

Ganz die Tochter ihrer Mutter

Camille Goutal ist die Parfümeurin von Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme. Ihre Mutter ist die berühmte Annick Goutal, die leider im Alter von nur 54 Jahren viel zu früh an Brustkrebs verstarb. Damals ist Camille Goutal gerade 23 Jahre alt und steht vor der Entscheidung, das Label der Mutter zu übernehmen oder nicht. Eigentlich hat Camille Goutal keinerlei Interesse an der Kunst der Parfumentwicklung. Als ausgebildete Designerin möchte sie lieber mit anderen Materialien arbeiten. Und, wie sie in Interviews gesteht, ist sie sich auch nicht sicher, dass sie das Label und Erbe der Mutter überhaupt fortführen kann. Doch sie fasst sich ein Herz und übernimmt nicht nur die kreative Leitung, sondern gestaltet zusammen mit Isabelle Doyen auch neue Düfte für das Label Annick Goutal. Sie liebt moderne und frische Düfte, die aber dennoch weiblich sind. Trotzdem sind die meisten von Camille Goutal und Isabelle Doyen entwickelten Düfte unisex. Ihr Mut wird belohnt, die Parfums, die unter der neuen Führung entstehen, sind alle sehr erfolgreich. 2018 lanciert die junge Frau schließlich Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme, einen Duft, für den sie eigenverantwortlich ist. Der Duft ist besonders, wie Camille Goutal, die keinen Führerschein hat und immer alles besonders schnell erledigt. Der Grund dafür ist sehr ernst: sie hat von ihrer Mutter nicht nur das Unternehmen, sondern auch das "Krebs-Gen" geerbt. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihr Brustkrebs ausbricht, liegt bei 90 %. Das hält sie aber nicht davon ab, ihr Leben mit ihren Töchtern in vollen Zügen zu genießen. Zwar denkt sie bei allen Kreationen an ihre Mutter, lässt aber immer ihr eigenes Selbstbewusstsein mit einfließen und kreiert so ständig etwas Neues.

Schlichte und schöne Eleganz

Der Flakon von Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme ist recht schlicht gearbeitet. Es handelt sich um eine modernere Version des Eau d'Hadrien Flakons aus dem Jahr 1981, in dem sich natürlich Elemente des Ursprungs wiederfinden. Ein kreisrunder Zylinder mit einem besonders starken Boden sorgt für mehr als ausreichende Standfestigkeit. Feine Riefen laufen von unten nach oben, wobei sie immer etwas flacher werden und schließlich komplett verschwinden. Der Verschluss ist geformt wie ein Pokal, auf dessen Basis der Name "Goutal" steht. Ein dezentes Etikett in weiß mit goldener Schrift trägt den Namen des Duftes "Bois d'Hadrien." So ehrt die Designerin und Parfümeurin Camille Goutal das Erbe ihrer Mutter gleich in doppelter Hinsicht. Zugleich schafft sie einen neuen und modernen Look für Goutal, der dennoch einen hohen Widererkennungswert hat. Denn man muss kein ausgewiesener Fan der Marke sein, um Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme sofort zuordnen zu können.

Es bleibt im Gedächtnis

Der Clip von Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme kommt völlig ohne Menschen aus. Nicht einmal zarte oder starke Hände, die den Duft versprühen, tauchen auf. Dafür beginnt der Clip mit einem Flakon aus Sand. Nur ein Blinzeln, dann wird daraus ein Glasflakon. Erneut sieht man den Sandflakon, der vom Wind verweht wird und darunter wieder den Glasflakon, der sich dreht. Ein gemustertes Tuch wird von dem Flakon gezogen, dann erscheinen zwei Marmorhände, die jeweils einen Flakon von Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme halten. Schnelle Bildwechsel führen zu einer aufgehenden Sonne, dann wechselt das Bild wieder zu Sand, der leicht bergauf geweht wird. Erneut zeigt sich ein wehendes Tuch, auf dem Bäume zu sehen sind. Darauf erscheinen ein Marmorblock und wieder der Sandflakon, der auf einer geraden Sandfläche liegt, die mit Blumen gemustert wird. Die Sonne beleuchtet den Flakon von Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme, der Marmorblock zerbricht, Blüten werden in den Sand gezeichnet und das Tuch mit den Bäumen umschmeichelt den Flakon. Wieder sieht man den Sandflakon, diesmal komplett von in den Sand gezeichneten Blumen umrahmt. Sonne; Hände; die die Flakons halten; ein Flakon, der auf dem wehenden Tuch steht. Die Bilder des Clips zu Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme scheinen sich zu wiederholen, sind tatsächlich aber immer etwas anders. Damit soll ausgedrückt werden, dass Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme durchaus ein wenig Ähnlichkeit mit dem Klassiker des Labels hat, aber eben doch anders ist. Manchmal sind es eben die kleinen und feinen Details, die den Unterschied machen. So wie bei Annick Goutal Bois d'Hadrien pour Homme, eigentlich ein Unisexduft – aber in zwei verschiedenen Flakons ausgeliefert.