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Eine zarte Duft-Versuchung

Goutal ist ein kleiner Geheimtipp aus Frankreich. Die Düfte sind nicht überall erhältlich und stets heiß begehrt. Das 2008 lancierte Annick Goutal Musc Nomade ist da keine Ausnahme. Verantwortlich für den holzig-puderigen Duft sind die Parfümeurinnen Isabelle Doyen und Camille Goutal. Sie mischen helle sinnliche Aromen miteinander, die Damen ebenso gut stehen wie den Herren.
Mit einer Kopfnote aus weißem Moschus, Muscon und Ambrettesamen formt Annick Goutal Musc Nomade einen weichen Auftakt. Ihm folgt eine Herznote aus Labdanum und Tonkabohnen. In der Basis ist ausschließlich aromatisches indisches Holz zu finden.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Die Noten machen Annick Goutal Musc Nomade zu einer Fantasie wie aus Tausend und einer Nacht. Wie eine Karawane aus exotischen Düften, die langsam vorbeizieht. Eine Reise, die niemals endet, deren Teilnehmer niemals lange an einem Ort verweilen. Es gelang den beiden Parfümeurinnen, einen Moschusduft zu schaffen, der sogar die begeistert, die Moschusdüfte sonst nicht mögen, weil die Moschusnoten zu stark sind. Doch die Kombination von Annick Goutal Musc Nomade sorgt dafür, dass dieser Nomade überall einkehren und bleiben darf. Annick Goutal Musc Nomade verzaubert die Damenwelt ebenso wie die Herren.
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Kommentar von vom
Mit nichts zu vergleichen
Dieser Duft ist sehr eigentümlich, in keinster Weise süßlich, sondern eher herb-hölzern mit orientalischen Anklängen. Ich werde immer wieder darauf angesprochen und zu mir passt er, wie kein anderer Duft.

„Luxus in jedem Detail"

Diese Aussage stammt von Annick Goutal, der Mutter von Camille Goutal. Camille war Anfang zwanzig als ihre Mutter verstarb und befand sich mitten in ihrer Ausbildung zur Parfümeurin an der ISIPCA. Geboren als Tochter einer außergewöhnlichen Parfumerinnen, kommt Camille Goutal natürlich schon früh in Kontakt mit dieser Welt. Für sie ist es ganz selbstverständlich, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und selbst Parfümeurin zu werden. Besonders als Annick Goutal 1998, nur ein Jahr vor ihrem zu frühen Tod, einen Duft für die damals 23-jährige Camille entwarf, war es um die junge Designerin geschehen. Sie machte ihren Abschluss am ISIPCA und übernahm das Familienunternehmen. Hilfreich zur Seite steht ihr die erfahrene Parfümeurin Isabelle Doyen, die damals erst ein Parfum für und mit Annick Goutal entworfen hatte.
Isabelle Doyen machte nicht nur 1982 ihren Abschluss am ISIPCA, sie unterrichtet dort auch immer wieder. Seit sie 1998 zusammen mit Annick Goutal an Petite Cherie für Camille Goutal zusammenarbeitete, ist sie die Haus-Parfümeurin des Labels. Zusammen mit Camille Goutal entwarf sie mehr als 40 Düfte, die sich mit ihren unvergleichlichen Präsenzen immer wieder in die Herzen der Menschen stehlen und sie begeistern. Die beiden kreativen Frauen erschufen La Violette, Les Nuits d'Hadrien, Vanille Exquise, Ambre Fetiche, Myrrhe Ardente, Ninfeo Mio und natürlich auch Annick Goutal Musc Nomade zusammen. Für die beiden ist jeder Duft ein Vermächtnis an die Mutter und Freundin, die Luxus in jedem Detail sah. Annick Goutal Musc Nomade spiegelt dies mit seiner zarten und doch deutlichen Präsenz wider, die auch das Talent und die Hingabe der beiden Parfümeurinnen zeigt.

Von außen schlicht, im Inneren überragend

Wer den Flakon von Annick Goutal Musc Nomade entworfen hat, ist nicht bekannt, doch die Form des schlichten geradlinigen Flakons wird schon seit Mitte der 1980er Jahre verwendet. Es ist durchaus möglich, dass Annick Goutal diesen Flakon selbst entwarf oder sich, ähnlich wie beim ebenfalls bereits seit der Gründung verwendeten, eher bauchigen Fläschchen, von Entwürfen aus einem Archiv inspirieren ließ. Klares Glas lässt den hellen Duft durchschimmern. Gekrönt wird der Flakon von einem goldenen Verschluss, ein klassisch geformtes Etikett trägt den Namen Annick Goutal Musc Nomade. Auch das Etikett ist in hellen Farben gehalten, um die leichte, weiche Präsenz des Duftes zu betonen. Tatsächlich spricht die Form des Annick Goutal Musc Nomade Flakons Damen und Herren gleichermaßen an, vor allem, weil auf verspielte Stilelemente verzichtet wurde. Die würden auch nicht zu diesem herrlichen Duft passen. Das schlichte Design des Flakons betont die Eleganz des Duftes im Inneren einfach hervorragend.

Ein neues Instrument

Annick Goutal war die Gründerin des gleichnamigen Labels und eine Visionärin, der die schönen Künste unglaublich viel bedeuteten. Schon als Kind zeigte sie ein ungewöhnliches Talent für das Klavierspielen, eine Karriere als Pianistin schien vorherbestimmt. Doch es passte ihr überhaupt nicht, dass andere ihre Zukunft verplanten und so wurde sie zunächst ein erfolgreiches Model. Dabei kam sie mit den verschiedensten Düften in Kontakt, für die sie zum Teil auch warb. Um Ihre Neugierde zu besänftigen, unternahm sie eine Reise nach Grasse, der französischen Hauptstadt der Parfums. 1979 wurde sie schließlich Parfümeurin und lancierte nur zwei Jahre später ihren ersten Duft, Eau D'Hadrien, der heute zu den unvergleichlichen Klassikern gehört. So wurde die Komposition von Aromen zu ihrem neuen Instrument. Mit diesem komponierte sie Düfte wie Musik.
Annick Goutal wurde, ohne es geplant zu haben, zu einer Pionierin der Nischendüfte. Große Werbekampagnen sucht man daher stets vergebens. Für Annick Goutal und auch für ihre Tochter Camille Goutal sind Düfte eine Kunst, ein Luxus, den sich jeder gönnen sollte.
Unter diesen Gesichtspunkten entwickelte Camille Goutal zusammen mit Isabelle Doyen auch Annick Goutal Musc Nomade. Sie widmeten den Unisexduft der Gründerin, Freundin und Mutter Annick Goutal, was auch ein Grund ist, warum auf Werbekampagnen verzichtet wird. Ein anderer Grund ist, dass, obwohl es sich bei Goutal Düften immer um Nischendüfte handelt, Freunde des Labels stets begierig auf Neuheiten warten, welche diese dann gerne über Mundpropaganda bekannt machen. Das Eau de Parfum Annick Goutal Musc Nomade zieht wirklich durch die Welt und begeistert überall, wo es erscheint mit seiner sanften und doch eindrucksvollen Präsenz.