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Wie duftet ein Diamant?

Der französische Juwelier brachte Cartier Carat 2018 auf den Markt. Die Parfümeurin Mathilde Laurent mischt aus den Farben des Regenbogens den Duft eines Diamanten zusammen. Deshalb hat Cartier Carat auch keine Duftpyramide, wie man sie von anderen klassischen Düften kennt. Allerdings ist es auch überaus ungewöhnlich, den Duft eines Diamanten erschaffen zu wollen. Doch es passt zu dem Label, das nicht nur für wunderschöne Düfte, sondern in erster Linie für exquisiten Schmuck und hochwertige Uhren bekannt ist. Passend dazu soll das Parfum Cartier Carat strahlen, leuchten und funkeln wie ein Diamant.
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Laurent wählte Hyazinthe, Jonquille, Ylang-Ylang, Veilchen, Tulpen und Geißblatt und mischt sie zu einer fiktiven, neuen Blume. Diese Blume strahlt mit kristalliner Energie und scheint förmlich zu explodieren vor lauter Frische und Lebendigkeit. Cartier Carat ist ein hinreißender Duft, der sich sowohl weiblich als auch frisch, floral und grün, sinnlich und zeitlos präsentiert. Haltbarkeit und Sillage von Cartier Carat sind überdurchschnittlich. Sie bezeugen nicht nur die Qualität des Duftes. Sie hüllen die Trägerin des Eau de Parfums über Stunden hinweg in diesen luxuriösen Duft. Die zarte und doch deutliche Präsenz von Cartier Carat ist weder schwer noch aufdringlich, so wie ein einzelner Diamant auch präsent, aber nicht aufdringlich ist.

Die Haus-Parfümeurin von Cartier

Mathilde Laurent ist nicht nur die Nase hinter Cartier Carat. Sie ist auch für 42 andere Düfte von Cartier verantwortlich. Schließlich ist sie die Haus-Parfümeurin des Luxuslabels. Vor Cartier war sie auch für Guerlain und Gas Bijoux tätig. Wenn sie einen Duft kreiert, behält sie immer im Hinterkopf, dass es der Lieblingsduft einer Person sein wird. Daher steckt sie viel Sorgfalt und Leidenschaft in jedes Parfum.
Die Tochter eines Künstlerehepaars wächst in Montparnasse, nahe Paris, direkt an den Bahngleisen auf. Ihre Eltern fördern die Tochter und bieten ihr so einen Ausweg aus der trostlosen Umgebung. Die intelligente junge Frau studiert Chemie und Physik und geht an das ISIPCA in Versailles. Zu diesem Schritt wird sie fast gedrängt, als Freunde und Familie von dieser Schule und der Möglichkeit der Ausbildung zum Parfümeur hören. Denn Mathilde Laurent hat schon immer die Angewohnheit, die Welt mit der Nase voran zu entdecken. Soll sie etwas beschreiben, ganz gleich, ob ein Essen oder eine Atmosphäre, beginnt sie immer mit dem Geruch. Am ISIPCA, fühlt sie sich zu Hause und verstanden. Mutig geht sie während einer schulischen Veranstaltung zu dem legendären Parfümeur Jean-Paul Guerlain und fragt ihn nach einem Praktikum. Er willigt ein und nach einem nur dreimonatigen Praktikum wird ihr eine Festanstellung angeboten. Sie bleibt elf Jahre bei Guerlain und kreiert dort Düfte wie Herba Fresca. 2005 wechselt sie schließlich zu Cartier.
Noch eine andere Ehre wird ihr zuteil: Die Schöpferin von Cartier Carat ist eine von 16 Parfümeuren, die zusammen mit Sylvaine Delacourte und Jean-Claude Ellena das Grand Musèe du Parfum in Paris beaufsichtigen.

Funkelnd wie ein Diamant

Der Flakon von Cartier Carat ist elegant und wunderschön, wie ein Diamant. Aus edlem Kristallglas gefertigt und mit tiefen Riefen versehen, wirft der Flakon Lichtreflexionen wie der berühmte Edelstein. Es gelang den Designern von Cartier die Duftvision von Mathilde Laurent, der Haus-Parfümeurin des Hauses, umzusetzen.
Dazu wurde eine rechteckige Grundform genommen, an Vorder- und Rückseite ausgewölbt und rundum mit dem schon erwähnten Riefen versehen ist. Der Sprühkopf ist golden und trägt in einer eleganten Handschrift den Labelnamen Cartier. Eine transparente, dezent golden eingefasste, Hülle schützt den Sprühkopf.
Mit dem Cartier Carat Flakon im Art Déco-Stil beweist das Label, dass es nicht nur bezaubernden Schmuck und wertvolle Uhren fertigen kann, sondern dass es auch die hohe Kunst der Düfte und der Flakon-Gestaltung beherrscht. Gut erkennbar wird dies, wenn man den Cartier Carat Flakon ins Licht stellt und sich anschaut wie er auf vielfache Art und Weise das Licht bricht, genauso wie es der Diamant macht.

Schöne Bilder ohne große Tricks

Für die Bilderkampagne von Cartier Carat wird zum einen der Flakon elegant präsentiert. Zum anderen gibt es einen von Christian Larson in Szene gesetzten Clip mit dem Model Janke du Toit. Larson setzt das Model mit der hellen Haut und den platinblonden Haaren in einem sommerlichen Spot in Szene.
Cartier Carat, ein funkelndes Juwel.
Du Toint gönnt sich den Duft aus dem feinen Flakon und tanzt in einem relativ schlichten weißen Outfit über ein Dach. Mit beiden Händen hält sie den Flakon in die Höhe, vor ihr Gesicht und direkt in die Kamera. Nach einem Schnitt sieht man Janke du Toit mit einem Mann und einer Frau, wie sie auf besprühten Mauern laufen. Erneut ein Schnitt zu dem Schriftzug Cartier auf dem Flakon, wieder hin zu dem fein geschnittenen Gesicht des Models, die sich den Flakon verspielt an die Nase tippt. Schnelle Schnitte betonen erneut den Flakon und seine Prismen-Lichtbrechung. Janke du Toit steht an der Kante eines Daches und hält den Flakon in die Sonne. Sie erfreut sich ebenso an der Lichtbrechung, wie an dem wundervollen femininen Duft. Weitere schnelle Schnitte zeigen sie, wie auf dem Dach tanzt oder in einem älteren Mercedes Cabrio fährt. Wieder zurück auf dem Dach, tanzt sie verträumt mit dem Flakon oder alleine, bevor man sie erneut mit den anderen Personen des Clips sieht. Zum Schluss wird noch einmal der Flakon von Cartier Carat eingeblendet mit dem Hinweis, dass es sich um einen neuen Duft handelt. Der Duft ist strahlend, hell, feminin und mit einer außerordentlich klaren Präsenz ausgestattet. Mehr braucht es nicht, um sich luxuriös verwöhnt zu fühlen.