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Der Duft

Seit 2007 ist Kiton Black eine Alternative aus dem italienischen Luxushaus zu dem seit Mitte der Neunziger bekannten Duft "Men". Gleichsam elegant, stilvoll und eher dem Understatement zugetan, überzeugt Black mit einer angenehmen Silage und interessanten Übergängen der Duftaromen.
Nach dem Aufsprühen erfreut eine blumige, zitronige Note die Nase. Frisch wie der Tag am Morgen und angenehm sympathisch begrüßen Bergamotte, Veilchenblatt, Zitrone und rote Beeren. Kurze Zeit später stimmen die Nuancen der Herznote ein zu einem sanften Übergang in eine würzige und maskulin-holzige Sphäre. Kardamom und Zeder begleiten Alpenveilchen und Veilchen. Zum Ende hin wird der frische Duft zu einem verführerischen Allroundtalent. Amber, Tonkabohne, Vetiver und Spuren von Leder unterstreichen die Männlichkeit gekonnt, ohne in eine aufdringliche Art zu verfallen.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Das Odeur aus dem Traditionshaus schmückt ebenso elegant und zeitlos zu jedem Anlass wie die maßgeschneiderten Anzüge. Und so verhält es sich auch mit Black. Der Duft entwickelt sich auf jeder Haut etwas anders auf Grund der warmen, erdigen Tendenzen passt Black eher in die dunkleren Jahreszeiten. Black ist Business, Souveränität, Gelassenheit und Sex in einem. Unter dem Mantel der Abgeklärtheit versteckt sich die frische und blumige Ader des Anfangs, sie schlummert und wird durch männliche Nuancen immer anziehender. Der Duft überzeugt nicht nur den Herren von Welt, sondern auch die Damenwelt.

Der Parfumeur

Zur Komposition des Duftes Kiton Black verpflichtete das Label den mehrfach ausgezeichneten Parfumeur Maurice Roucel. Er gewann unter anderem den Oscar für Parfums, den amerikanischen und französischen FIFI-Award. 2002 wurde er mit dem Prix Francois Coty für seine Arbeit geehrt. Seine Karriere begann 1973 als Chemiker bei Chanel. Innerhalb der sechsjährigen Zusammenarbeit entwickelte er unter den Augen des damaligen Meisterparfumeurs des Chanel-Hauses Henri Robert seine Nase. Die nächsten 12 Jahre seines Lebens verbrachte Maurice Roucel bei Quest International, bis er 1996 seine Arbeit beim Konkurrenten Symrise aufnahm. Sein Portfolio liest sich wie eine Aufzählung sämtlicher Luxuslabels der Welt. Er selber bezeichnet seine Arbeit als die Suche nach der ultimativen Sinnlichkeit und den Verzicht auf unwesentliches.
Mit diesen Eigenschaften ist er der ideale Partner für das 1968 von Ciro Paonte in Neapel gegründete Modehaus. Das italienische Unternehmen schneidert Maßanzüge, Damenbekleidung und Schuhe. Außerdem gibt es eine Kiton Sportkollektion und Parfüms. Das wohl bekannteste Produkt Kitons ist seine in fünfzig Stunden Handarbeit gefertigter Anzug Modell K-50. Der Preis für das Meisterstück beläuft sich auf 50000 US-Dollar. Wie für Roucel ist auch für Kito das Wesentliche, Zeitlose und luxuriös Schöne erstrebenswert. Ästhetik und Sinnlichkeit werden durch erstklassige Handarbeit und Liebe zum Detail für jedes einzelne Produkt erzielt.
Roucel ist ein Mann, dessen Nase sich nicht unbedingt nach den aktuellen Trends richtet. Rohstoffe inspirieren ihn, solange zu experimentieren, bis er seine Vorstellung perfekt umgesetzt hat, unabhängig davon, ob eine starke Silage oder transparente Düfte in Mode sind. Sein Weg ist auch sein Erfolgsrezept. In fast jedem seiner Kreationen soll eine Art riechende Unterschrift zu finden sein. Der Geruch von Michelia, einer Blume, die zu den Magnolien artigen gehört. Liebe und Stolz, ohne aufzutragen, sind von Kiton und Roucel zu einem sehr maskulinen und durchaus sympathischen Duft verschmolzen.

Der Flakon

Kiton hält sich beim Design seines Flakons für den Duft Kiton Black stilvoll zurück. Men und auch andere Düfte von Kiton sind ebenfalls im Flakon, der konkav geformt an eine Shampooflasche erinnert, erschienen. Der äußere "Kreis" ist schwarz und glänzend als Rahmen für die durchsichtige Mitte gestaltet. Das Wässerchen ist fast glasklar. Ebenso ist das Pumpröhrchen zu sehen und erlaubt immer einen Blick auf den Füllstand. Als Verschluss dient ein schlichter Schraubdeckel, ebenfalls in glänzendem Schwarz. Ein kleiner Teil ist geriffelt. Diese unscheinbaren Details sind das, was das Label Kiton ausmacht. Eleganz und Stil, keine aufdringlichen Accessoires.
Dieses Auge für das Besondere beweist sich auch bei der Verpackung. Mattes Schwarz wird von einem schwarz-glänzendem Etikett mit dem Firmenlogo aufgewertet. Der Schriftzug "black" ist in kursiver, eng stehender Schreibschrift darunter zu lesen. Keine Schnörkel, nichts Überflüssiges. Wie ein maßgeschneiderter Anzug. Kiton zeigt bei seinem Flakon wie bei seinem Inhalt die Liebe zu Tradition und Meisterhandwerk. Das Habitat des Fläschchens ist wunderbar schmeichelnd. Ohne Ecken schmiegt es sich in der Hand an. Die flache Form sichert dem Duft ein Plätzchen in der Aktentasche.

Die Werbung

Schlichtheit und zeitloser Stil zeigen sich auch in den Werbemaßnahmen von Kiton. Das Haus verzichtet auf großspurige TV-Spots oder großflächige Plakate. Ebenso gibt es kein Gesicht für Kiton Black. In sich ist das Konzept schlüssig. Der Duft wie die Anzüge sollen individuell ihre Schönheit entfalten, es gibt keinen Prototypen, der ein bestimmtes Klischee ansprechen soll. Der gute Name spricht für sich und seine Qualität.
Für exklusive Journale und als Aufsteller in Parfümerien gibt es ein Bild, auf dem nur der Flakon zu sehen ist. Eingebettet in tief schwarzem Hintergrund, welcher nach rechts langsam in Graustufen übergeht. Erkennbar ist eine Stofffalte, die das Innenfutter eines Sakkos vermuten lässt. Eine Paspel am Saum trägt die Aufschrift Kiton. In der Falte steht genau im goldenen Schnitt des Fotos der Flakon. Links oben ist in Großbuchstaben das Label zu lesen. Einziger Farbakzent ist der rote Punkt im Namen Kiton. Das Logo hat einen dermaßen hohen Wiedererkennungswert, dass tatsächlich weitere Schriftzüge und Slogan überflüssig wären.
Ein zweites Bild zeigt den Flakon vor seiner Verpackung, ebenfalls vor schwarzem Hintergrund. Der Name des Duftes ist durchgängig Programm. Grundsätzlich ist Kiton eher zurückhaltend mit seiner Werbung. Diese Überheblichkeit, sich für etwas Besseres zu halten, passt nicht zur Philosophie. Es geht um Männer und Frauen, die nicht nach Macht sondern nach Klasse streben.
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