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So frisch, so fruchtig, so leicht und doch präsent

Man weiß nicht genau, wann Lanoé No. 3 lanciert wurde, aber das ist auch egal. Denn der elegante Nischenduft, der noch ein absoluter Geheimtipp ist, findet täglich neue Freunde. Jasmin, weiße Rosen und Bambus stellen die floralen und grünen Noten von Lanoé No. 3. Weiter geht es mit Limetten, Mandarinen, Zitronen, Grapefruit und grünen Äpfeln.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Die kleine Auflage macht Lanoé No. 3 zu einer unbekannten Größe und man muss schon ein wenig Glück haben, dieses zarte Dufterlebnis zu ergattern. Denn obwohl es ein Nischenduft ist, ist er überraschend gefällig. Er will keine Ecken und Kanten haben, er will getragen werden, und zwar immer und überall. Das geht nicht mit extremen Düften. Deshalb ist Lanoé No. 3 dezent in seiner Präsenz, aber dennoch deutlich wahrnehmbar. Und obwohl es ein Damenduft ist, zeigt sich auch so mancher Herr von der frischen Leichtigkeit des Duftes begeistert. Lanoé No. 3 hat bewiesen, dass es durchaus möglich ist, Nischendüfte als Allrounder herzustellen. Mit einem Spritzer passt Lanoé No. 3 in den Alltag, von Freizeit bis Beruf. Mit ein wenig mehr ist Lanoé No. 3 auch am Abend ein schöner leichter Begleiter, der einfach da ist, ohne die Sinne zu vernebeln.

Standhaft in Zeiten des Wandels

Es gibt zwei Parfümeure bei Lanoé, leider kennt man weder den einen, noch den anderen. Simone Roth-Schmelzer reist nach Paris, um sich auf der dortigen Duftmesse Informationen und Inspirationen für ihren ersten Duft zu holen. Bei einer Pause in einem Bistro lernt sie ganz zufällig einen Parfümeur kennen und man ist sich auf Anhieb sympathisch. Die beiden arbeiten zusammen und entwickeln die ersten Düfte. 2012 holt Simone Roth-Schmelzer zusätzlich einen recht bekannten britischen Parfümeur ins Haus Lanoé. Ihm stellt sie die gleiche Bedingung wie dem Kollegen aus Frankreich: alle Düfte müssen in Deutschland hergestellt werden. Dabei ist es der kreativen Label-Gründerin egal, dass die großen Dufthäuser in New York, Genf oder Paris und Grasse sitzen. Sie setzt ihren Willen durch und erschafft mit den beiden Nasen einzigartige Düfte. Ihr Ziel ist es, Beständiges zu schaffen.
Sie ist weit davon entfernt, alle sechs Monate einen neuen, nichts sagenden Duft zu lancieren. Das entspricht nicht ihrer Philosophie, in den Zeiten des Wandels etwas zu schaffen, das bleibt. Der Erfolgsdruck unter dem alle Kreativen heute stehen, kann ihrer Meinung nach nicht zu Höhenflügen führen. Sie möchte das Besondere für den gehobenen Anspruch kreieren, für alle die, die ihre Arbeit und den Luxus, den sie schafft, zu schätzen wissen. Zu dieser anderen Herangehensweise gehört auch, dass Simone Roth-Schmelzer nicht nur bei Lanoé No. 3 das letzte Wort hat. Jeder einzelne der von ihr mit kreierten Parfums ist ein Duft, den sie selbst trägt. Nichts kommt in die Boutiquen, was sie nicht selbst tragen würde. Vielleicht ist das der Grund dafür, warum es vor Lanoé No. 3 keine anderen D??fte gibt, ebenso wenig wie es eine No. 5 gibt.

Fast so leicht wie der Duft

Das deutsche Label Lanoé hat alle Flakons identisch gestaltet. Das sorgt zum einen für einen hohen Wiedererkennungswert, zum anderen schont es die natürlichen Ressourcen. Unterschieden werden sie dennoch auf den ersten Blick, denn die Düfte tragen unterschiedliche Flaggen. Das Lanoé No. 3 Gefäß hat einen sehr schweren Boden, der sich zu einem zylindrischen Flakon auswächst. Aus der gestuften Schulter des Flakons entsteht ein sehr schlanker Hals. Der Verschluss ist transparent und erinnert deutlich an einen Kristall. Das Fähnchen von Lanoé No. 3 ist Weiß und Gold. So ist es der perfekte Schmuck für den Flakon, den kein Etikett verunstaltet. Lediglich das elegante Logo des Labels ist zu sehen. Für die kleineren Abfüllungen macht sich das Label übrigens die Mühe, einen Flakon zu entwerfen, dessen inneres amphorenartig ist. Höchstwahrscheinlich steckt hinter beiden Designs die Label-Gründerin Simone Schmelzer. Es ist zwar nicht garantiert, aber auch jeden Fall hat sie das letzte Wort bei allem, vor allem bei den Düften.

Handmade in Germany

Mehr Werbung braucht Lanoé No. 3 nicht. Lanoé steht für die Attribute lebendig, anziehend, nobel, elegant und originell. Simone Schmelzer, die mittlerweile den Doppelnamen Roth-Schmelzer führt, hebt das Label Lanoé irgendwann Anfang der 2000er aus der Taufe. Von Anfang an will sie einzigartige Düfte kreieren. Diese Düfte soll es nicht millionenfach geben. Sie produziert lieber kleine Auflagen. So sind die Lanoé Düfte Objekte der Begierde für Menschen, die das Besondere suchen und wertschätzen. Simone Roth-Schmelzer entwickelt so ein Nischenlabel, obwohl ihr das zu Beginn noch gar nicht klar ist. Ihre einzigartige Hingabe, ihre Kompromisslosigkeit, wenn es um den Standort Wittenberg geht und die Leidenschaft, die sie in jedes Produkt steckt, hat Lanoé zu einem wahren Schatz in der Welt der Düfte gemacht.
Leicht könnte sie Werbeclips, auch mit großen Stars, produzieren und finanzieren, doch das will sie gar nicht. Dann würde jeder ihre Düfte haben wollen und die Produktion müsste in Bereiche steigen, in die sie gar nicht will. Sie verzichtet bewusst auf Werbung und stellt sich ausschließlich der Mundpropaganda. Und das kann sie guten Gewissens tun, denn ihre Nischendüfte sind herrlich tragbar. Sie verzichten auf anstrengenden Kompositionen, in denen etwas gemischt wird, einfach, weil man es kann. Lanoé No. 3 ist ein wunderbares Beispiel für die zauberhafte Eleganz, die Simone Roth-Schmelzer in jeden Duft einfließen lässt. Sie selbst ist, obwohl keine Parfümeurin, an jeden Duft maßgeblich beteiligt und behält sich immer das letzte Wort vor. Eine derartige Hingabe braucht wirklich keine Werbung, wie der langsam aber ständig wachsende Bekanntheitsgrad von Lanoé beweist. Der erfrischende und fruchtige Damenduft ist ein feiner Allrounder, der eher mit Understatement, denn mit lauten Gesten punktet.