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Ein blumig-holziger Glücksfund

Man weiß nicht, wann genau Lanoé No. 7 lanciert wurde, aber das ist auch völlig unerheblich. Wichtig ist nur, dass es den feinen blumigen und holzigen Duft gibt. Ohne eine Duftpyramide vermischen sich Parmaveilchen mit Vanille, Moschus mit Opoponax, Rosen mit weißen Blüten und mit holzigen Noten. Der Nischenduft aus dem deutschen Label Lanoé braucht seine Zeit, um sich zu entwickeln, so wie es auch seine Zeit brauchte, um das Parfum zu kreieren. Doch eines ist überdeutlich, der Duft verzichtet, trotz Rosen und Vanille, auf eine übermäßige Süße. Tatsächlich ist der Duft überraschend cremig und pudrig, dezent in seinem Ausdruck, aber dennoch deutlich wahrnehmbar.
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Es gelang den unbekannten Parfümeuren mit Lanoé No. 7 einen eleganten Nischenduft ohne Anstrengung zu schaffen, der immer und überall getragen werden kann. Ein weiterer Punkt, der für Begeisterung sorgt, ist die enorme Haltbarkeit und Sillage von Lanoé No. Der feminine und elegante Duft ist sinnlich, ohne dabei erotisch zu sein. Lanoé No. 7 berührt die Sinne auf eine unnachahmliche Art und Weise, weshalb sich das Parfum in der Welt der Nischendüfte auch einen festen Platz erschmeichelt hat. Lanoé No. 7 ist der Beweis dafür, wie zauberhaft Nischendüfte sein können.

Drei Künstler

Künstler unter sich. So könnte man das Trio von Lanoé bezeichnen. Denn abgesehen vom Simone Roth-Schmelzer kennt man keinen verantwortlichen Namen. Wie alles, was mit Lanoé zu tun hat, ist auch die Auswahl des ersten Parfümeurs recht ungewöhnlich. Denn als Simone Roth-Schmelzer sich damit befasst, eigene Parfums zu kreieren, reist sie nach Paris, um die dortige Duftmesse zu besuchen. Während einer kleinen Pause in einem Bistro trifft sie ganz zufällig einen Parfümeur und berichtet von ihrem Vorhaben. Auch davon, dass sie alle Düfte in Deutschland produzieren will. Der Parfümeur ist angetan und die Chemie zwischen den beiden stimmt auch. So beginnt der Parfümeur Düfte für Lanoé zu entwickeln, darunter auch Lanoé No. 7. Doch sein oder ihr Name wird nie genannt. Man weiß allerdings, dass Simone Roth-Schmelzer im Jahr 2012 noch einen bekannten britischen Parfümeur in das Team geholt hat. Und dieses Trio aus zwei Parfümeuren sowie der kreativen Label-Gründerin zeichnet heute verantwortlich für jeden Nischenduft der Marke Lanoé.
Ist ein Parfum fertig, trägt Simone Roth-Schmelzer es selbst und nur wenn es ihr zusagt, wird es auch ganz offiziell lanciert. So lässt sich erklären, dass es zwar einen Duft namens Lanoé No. 7 aber kein Lanoè No. 5 gibt. Vielleicht ist es auch dieses Geheimnisvolle, was die Lanoé Düfte so interessant macht. Vielleicht ist es das bewusste Nischendasein oder das ganz Besondere, das die Parfums ausdrücken. Was auch immer es ist, die Beliebtheit der Düfte wie Lanoé No. 7 steigt ständig weiter. Doch die Produktion wird nicht erhöht. So werden die Parfums von Lanoé immer etwas Besonderes bleiben.

Schlichte Eleganz

Schlicht, elegant, schwer und hochwertig. So ist der Flakon von Lanoé No. 7. Die "großen" Flakons von Lanoé sind absolut identisch. Feinstes, kristallklares Glas in einer schlichten Zylinderform wird mit einem schweren Boden ausgestattet. Die Schultern sind mit einer Stufe versehen, der goldene Verschluss wird von einer transparenten Kappe geschützt. Anstelle eines Etiketts finden sich auf jedem Flakon nur das Logo und der Name des Labels. Dennoch kann man die Flakons auf einen Blick unterscheiden, denn sie tragen unterschiedliche Fähnchen. Bei Lanoé No. 7 ist eine orangefarbene Fahne, auf der in Gold Lanoé steht.
Höchstwahrscheinlich stammen diese Flakon-Form und das Design des Logos von Simone Roth-Schmelzer, der Gründerin von Lanoé. Sie ist nicht nur in jeden einzelnen Schritt der Duft Produktion involviert, sie behält sich auch bei allem das letzte Wort vor. Schließlich ist Lanoé ihr wahr gewordener Traum, in dem sie ihre Ideen und Wünsche umsetzen kann, bevor sie sie mit der Welt teilt.

Ein Glücksfund aus Deutschland

Werbung sucht man bei Lanoé vergebens. Es sei denn, man zählt die wenigen Bilder auf der Webseite der Marke dazu. Dort erfährt man, dass Lanoè sich aus den Worten „lebendig, anziehend, nobel, originell und elegant“ zusammensetzt. Des Weiteren findet man heraus, dass das Label seine Düfte, natürlich auch Lanoé No. 7, als "Wahren Glücksfund" bezeichnet, der "Handmade in Germany" ist.
Lanoé gehört noch zu den Geheimtipps und wenn es nach dem Willen der Label-Gründerin geht, wird es so auch bleiben. Denn sie kreiert ihre Düfte für die Menschen, die das Besondere suchen. Die sich abseits der ausgetretenen Pfade bewegen, dabei aber nicht unbedingt gleich von den Klippen springen möchten, um anders zu sein. Für sie bedeuten Nischendüfte keine Anstrengung der Sinne, sondern ein Schmeicheln, eine Verführung und dazu braucht es keine ausgefallenen Duftkompositionen. Vielmehr braucht es Hochwertigkeit, Qualität und den Willen, auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Seit den frühen 2000er Jahren setzt Simone Roth-Schmelzer genau dies in die Tat um und kreiert Düfte, denen man die Leidenschaft und Hingabe anmerkt.
Lanoé No. 7 beweist ganz hervorragend, dass Damendüfte, durchaus auch holzig sein können und dass Rosen und Vanille nicht gleichbedeutend mit potenter Süße sind. Für die Label-Gründerin ist die Trägerin von Lanoé No. 7 eine moderne, selbstbewusste Frau, die mit sich selbst im Reinen ist, die einen dezenten Luxus bevorzugt, und die einfach mehr Wert auf Qualität als auf große Gesten legt. Die zarte Präsenz von Lanoé No. 7 ist einfach elegant und herrlich tragbar, wann immer und wo immer man möchte. Nischendüfte müssen wirklich keine irritierenden und schweren Kompositionen sein.