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alle Preise inkl. MwSt. & zzgl. Versandkosten  ·  1 Streichpreis = Preis auf parfumagic.de (Panda Perfumes Ltd.) vom 22.02.2017 03:19 Uhr

Der Duft

Eine ausgefallene Kombination verschiedener Duftkategorien macht Paco Rabanne Calandre zu einem Klassiker der Damendüfte. Bereits seit 1969 gibt es das Parfüm mit Zitrusextrakten, hölzernen und floralen Noten und einer aldehyden Komponente.

Calandre ist das französische Wort für Kalender und tatsächlich passt der Name gut zum komplexen Bouquet. Durch die zahlreichen Komponenten wird der Duft recht universal und passt in alle Jahreszeiten.

Bergamotte verleiht dem Auftakt eine erfrischende Zitrusnote, die von Aldehyden und grünen Noten unterstützt wird. Maiglöckchen und Hyazinthen bilden ein florales Herz und werden von Nelken und Rosen ergänzt. Sie geben dem Parfüm eine sehr feminine und fast frühlingshafte Note, während Veilchenwurzel einen eher erdigen Zug beisteuert.

Als Basis sind Sandelholz, Vetiver und Eichenmoos die hölzernen Komponenten, während Moschus und Amber einen sinnlichen und wärmenden Charakter haben.

Paco Rabanne, der Designer mit französischen und spanischen Wurzeln, startete in den 1950er Jahren seine Karriere als Modezeichner und eröffnete 1965 schließlich sein erstes Atelier. Seine Mutter war Chefschneiderin beim Traditionslabel Balenciaga, so dass auch ihr Sohn früh mit der Modeindustrie in Berührung kam. Neben Haute Couture und Prêt-à-Porter Kreationen verschafften vor allem die Kostüme für den Film Barbarella dem Label einen guten, internationalen Ruf.

Kopfnoten:
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Heute wird die Pariser Firma unter neuer kreativer Leitung weitergeführt, während sich Paco Rabanne aus seinem Unternehmen zurückgezogen hat. Zahlreiche Düfte für Damen und Herren ergänzen das große Modesortiment.

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5 von 5 Sternen — basierend auf 1 Kundenmeinungen

Kommentar von vom
Toller Duft
Ich finde diesen Duft sehr passend für mich. Die Maiglöckchen finde ich super dezent. Trage ihn gerne und kann ihn weiter empfehlen.

Der Parfumeur

Den Klassiker Paco Rabanne Calandre hat Michel Hy für das Pariser Unternehmen kreiert. Damit schaffte er einen Klassiker, der seit seinem Debüt im Jahr 1969 bis heute bei Damen sehr beliebt ist.

Vor allem in den 1960er und 70er Jahren entwickelte Hy seine größten Erfolge und arbeitete unter anderem auch mit Nina Ricci zusammen. Einer der von Kritikern und Parfümfans am meisten gepriesenen Kreationen ist Yves Saint Laurent Rive Gauche, den Hy 1970 gemeinsam mit Jacques Polge zusammengestellt hat.

Zuvor hatte er in Kooperation mit Jacques Bercia auch schon den Duft Y für Yves Saint Laurent entwickelt. Für Givenchy erschuf er den Herrenduft Monsieur de Givenchy im Jahr 1959.

Damit hat Michel Hy einige der heute als Klassiker geschätzten, ikonische Düfte verschiedener Modelabels und Designer mitentwickelt und damit auch viele jüngere Kreationen inspiriert.

Der Flakon

Der Flakon von Paco Rabanne Calandre ist sehr schlicht und damit auch zeitlos elegant. Der hohe, rechteckige Glasflakon ist von einem silberfarbenen Rahmen umgeben. Auf diese Weise entsteht ein sehr geometrisches und klares Aussehen.

Einen farblichen Kontrast bildet das Parfüm, das klassisch gelb bis golden ist. Der runde Deckel korrespondiert durch seine hohe Form mit dem schlanken Design der Flasche und ist auch in leicht mattiertem Silber gestaltet.

Das typische Logo von Paco Rabanne in Kleinbuchstaben ist am unteren Rand des Flakons zu sehen, während Calandre in Großbuchstaben im oberen Drittel zu lesen ist. Vom ersten Erscheinen im Jahr 1969 bis heute hat das Design des Flakons nicht an Modernität eingebüßt.

Die Werbung

Heute wird Paco Rabanne Calandre als Klassiker des Modeunternehmens beworben und bedarf durch seine langjährige Geschichte kaum noch weiterer Werbung. Tatsächlich wurde der Originalduft aus dem Jahr 1969 vorläufig aus der Produktion genommen, wodurch er zu einem beliebten Sammlerduft geworden ist.

Eine leicht modernisierte Interpretation in derselben Verpackung ist heute aber wieder universal erhältlich. Somit können Trägerinnen des Originals, aber auch ein jüngeres Publikum in den Genuss des ausgefallenen Bouquets kommen.

Die Werbekampagne aus den 70er Jahren arbeitet mit einem stillen schwarzweiß Bild. Das Model ist in mysteriöse Schatten gehüllt, da sie ihre Augen mit dem Arm verdeckt. Sie spiegelt die geheimnisvolle und verführerische Seite der Komposition wider.

Ein etwas neueres Bild arbeitet mit demselben Thema, wobei das Model diesmal direkt in die Kamera blickt. Eine Art Kettenhemd als Umhang bietet einen hellen Kontrast zur schwarzen Kleidung und verkörpert die Stärke der Frau.