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Cartier Roadster - ein dynamischer, frischer Herrenduft

Wenn von Cartier Roadster die Rede ist, dann geht es meistens um die legendäre Uhr des französischen Schmuckhauses. Seit dem Jahr 2008 gibt es jedoch auch einen Herrenduft mit dem selben Namen. Er ist ganz bewusst an die Philosophie und die Qualitäten der Uhr angelehnt. Dynamik soll er ausstrahlen, Tatendrang, Frische, Sportlichkeit und auch ein wenig Abenteuerlust. Und natürlich muss das alles im besten Sinne maskulin wirken. Das gelingt denn auch ausgesprochen gut.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
In der Kopfnote des Cartier Roadster Herrenduftes sorgen Bergamotte und Minzblätter für frische, ja spritzige Akzente, die einen sofort ansprechen und in ihren Bann ziehen. Auch in der Herznote ist reichlich Minze zu finden. Sie ist allerdings deutlich schärfer und pfeffrig ausgeprägt, ergänzt die natürlich Frische also um markantere Noten. Daneben sorgt ein raffinierter Ozon-Akkord für eine vitalisierende Begleitung. In der Basisnote schließlich schließt sich das Ganze in einem ebenso würzigen wie aromatischem Potpourri. Exotisches Kaschmirholz, Eichenmoos, Lavendel, Kumarin, Vanille, Patchouli und ein Fougére-Akkord gehen hier eine geradezu kongeniale Verbindung ein. Die maskuline Ausprägung des Duftes wird spätestens mit der Basisnote deutlich - wenn auch auf eine sehr elegante, geschmackvolle und unaufdringliche Art. Insgesamt also ein Duft für den kultivierten Herrn von Welt.
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Cartier Roadster positiv
4 oder 5 Sterne

4,92 von 5 Sternen — basierend auf 13 Kundenmeinungen

Kommentar von vom
Toller Duft
Der Duft von Cartier Roadster ist einfach spitze. Es ist ein toller Duft, der auch lange anhält. Seit dem ich diesen Duft benutze, möchte meinen Frau nichts anderes mehr auf meiner Haut riechen. Hoffe er ist bald wieder lieferbar.
Kommentar von vom
Der perfekte Männerduft
Ein perfekter Männerduft. Habe selbst gutes Feedback bekommen. Man kann diesen Duft ohne bedenken weiterempfehlen. Durch den hölzenen Duft, ist schon gute Power zu riechen.
Kommentar von vom
Cartier Roadster
Es Ist natürlich immer der persönliche Geschmack ausschlaggebend, aber ich benutze diese Duftnote schon seit Jahren, und würde mich immer wieder dafür entschieden.

Mathilde Laurent - Nase und Kopf hinter Cartier Roadster

In den Augen der Cartier-Hausparfümeurin Mathilde Laurent ist jedes Parfum so etwas wie ein kostbares Juwel. Wenn sie ein neues Parfum kreiere, so Laurent in einem Interview, dann stelle sie sich immer vor, dass es der Lieblingsduft der Person sein werde, die es später trägt. Der Duft repräsentiere dann gewissermaßen diese Person - auch und gerade in ihrer Abwesenheit. Die Französin geht folglich mit viel Engagement und ausgesprochen hohen Ansprüchen zu Werke. Ihr Handwerk hat sie bei der renommierten ISIPCA Parfum-Akademie und im Hause Guerlain gelernt. Elf Jahre lange assistierte sie dabei Jean-Paul Guerlain selbst, bevor sie im Jahr 2005 zu Cartier wechselte und dort sehr bald die Gesamtverantwortung für die Duftkreationen des Hauses übernahm.
Neben Cartier Roadster hat sie seither dutzende von Düften ersonnen - darunter Cartier Baiser Volé Essence de Parfum, Cartier Eau de Cartier Goutte de Rose oder auch Cartier La Panthère Édition Soir, um hier nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Mathilde Laurent liebt es, traditionelle und unkonventionelle Düfte munter miteinander zu kombinieren. Vor Risiken scheut sie dabei nicht zurück. Ausgetretene Duftpfade, auf denen sich praktisch jeder bewegt, sind definitiv nicht ihr Ding. Sie sucht stets nach modernen, zeitgemäßen Duftkompositionen, die nicht einfach nur neu, sondern auch außergewöhnlich sind. Bei Cartier und der anspruchsvollen Kundschaft des Hauses dürfte sie deshalb genau richtig sein. Ihr Herrenduft Cartier Roadster ist jedenfalls schon mal ein schöner Beleg dafür, wie Tradition und Moderne aufs Schönste zusammengehen können.

Der Flakon: Unterkühlte Sachlichkeit mit Stil

Cartier Roadster ist von Hause aus eigentlich eine Huldigung an die Schönheit der Technik. An die vielen kleinen Details eines komplexen Uhrwerks lässt sich da etwa genauso denken, wie an die Dynamik und Kraft eines Sportwagens. Genau das spiegelt denn auch der Flakon wider. Eine stilvolle, etwas unterkühlte Sachlichkeit dominiert das Design. Der Flakon selbst ist aus transparentem Glas gefertigt und vereinigt eckige Elemente mit organisch-runden. Er ist doppelt geschliffen. Die Kammer mit der Flüssigkeit hebt sich noch einmal deutlich vom gesamten Korpus ab.
Die Aufschrift mit dem Produktnamen Cartier Roadster ist demgegenüber deutlich schnörkelhafter und wirkt beinahe etwas retro. Der Hingucker schlechthin ist aber zweifellos der Verschluss, der, geriffelt und silbrig glänzend, definitiv an ein technisches Bauteil erinnert. Ein Ventil könnte einem da beispielsweise in den Sinn kommen. Die gesamte Optik strahlt eine natürliche Eleganz aus und wirkt überaus geschmackvoll. Dass der Flakon dabei auch noch ausgesprochen gut in der Hand liegt, versteht sich beinahe von selbst.

Werbung, die auf ein Minimum reduziert wurde

Im Zusammenhang mit dem Herrenduft Cartier Roadster von einer Werbekampagne zu sprechen ist nachgerade eine Übertreibung. Eine spezielle Kampagne zur Markteinführung hat es 2008 nämlich nicht gegeben. Cartier hat folglich auch auf ein Gesicht für das neue Parfum verzichtet. Kein markantes Herrenmodel warb für den Duft und auch auf einen Promi hat man offenbar bewusst verzichtet. Schon beim Namen Cartier Roadster drängen sich Verbindungen zur gleichnamigen Herrenuhr oder zu einem schicken Sportwagen ja förmlich auf. Dem Schmuck- bzw. Dufthaus war das aber offenbar zu plump.
Statt einem aufwendig gestalteten Werbespot mit dynamisch durch die Gegend kurvendem Roadster, gab es nur ein einziges Anzeigenmotiv - und auch das kam ganz ohne Uhr und Auto aus. In Szene gesetzt wurde darauf vielmehr der Flakon. Angeschnitten und von einem roten Licht bestrahlt ist er zu sehen. Die einzige Werbebotschaft lautet schlicht: Cartier Roadster. Das ist einerseits natürlich pures Understatement. Andererseits aber auch sehr zielgruppenorientiert.
Die Macher gingen offenbar davon aus, dass dem Betrachter die exklusive Uhr ein Begriff ist. Diese im Verbund mit der Luxusmarke Cartier musste allem Anschein nach reichen, um mögliche Interessenten neugierig zu machen. Offenbar hat das dann auch ganz wunderbar geklappt. Der Duft wird seit 2008 bis heute produziert, von einer nachgeschobenen Werbekampagne ist nichts bekannt. So ist der stilvolle Herrenduft Cartier Roadster einmal mehr der Beweis dafür, dass Parfums nicht zwangsläufig viel Tamtam benötigen, wenn die Qualität stimmt und dahinter auch noch ein großer Name steht. Und groß ist der Name Cartier ja zweifellos.
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